Die Bäume des Schillerparks
Der traditionsreiche Schillerpark im Herzen von Villach ist nicht nur ein beliebter Erholungsraum, sondern seit dem Frühsommer 2025 auch ein spannender Lernort für Naturinteressierte geworden. Gemeinsam mit den Schüler:innen des Bundesrealgymnasiums Perau Villach wurde hier ein besonderes Projekt verwirklicht: 25 verschiedene Baumarten im Park wurden erkundet, bestimmt, fotografiert und beschrieben. Vor Ort laden neue Baumschilder mit kurzen Informationen dazu ein, die Vielfalt der heimischen und exotischen Gehölze zu entdecken. Wer noch mehr erfahren möchte, findet auf dieser Website zu jedem Baum spannende Details – von der Herkunft über besondere Merkmale bis hin zu interessanten Fakten aus der Welt der Botanik.
Der Schillerpark selbst blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Seit seiner Errichtung im Jahr 1890 begeistert er mit alten Baumriesen, der berühmten Schillerbüste des Bildhauers Anton Grath sowie der Ceresstatue und der Büste des Kärntner Liederfürsten Thomas Koschat. Auch das "Relief von Kärnten", die größte Landschaftsplastik Europas, ist hier beheimatet. Ob beim gemütlichen Spaziergang oder beim gezielten Baum-Entdecken: Der Schillerpark verbindet Natur, Geschichte und Bildung auf einzigartige Weise.
Baumsteckbriefe
Amberbaum
Der Amerikanische Amberbaum beeindruckt mit seiner leuchtenden Herbstfärbung und seinem widerstandsfähigen Wuchs – ein wahrer Hingucker in jedem Garten.
| Deutscher Name: |
Amberbaum |
| Botanischer Name: |
Liquidambar styraciflua |
| Familie: |
Altingiaceae |
| Natürliches Vorkommen: |
Östliches Nordamerika, von New York bis Nicaragua, häufig in Auwäldern |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
aufrechter, straff wachsender Baum mit schmaler, später rundlicher Krone |
| Blätter: |
5 bis 7-lappig, glänzend grün, sternförmig, erinnern an Ahornblätter; im Herbst leuchtend rot, orange, gelb bis violett |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
unauffällige, grünlich-gelbe Blüten erscheinen im Mai; männliche Blüten in Ähren, weibliche in kugeligen Blütenständen |
| Früchte und Fruchtreife: |
kugelige, verholzte Kapselfrüchte mit Samen, die im Spätsommer grün sind und bis zum Frühjahr am Baum verbleiben |
| Standortbedingungen: |
sonnig bis halbschattig; bevorzugt durchlässige, sandige oder lehmige Böden |
| Wurzelform: |
Herzwurzler, entwickelt tiefreichendes Wurzelsystem |
| Rinde / Borke: |
grau und glatt, mit zunehmendem Alter wird sie dunkelgrau bis bräunlich und rissig, oft mit längs verlaufenden, korkartigen Leisten. |
| Wuchshöhe: |
In Europa bis zu 20 m, in seiner Heimat bis zu 40 m |
| Lebewesen am Baum: |
Vögel, Insekten und Kleintiere nutzen den Baum als Lebensraum und Nahrungsquelle, gelegentlich von Blattläusen oder |
| Alter (allgemein): |
Lebensdauer bis zu 200 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
Bis zu –28 °C; sehr robust gegenüber Kälte, Blätter und Harz verströmen beim Zerreiben einen süßlichen Duft |
| Verwendung: |
Als Solitärbaum in Gärten, Parks und Alleen; auch als Straßenbaum aufgrund seiner Resistenz gegenüber Abgasen und Klimafaktoren |

Atlas-Zeder
Die Atlas-Zeder ist ein stiller Riese aus den Bergen Nordafrikas, der Kraft und Gelassenheit ausstrahlt.
| Deutscher Name: |
Hänge-Atlas-Zeder |
| Botanischer Name: |
Cedrus atlantica 'Glauca Pendula' |
| Familie: |
Kieferngewächse (Pinaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
Marokko und Algerien, in Höhenlagen zwischen 1.000 und 2.000 Metern. |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
Die Atlas-Zeder (Cedrus atlantica) ist ein großer, immergrüner Nadelbaum mit imposantem Wuchs, die eine breite, ausladende Krone bildet, die mit zunehmendem Alter schirmartig wird. |
| Blätter: |
Die Atlas-Zeder besitzt zwei bis drei Zentimeter lange Nadeln, die blaugrün bis silbrig-blau gefärbt sind. Sorten wie die „Blaue Atlas-Zeder“ (Cedrus atlantica ‘Glauca’) sind wegen ihrer bläulichen Nadeln besonders beliebt. |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
September bis Oktober |
| Früchte und Fruchtreife: |
Die Reifezeit beträgt 2 bis 3 Jahre. Die Zapfen sind anfangs hellgrün, werden im zweiten Jahr hellbraun und sind aufrecht stehend. |
| Standortbedingungen: |
Bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen, geschützten Standort |
| Wurzelform: |
Die Atlas-Zeder bildet ein starkes, herzförmiges Wurzelsystem aus, das oft als Herzwurzler beschrieben wird und tief in den Boden wächst, mit einer kräftigen Pfahlwurzel und starken Seitenwurzeln für Stabilität. |
| Rinde / Borke: |
Die Rinde junger Atlas-Zedern ist grau und glatt, während sie bei älteren Bäumen dunkel- bis schwarzgrau und schuppig sowie rissig. |
| Wuchshöhe: |
Bis zu 30 bis 40 Meter bei nicht veredelten Exemplaren. Bei der Atlas-Zeder im Schillerpark handelt es sich um eine veredelte Hängeform. |
| Lebewesen am Baum: |
Pilze und Moose, Insekten, Vögel und Säugetiere |
| Alter (allgemein): |
bis zu 900 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
sehr robust gegenüber Hitze, Trockenheit und Frost bis (-17 °C). |
| Verwendung: |
Wird für ihre Holzverwendung in der Holzverarbeitung (z. B. für Bauelemente, Möbel, Musikinstrumente) und im Schiffsbau genutzt. |

Berg-Ahorn
Was wäre unser Leben ohne den Berg-Ahorn und ohne die Musik? Geigen, Gitarren, Flöten und Kontrabass: Ohne Bäume und besonders den Berg-Ahorn gäbe es sie nicht.
| Deutscher Name: |
Berg-Ahorn (Trauben-Ahorn) |
| Botanischer Name: |
Acer pseudoplatanus |
| Familie: |
Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
Europa (Alpen), Nord- und Zentralamerika, Nordafrika, Asien |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
sommergrüner Baum mit eiförmiger und breitgewölbter Krone |
| Blätter: |
handförmig, braun-grün, 5-10 cm lang, in 5 doppelt stumpfgesägte Lappen geteilt und durch spitze Buchten getrennt |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
Blüten in hängenden traubenförmigen Rispen, blüht ab Mai |
| Früchte und Fruchtreife: |
Die Früchte reifen ab September und werden durch ihre besondere Form durch den Wind verbreitet. Sie sind Schraubenflieger und werden oft mehr als 100 Meter weit getragen. Bei Kindern sind die Flügelnüsse als "Nasenzwicker" beliebt. |
| Standortbedingungen: |
frische bis feuchte, nährstoffreiche Böden, Schatten- bis Halbschattenbaumart |
| Wurzelform: |
Tiefwurzler, Herz- und Senkwurzeln |
| Rinde / Borke: |
grau-braune Schuppenborke |
| Wuchshöhe: |
8 bis 25 (30) Meter |
| Lebewesen am Baum: |
Rehe, Rotwild, Gämse, Baumschläfer und Kanninchen fressen die Früchte des Berg-Ahorns. |
| Alter (allgemein): |
Höchstalter bis zu 500 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
Das gleichmäßig gewachsene Holz des Berg-Ahorns leitet Schall besonders gut und wird deshalb als Resonanzholz für Musikinstrumente genutzt. Das Holz des Berg-Ahorns zählt zu den Edellaubhölzern Mitteleuropas und bildet gemeinsam mit der Buche die Waldgrenze. Die natürlichen Berg-Ahorn-Buchenwälder sind jedoch leider selten geworden. Man findet den Berg-Ahorn häufig auf Almen, da dort die Blätter als Notfutter für das Vieh genutzt werden konnte. |
| Verwendung: |
Zierbaum und forstlich kultiviert, für Mödel, Musikinstrumente für Gitarren oder Geigen |

Bergulme
Die Berg-Ulme ist ein imposanter Baum mit ausladender Krone, der durch seine Widerstandsfähigkeit und das wertvolle Holz besticht.
| Deutscher Name: |
Berg-Ulme |
| Botanischer Name: |
Ulmus glabra |
| Familie: |
Ulmengewächse (Ulmaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
Mitteleuropa, insbesondere in Gebirgslagen |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
großer Laubbaum mit ausladender Krone, bis zu 40 m hoch |
| Blätter: |
symmetrisch, elliptisch, gesägt, 8–20 cm lang, dunkelgrün oben, graugrün und behaart unten |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
Gelb, 3–6 mm, in Trugdolden, zwittrig, selbstbestäubend, blüht von März bis April |
| Früchte und Fruchtreife: |
Flügelnüsse, 10–25 mm, reifen Mai bis Juni, Windverbreitung |
| Standortbedingungen: |
Sonne bis Halbschatten, Feucht, nährstoffreich, pH-Wert schwach sauer bis schwach alkalisch |
| Wurzelform: |
Tiefwurzler |
| Rinde / Borke: |
glatt, grau bis grau-braun, später dunkelgrau bis schwarzgrau, mit längs verlaufenden Rissen und Furchen. |
| Wuchshöhe: |
bis zu 40 m |
| Lebewesen am Baum: |
Lebensraum für Vögel, Insekten und Kleintiere |
| Alter (allgemein): |
Höchstalter bis zu 500 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
Das Holz wird im Handel meist als "Rüster" bezeichnet. Es ist schwer spaltbar und mit deutlich erkennbaren Jahresringen. |
| Verwendung: |
Landschaftsgehölz, Parkbaum, früher für hochwertigen Möbelbau genutzt. |

Blutpflaume
Die Blutpflaume besticht durch ihre leuchtend roten bis purpurfarbenen Blätter, die besonders im Frühling und Herbst einen auffälligen Akzent setzen.
| Deutscher Name: |
Blutpflaume |
| Botanischer Name: |
Prunus cerasifera |
| Familie: |
Rosengewächse (Rosaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
ursprünglich aus Südwestasien und Nordwest-China. Sie ist jedoch in vielen Teilen der Welt, einschließlich Europa, als Zierpflanze weit verbreitet. |
| Aussehen/Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
mittelgroßer Baum oder Strauch mit einer runden, kompakten Krone. Der Wuchs ist aufrecht und dicht verzweigt. |
| Blätter: |
lanzettlich bis elliptisch, glänzend rot-violett bis dunkelgrün. Junge Blätter erscheinen leuchtend purpurfarben und färben sich im Herbst in goldene bis rote Töne. |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
kleine, weiß-rosafarbene Blüten, die im Frühling (März-April) erscheinen, bevor das Laub vollständig ausgebildet ist. |
| Früchte und Fruchtreife: |
runde, kleine, rote bis purpurblaue Früchte, die essbar sind, aber meist sauer schmecken. |
| Standortbedingungen: |
sonnig bis halbschattig, gut durchlässige, leicht saure bis neutrale Böden. Toleriert mäßig feuchte Bedingungen, ist jedoch nicht für Staunässe geeignet. |
| Wurzelform: |
Flachwurzler, bildet ein flaches, weit verzweigtes Wurzelsystem, das sich in den oberen Bodenschichten ausbreitet. |
| Rinde/Borke: |
Die Rinde ist glatt und dunkelbraun bis grau. Jüngere Bäume haben eine rötliche bis violette Tönung. |
| Wuchshöhe: |
In der Regel 4 bis 7 Meter hoch, je nach Wachstumsbedingungen |
| Lebewesen am Baum: |
Lebensraum für Insekten und Nahrungsquelle für Vögel, die die Früchte fressen |
| Alter (allgemein): |
30 bis 50 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
Die auffällige rote bis purpurne Blattfärbung macht die Blutpflaume besonders attraktiv, vor allem im Frühjahr und Herbst. |
| Verwendung: |
Als Zierbaum in Gärten und Parks aufgrund der schönen Blätter und Blüten. Auch die Früchte können in Marmeladen oder Gelees verwendet werden. |

Dreispitz-Ahorn
Der Dreispitz-Ahorn ist durch seine herbstliche Farbvielfalt der Blätter und die drehbare Form der Samaras bekannt.
| Deutscher Name: |
Dreispitz-Ahorn |
| Botanischer Name: |
Acer buergerianum |
| Familie: |
Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
China, insbesondere aus den zentralsüdlichen und östlichen Regionen des Landes, vor allem in Wäldern und an Flussufern in gemäßigten Höhenlagen. Heute ist der Dreispitz-Ahorn auch in vielen Teilen der Welt als Zierbaum in Parks und Gärten verbreitet, vor allem in Europa, Nordamerika und Japan. |
| Aussehen/Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
Mittelgroßer Baum mit einer runden bis ovalen Krone, die sich im Alter ausbreitet. Der Wuchs ist aufrecht und kompakt. |
| Blätter: |
dreilappig bis fünflappig, mit einer markanten spitzen Spitze. Die Blätter sind grün und verfärben sich im Herbst leuchtend gelb bis rot. |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
kleine, gelbgrüne Blüten in lockeren, aufrechten Blütenständen (Dolden), die im Frühling erscheinen. |
| Früchte und Fruchtreife: |
zwei geflügelte Nüsschen (Samaras), die im Sommer reifen und im Herbst vom Wind verbreitet werden. |
| Standortbedingungen: |
sonnig bis halbschattig, wächst am besten auf durchlässigen, mäßig feuchten Böden mit einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert |
| Wurzelform: |
Flachwurzler: Bildet ein flaches, weit verzweigtes Wurzelsystem aus, das sich in den oberen Bodenschichten ausbreitet. |
| Rinde/Borke: |
glatt und graubraun in jungen Jahren, mit zunehmendem Alter wird die Rinde dünn und schuppig, mit kleinen, unregelmäßigen Furchen. |
| Wuchshöhe: |
8 bis 10 Meter |
| Lebewesen am Baum: |
diverse Insekten und Vögel, die die Samen im Herbst fressen |
| Alter (allgemein): |
bis zu 100 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
Der Dreispitz-Ahorn erhält durch seine Blattform seinen Namen: lat. acer = scharf, spitz. |
| Verwendung: |
Als Zierbaum in Parks und Gärten aufgrund seiner schönen Herbstfärbung und der attraktiven Wuchsform. Auch geeignet für Straßenbepflanzungen und als Schattenspender. |

Eschen-Ahorn
Der Eschen-Ahorn gehört zu den frühblühenden Baumarten und bietet ein reiches Blütenangebot für bestäubende Insekten.
| Deutscher Name: |
Eschen-Ahorn |
| Botanischer Name: |
Acer negundo |
| Familie: |
Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
heimisch in Nordamerika, invasive Art als Park- und Zierbaum in ganz Europa, besonders in Auwäldern |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
Der Eschen-Aorn ist ein lockerer, mehrstämmiger, malerischer Großstrauch mit einer lockeren, breiten Krone. |
| Blätter: |
3 bis 5 zählig gefiederte Blätter, Fiedern 5-10 cm lang, meist eiförmig bis elliptisch |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
Blütenstand hängend, eingeschlechtig und zweihäusig, blüht von März bis April |
| Früchte und Fruchtreife: |
flügelförmige Spaltfrüchte |
| Standortbedingungen: |
sonnig bis halbschattig, durchlässige bis nährstoffreiche Böden, trocken bis feuchter Standort, eher anspruchslos |
| Wurzelform: |
weit auslaufende und tief wurzelnde Wurzeln |
| Rinde / Borke: |
graubraune und längsrissige Borke |
| Wuchshöhe: |
3 bis 20 Meter |
| Lebewesen am Baum: |
Nahrungsquelle für viele bestäubende Insekten |
| Alter (allgemein): |
bis zu 50 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
Der Eschen-Ahorn begeistert im Frühjahr mit seinen zarten Blüten und ist eine wertvolle Bienenweide, die vielen Insekten Nektar und Pollen bietet. Jedoch handelt es sich um eine invasive Art. Er wurde bereits im 17. Jahrhundert als schnellwachsender Zierbaum nach Europa eingebracht. Es handelt sich um einen Neopyhten, der einheimische Pflanzen verdrängen kann. |
| Verwendung: |
forstlich kultiviert, Zierbaum in Parks und Alleen |

Europäische Eibe
Die Eibe – uralt, geheimnisvoll und beständig – ein lebendiges Symbol für Kraft und Erneuerung in der Natur.
| Deutscher Name: |
Europäische Eibe |
| Botanischer Name: |
Taxus baccata |
| Familie: |
Eibengewächse (Taxaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
Europa, Nordafrika und Westasien |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
Kleiner Baum bis mehrstämmiger Strauch mit breit kegelförmiger, später ei- bis kugelförmiger Krone und markanter braungrauer und dünner Borke, welche sich in Platten ablöst |
| Blätter: |
Die Nadeln sind weich, flach und nicht stechend. Sie sind zwischen 1,5 und 3,5 cm lang und 2 bis 2,5 mm breit, meist gerade bis leicht gebogen. |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
Die Eibe hat unscheinbare, getrenntgeschlechtliche Blüten, die im März und April erscheinen |
| Früchte und Fruchtreife: |
Die Frucht der Eibe ist ein leuchtend roter, fleischiger und becherförmiger Samenmantel, der Arillus genannt wird. Der Samenmantel (Arillus) enthält einen giftigen Samen im Inneren. |
| Standortbedingungen: |
Sie gedeiht an den meisten Standorten und bevorzugt nahrhafte, gut durchlässige Böden. |
| Wurzelform: |
Die Europäische Eibe hat ein kräftiges Herzwurzelsystem, das tief in den Boden reicht und sich weit verzweigt. |
| Rinde / Borke: |
Die Rinde der Eibe ist anfangs glatt und rötlich-braun. Bei älteren Bäumen wird sie graubraun und beginnt, sich in feinen Schuppen abzulösen. |
| Wuchshöhe: |
In Mitteleuropa kann die Eibe unter optimalen Bedingungen eine Höhe von bis zu 15 Metern erreichen. |
| Lebewesen am Baum: |
Bietet Unterschlupf für Vögel und Kleinsäuger. Die Früchte werden von Vögeln gefressen (Samen werden unverdaut ausgeschieden). |
| Alter (allgemein): |
über 1.000 Jahre. Einige Exemplare in Europa gelten als die ältesten Bäume des Kontinents. |
| Besondere Eigenschaften: |
extrem langlebig, sehr anpassungsfähig und liefert ein hartes und elastisches Holz, ist aber gleichzeitig hochgiftig. |
| Verwendung: |
Seit Jahrhunderten geschätzt für Möbel, Bögen und Heckenpflanzungen. Sie ist ein Symbolbaum für Ewigkeit und Beständigkeit. |

Felsenbirne
Die Felsenbirne zeigt im Frühling zarte rosa Blüten, die viele Bienen anlocken.
| Deutscher Name: |
Baum-Felsenbirne |
| Botanischer Name: |
Amelanchier arborea 'Robin Hill' |
| Familie: |
Rosengewächse (Rosaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
Mittel-, Süd- und Osteuropa, Herkunft Nordamerika |
| Aussehen/Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
mehrstämmiger Strauch oder als kleiner Baum |
| Blätter: |
3 bis 7 cm lange spitz zulaufende Laubblätter, anfangs noch dicht behaart, jedoch später kahl, Oberseite dunkelgrün, Unterseite graugrün, im Herbst wunderschöne purpurrote Blätter |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
weiße bis rosa farbige Blüten, blüht zwischen April und Mai |
| Früchte und Fruchtreife: |
kleine, runde, dunkelrote bis schwarze Früchte. Die Samen der Früchte enthalten Amygdalin, eine Vorstufe von Blausäure, ähnlich wie bei Bittermandeln. Beim Kochen wird das Amygdalin teilweise abgebaut. In kleinen Mengen ist der Verzehr unbedenklich. |
| Standortbedingungen: |
sonnig bis halbschattig, trockene bis warme Gebiete, kalkliebend, gute Frosthärte |
| Wurzelform: |
Flachwurzler, dicht verzweigte Wurzeln |
| Rinde/Borke: |
grau-braune glatte Rinde, teilweise leicht gefurcht |
| Wuchshöhe: |
3 bis 4 Meter |
| Lebewesen am Baum: |
Raupen von Nachtfaltern, Bienen und Hummeln, Vögel fressen die Früchte |
| Alter (allgemein): |
mehrere Jahrzente, einige bis zu 100 Jahren |
| Besondere Eigenschaften: |
Die Felsenbirne blüht bereits vor dem Blattaustrieb und bietet vielen bestäubenden Insketen ein reiches Nahrungsangebot. Der Geschmackt der Früchte erinnert an Heidelbeeren mit einem Hauch von Marzipan (Amygdalin). |
| Verwendung: |
Ziergehölz und Hecken in Parks und privaten Gärten, Früchte sind zum Verzehr geeinget (Verarbeitung zu Saft, Kompott und Marneladen), auch verwildert |

Flügelnuss
Die Kaukasische Flügelnuss verzaubert mit ihren eleganten, flügelartigen Früchten und der majestätischen Krone.
| Deutscher Name: |
Flügelnuß |
| Botanischer Name: |
Pterocarya fraxinifolia |
| Familie: |
Walnussgewächse (Juglandaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
im gesamten Kaukasus und den Hochlagen des nahen Ostens, wie Türkei, Nordirak und Nordiran in artenreichen Mischwäldern |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
wächst oft mehrstämmig zu großen Bäumen mit einer malerischen Krone heran. Die Äste wachsen bogenförmig geschwungen und so |
| Blätter: |
an olivbraunen bis grünlichgrauen Zweigen hängen gefiederte eilänglich bis lanzettlich geformte Blätter |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
gelbliche bis grünliche, hängende Kätzchen, blüht von April bis Mai |
| Früchte und Fruchtreife: |
Die weiblichen Blütenstände wachsen zur Fruchtreife auf eine Länge von etwa 25 bis 50 cm. Die einzelnen, zweiflügeligen und holzigen Früchte sind einsamig, mit Flügeln sind sie bis 2 Zentimeter breit. Die Früchte ähneln einem Elefantenkopf. |
| Standortbedingungen: |
hell und sonnig, feucht bis nass, nährstoffreich und gut durchlässig. Verträgt auch Überschwemmungen |
| Wurzelform: |
Flachwurzler. Bildet, je nach Boden, ausladend verzweigte Wurzeln |
| Rinde / Borke: |
anfangs glatt mit einer graubraunen Farbe, später dunkelgrau, entwickelt längs verlaufende Furchen, die die Oberfläche rau und |
| Wuchshöhe: |
über 100 Jahre |
| Lebewesen am Baum: |
Die Flügelnuß ist Immun gegen Krankheiten und Schädlinge |
| Alter (allgemein): |
Die Flügelnuß lebt 100-150 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
Die Rinde zeigt deutliche hellere Längslinien, was dem Baum eine markante Textur verleiht. Die Rinde ist ein charakteristisches Merkmal des Baums. |
| Verwendung: |
wertvolles Furnierholz, oft als Zierbaum in Parks und großen Gärten |

Hänge-Buche
Die hängende Buche neigt sich sanft im Wind, ihre Zweige berühren fast den Boden und bilden einen schützenden Bogen aus Laub.
| Deutscher Name: |
Hänge-Buche |
| Botanischer Name: |
Fagus sylvatica 'Pendula' |
| Familie: |
Buchengewächse (Fagaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
In Europa allgemein verbreitet, vom Tiefland bis in die Alpen in Höhen von 1600 Meter |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
großer Baum mit weit ausladender Krone, Äste bogenartig bis zum Boden hängend, mit der Form einer Wasserfontäne vergleichbar |
| Blätter: |
Das Herbstlaub von Fagus sylvatica 'Pendula' wird innerhalb von etwa einem Jahr zu wertvollem Kompost, den du zum Düngen deines Nutzgartens verwenden kannst |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
April bis Mai |
| Früchte und Fruchtreife: |
Braune, stachelige Fruchtbecher mit jeweils zwei dreieckigen Nüssen (Bucheckern) |
| Standortbedingungen: |
sonnige bis schattige Standorte mit normalen bis lehmigen, nährstoffreichen, basische bis saure Böden |
| Wurzelform: |
Tief- bis Flachwurzler |
| Rinde / Borke: |
hellgrau, glatt, nur im hohen Alter eine rissige Borke bildend |
| Wuchshöhe: |
20- 35 Meter |
| Lebewesen am Baum: |
Vögel (Amsel, Buchfinken, Meisen) nisten gerne am Baum, Eichhörnchen, Fledermäuse |
| Alter (allgemein): |
Höchstalter 200 bis 300 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
langsam wachsend und sehr langlebig, wenig Schnitt notwendig - formt sich auf natürliche Weise |
| Verwendung: |
Möbel- und Zierbaum, Schattenbaum |

Japanischer Ahorn
Ein japanischer Ahorn ist wegen seiner filigranen Blätter und der leuchtenden Herbstfärbung eine beliebte Zierpflanze in vielen Gärten. Er vereint Anmut und Farbenpracht und ein Sinnbild für Ruhe und Wandel in der Natur.
| Deutscher Name: |
Japanischer Ahorn |
| Botanischer Name: |
Acer japonicum |
| Familie: |
Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
Japan, Korea und Teile Chinas |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
Der Japanische Ahorn ist ein Strauch oder kleiner Baum mit auffälligen, handförmigen Blättern |
| Blätter: |
handförmig gelappt, typischerweise mit fünf bis elf spitze Lappen und gesägte Ränder, im Herbst mit leuchtend roter bis orangefarbener Färbung |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
Blühzeitpunkt von April bis Mai, Die purprurroten Blüten sind klein und unscheinbar |
| Früchte und Fruchtreife: |
Die Früchte sind botanisch gesehen Nüsschen, die im Spätsommer bis Frühherbst im September und Oktober reifen. |
| Standortbedingungen: |
Windgeschützter, sonniger bis halbschattiger Standort |
| Wurzelform: |
Der Japanische Ahorn ist ein Flachwurzler mit einem strahlenförmigen Wurzelwerk. |
| Rinde / Borke: |
Weißlich-grau bis grau-braun |
| Wuchshöhe: |
zwei bis sieben Meter, selten höher |
| Lebewesen am Baum: |
Hauptsächlich Insekten wie Schildläuse, Blattläuse und Gallmilben |
| Alter (allgemein): |
Kann bei guter Pflege und unter den richtigen Bedingungen weit über 100 Jahre alt werden ( maximales Alter 500 Jahre ). |
| Besondere Eigenschaften: |
Ist bekannt für ihre Schönheit und als Solitärgehöltz die meisten Arten sind winterhart und haben oft eine breite aufrechte Wuchsform. |
| Verwendung: |
Hauptsächlich als Ziergergehölz wegen seiner besonderen Wuchsform und spektakuleren Herbstfärbung verwendet. Das Laub kann als Kompost oder Mulch im Garten eingesetzt werden. |

Lawson-Scheinzypresse
Besonders hervorzuheben ist die Langlebigkeit und Winterhärte der Lawson-Scheinzypresse, sowie ihre schuppenartigen Blätter, die im Winter eine bronzene Tönung annehmen.
| Deutscher Name: |
Lawson-Scheinzypresse |
| Botanischer Name: |
Chamaecyparis lawsoniana |
| Familie: |
Zypressengewächse (Cupressaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
Küstenregionen Oregons und Kaliforniens in den USA, wird sie heute weltweit als Zierpflanze kultiviert. |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
mittelgroßer bis großer Baum mit einer pyramidenförmigen Krone und einem geraden Stamm. Im Alter kann die Krone breiter und offener werden. |
| Blätter: |
schuppenförmig, grün und glänzend, mit einem bläulichen oder graugrünen Schimmer. Bei älteren Exemplaren nehmen die Blätter eine bronzefarbene Tönung an. |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
klein und unscheinbar, erscheinen jedoch nicht besonders auffällig und sind eher unbedeutend im Vergleich zur Schönheit des gesamten Baumes. |
| Früchte und Fruchtreife: |
kleine, holzige Zapfen, die sich im Spätherbst oder Winter entwickeln und bräunlich färben. |
| Standortbedingungen: |
durchlässige, frische bis feuchte Böden, windfest, eignet sich gut als Windschutz in offenen Landschaften. |
| Wurzelform: |
flach und weit verzweigt, was der Lawson-Scheinzypresse hilft, gut in verschiedenen Bodenarten zu gedeihen. |
| Rinde / Borke: |
dunkelbraun bis grau, mit feinen Furchen und schuppigen Abblätterungen. |
| Wuchshöhe: |
bis zu 20–30 Meter, in kultivierten Gärten und Parks bleibt sie jedoch oft kleiner. |
| Lebewesen am Baum: |
Lebensraum für Vögel und Insekten, die die Blätter und Samen fressen, und dient als Windschutz. |
| Alter (allgemein): |
bis zu 1000 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
bläulich-grünen Blätter, die im Winter eine bronzefarbene Tönung annehmen, und ihre außergewöhnliche Langlebigkeit machen sie besonders attraktiv. |
| Verwendung: |
Zierbaum in Parks und Gärten, auch als Heckenpflanze oder Windschutz aufgrund ihrer dichten Verzweigung. |

Lederhülsenbaum
Der Lederhülsenbaum ist ein echtes Multitalent: Er verträgt Hitze, Trockenheit, Abgase und sogar Streusalz – und bietet Insekten Nahrung sowie Vögeln einen Rückzugsort.
| Deutscher Name: |
Lederhülsenbaum |
| Botanischer Name: |
Gleditsia triacanthos |
| Familie: |
Hülsenfrüchtler (Fabaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
Ursprünglich aus Nordamerika (USA, östlich der Rocky Mountains) |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
ein mittelgroßer bis großer Baum, charakteristisch sind auch die oft dornenbesetzten Zweige, wobei es auch dornenlose Sorten gibt |
| Blätter: |
Gefiederte, wechselständige Blätter; doppelt oder einfach gefiedert; kleine, eiförmige Fiederblättchen; sommergrün; zarte, lichtdurchlässige Belaubung |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
Unscheinbare, grünlich-gelbe Blüten; erscheinen im späten Frühjahr (Mai bis Juni); eingeschlechtlich, meist zweihäusig getrenntgeschlechtlich (männliche und weibliche Blüten an getrennten Bäumen) |
| Früchte und Fruchtreife: |
Sehr lange, flache, braune Hülsenfrüchte (bis 40 cm lang), oft spiralig verdreht; enthalten zahlreiche Samen; Fruchtreife im Spätherbst |
| Standortbedingungen: |
Bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte; kommt mit trockenen, nährstoffarmen, verdichteten oder salzhaltigen Böden gut zurecht; sehr stadtklimafest |
| Wurzelform: |
Tiefwurzler, der Lederhülsenbaum bildet ein tiefreichendes Wurzelsystem, das ihm Stabilität verleiht und ihn auch in trockenen Perioden mit Wasser versorgen kann |
| Rinde/Borke: |
Dunkelgrau, längsrissig; bei jungen Bäumen auffällige, oft dreiteilige Dornen (bis 20 cm lang); dornenlose Sorten wie ‘Sunburst’ sind ebenfalls verbreitet |
| Wuchshöhe: |
Bis zu 25 Meter hoch (in Mitteleuropa meist 10 bis 20 Meter) |
| Lebewesen am Baum: |
Die Blüten werden von Bienen und anderen Insekten besucht; Vögel und kleine Tiere nutzen das Geäst als Nist- und Ruheplatz; Samen sind für viele Tiere jedoch ungenießbar |
| Alter (allgemein): |
100 bis 150 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
Sehr widerstandsfähig gegen Umweltbelastungen (Hitze, Trockenheit, Luftverschmutzung) |
| Verwendung: |
Beliebter Stadt- und Parkbaum, geeignet für Alleen, Straßen und große Gärten, Sorte ‘Sunburst’ mit gelblich leuchtendem Austrieb als Zierbaum beliebt, wurde früher zur Erosionsbekämpfung und als Windschutz gepflanzt |

Magnolie
Die Magnolie symbolisiert Schönheit, Zartheit und Beständigkeit, wobei ihre frühen Blüten im Frühling für Erneuerung und Neubeginn stehen.
| Deutscher Name: |
Magnolie |
| Botanischer Name: |
Magnonlia sp. |
| Familie: |
Magnoliengewächse (Magnoliaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
ursprünglich aus den gemäßigten Regionen Nord- und Mittelamerikas, Asiens und der Karibik, ist heute jedoch in vielen Teilen der Welt als Zierpflanze verbreitet |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
mittelgroßer bis großer Baum oder Strauch mit einer breiten, offenen Krone, wächst aufrecht und hat oft einen verzweigten Stamm |
| Blätter: |
eiförmig bis elliptisch, glänzend grün und im Herbst gelb bis orange färbend (je nach Art unterschiedliche Farben möglich) |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
bekannt für ihre großen, auffälligen Blüten, die weiß, rosa, rot oder purpur gefärbt sind und im Frühling erscheinen |
| Früchte und Fruchtreife: |
längliche, zylindrische Kapseln, die rote Samen enthalten und sich im Sommer oder Herbst öffnen |
| Standortbedingungen: |
sonnigen bis halbschattigen Standort, idealerweise mit viel Sonne, um ihre üppigen Blüten zu entfalten. Empfindlich gegenüber starkem Wind, besonders während der Blütezeit, da die zarten Blüten leicht beschädigt werden können. |
| Wurzelform: |
tiefes, stabiles Wurzelsystem, das flach und weit verzweigt ist |
| Rinde / Borke: |
dunkelgrau und glatt bei jungen Bäumen, mit zunehmendem Alter leicht rau und rissig |
| Wuchshöhe: |
5 bis 15 Metern, je nach Art und Standort |
| Lebewesen am Baum: |
Lebensraum für Insekten wie Bienen und Schmetterlinge, die ihre Blüten besuchen |
| Alter (allgemein): |
mehr als 50 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
Magnolien gehören zu einer der ältesten Pflanzengruppen der Welt, mit einer Evolution, die vor mehr als 95 Millionen Jahren begann |
| Verwendung: |
Häufig als Zierbaum in Gärten und Parks wegen der spektakulären Blütenpracht. In einigen Regionen werden die Blüten und Blätter auch in der traditionellen Medizin verwendet. |

Riesenmammutbaum
Der Riesenmammutbaum, bekannt für seine außergewöhnliche Langlebigkeit und Größe, symbolisiert Stärke und Widerstandsfähigkeit.
| Deutscher Name: |
Riesenmammutbaum |
| Botanischer Name: |
Sequoiadendron giganteum |
| Familie: |
Sumpfzypressengewächse (Taxodiaceae / Cupressaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
Nordamerika und kleinere Gebiete in China, in Europa als Zierbaum |
| Aussehen/Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
immergrüner Baum kegelförmiger Wuchsform, Stammbasis deutlich verbreitet |
| Blätter: |
schuppenförmige, blaugrüne Nadeln, die spiralig an den Zweigen sitzen, beim Zerreiben nach Anis riechend, an den Seitentrieben 4 bis 6 mm lang, an den Haupttrieben bis zu 12 mm lang. |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
kleine, unscheinbare männliche und weibliche Blüten – getrennt an derselben Pflanze sitzend (einhäusig). Die männlichen Blüten erscheinen in kleinen Kätzchen, während die weiblichen Blüten in den Zapfen heranwachsen, blüht von April bis Mai |
| Früchte und Fruchtreife: |
gestielte eiförmige Samenzapfen |
| Standortbedingungen: |
sonnig-halbsonnig mit nährstoffreichen und lockeren Erde |
| Wurzelform: |
flache Wurzeln, die sich jedoch sehr weit ausbreiten, um Wasser und Nährstoffe aus einem großen Umkreis zu sammeln |
| Rinde/Borke: |
rotbrau, fazerartig, harzfrei und sehr dicke Borke |
| Wuchshöhe: |
In ihrer Heimat können Sequoiadendren gigantische Höhen zwischen 90 und 100 Metern erreichen. In Europa gerade mal die Hälfte. |
| Lebewesen am Baum: |
Vögel, wie zum Beispiel Spechte, Eichelhäher und Eulen nisten in den Baumhöhlen oder nutzen die Baumkronen als Jagd- und Rastplätz, Schmetterlinge, Bienen, Ameisen und Käfer |
| Alter (allgemein): |
Älteste Exemplare sind über 3000 Jahre alt. |
| Besondere Eigenschaften: |
Der Riesenmammutbaum zählt zu den größten und massivsten Bäumen der Erde. Er ist feuerresistent und kann bei guten Bedingungen sehr alt werden. |
| Verwendung: |
Als Zierbaum in Parks und botanischen Gärten, früher für die Holzgewinnung (Möbel, Schnitzereien) genutzt. In Europa wächst der Baum langsamer als in seiner Heimat und wird daher nicht zur Gewinnung von Holz genutzt. In Amerika steht er unter Naturschutz. |

Platane
Robust, hoch und alt: Die Platane gilt als langlebiger Stadtbaum.
| Deutscher Name: |
Platane |
| Botanischer Name: |
Platanus x hispanica |
| Familie: |
Platanengewächse (Platanaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
in ganz Europa, Stadtbaum in Nordafrika, Nordamerika und Australien |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
laubabwerfende bis halbimmergrüne Bäume Türkei, Südostasien, Nordamerika und Europa |
| Blätter: |
Laubblätter ähnlich jenen des Spitz-Ahorns, ahornähnlich und handförmig |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
Blütenstand kugelig und unscheinbar, ab April bis Mai |
| Früchte und Fruchtreife: |
Fruchtstände kugelig und weichstachelig, hängend vom Baum, den Winter über am Baum bleibend |
| Standortbedingungen: |
Auwälder mit frischem, tiefgründigem Boden, bevorzugt in wintermilden Gebieten |
| Wurzelform: |
Tiefwurzler mit kräftigem Hauptwurztelstock, herzwurzelähnliche Seitenwurzeln |
| Rinde/Borke: |
Die Borke löst sich dabei in einem Rhythmus von drei bis vier Jahren in Platten vom Stamm ab und bringt das darunter liegende, scheckige Geflecht der Rinde zum Vorschein. |
| Wuchshöhe: |
bis zu 50 Meter |
| Lebewesen am Baum: |
Vögel (Amsel, Meisen, Krähen), Fledermäuse, viele Käfer und Blattlausarten |
| Alter (allgemein): |
bis zu 300 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
extrem stadtklimafest (Hitze und Trockenheit), charackteristische Borke, deutliche Jahrringe |
| Verwendung: |
Stadt- und Alleebaum, Schattenspender für stark verbaute Flächenholz |

Rhododendron
Der Rhododendron ist ein immergrüner Strauch mit prächtigen Blüten. Er liebt saure, humusreiche Böden.
| Deutscher Name: |
Rhododendron |
| Botanischer Name: |
Rhododendron sp. |
| Familie: |
Heidekrautgewächse (Ericaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
Asien, Nordamerika, Europa |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
Rhododendren sind meist immergrüne Sträucher mit festen, ovalen Blättern, die oft radial um die Zweige angeordnet sind und im Frühling eine üppige Blütenpracht in Büscheln zeigen, die von Weiß über Rosa, Rot, Violett bis zu Blau reichen kann. |
| Blätter: |
dick, oval, immergrün, ledrig, glänzend |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
Große, glocken- oder trichterförmige Blüten in dichten Dolden; Farbpalette von Weiß über Rosa bis Purpurrot und Violett. Blütezeit: Mai bis Juni. |
| Früchte und Fruchtreife: |
Kapseln mit zahlreichen feinen Samen, reifen im Herbst |
| Standortbedingungen: |
hell, sauer, kalkfrei, humusreicher und lockerer Boden |
| Wurzelform: |
Rhododendron sind ausgesprochene Flachwurzler. Sie sollten nicht tiefer als bodeneben gesetzt werden. |
| Rinde / Borke: |
schuppig, leicht behaart |
| Wuchshöhe: |
Je nach Art 0,5 bis 5 Meter, in ihrer Heimat teils über 10 Meter. |
| Lebewesen am Baum: |
Insekten, Vögel und Säugetiere |
| Alter (allgemein): |
kann bis zu 200 Jahre alt werden |
| Besondere Eigenschaften: |
Der Name kommt aus dem Altgriechischen und steht für "rhodon (ῥόδον): Rose“ und "dendron (δένδρον): Baum“ |
| Verwendung: |
Ziersträucher in Garten |

Rosskastanie
Der Rosskastanienbaum ist ein stattlicher Baum, der im Frühling mit seinen weißen oder roten Blüten beeindruckt und im Herbst glänzende, stachelige Früchte trägt.
| Deutscher Name: |
Rosskastanie (Balkan-Rosskastanie, Falsche "Kastanie") |
| Botanischer Name: |
Aesculus hippocastanum |
| Familie: |
Seifenbaumgewächse (Seifenbaumgewächse) |
| Natürliches Vorkommen: |
in Südosteuropa – südlicher Balkan, erstmals 1576 in Wien gekeimt und 1603 geblüht |
| Aussehen/Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
imposanter Baum mit einem relativ kurzen Stamm und einer breiten Krone |
| Blätter: |
sehr große, fingerförmig gefiederte Laubblätter, oberseits sattgrün, kahl, schwach glänzend und unterseits hellgrün mit filzigen Adern |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
weiße Kronblätter, mit anfangs gelben, später purpurrotem Satfmal, von April/Mai bis in den Juni |
| Früchte und Fruchtreife: |
Die Früchte reifen im September/Oktober. Die grüne, kugelig-stachelige, 5 bis 6 cm große zwei- bis dreifächerige Kapselfrucht fällt ab, platzt auf und gibt ein bis drei (vier) rundliche oder abgeflachte, rot-braune, glänzende Samen (Kastanien) frei. |
| Standortbedingungen: |
tiefgründige, nährstoffreiche, feuchte Böden, sonnige bis halbschattige Standorte |
| Wurzelform: |
Flachwurzler, mit weitreichendem, starkem Wurzelwerk |
| Rinde/Borke: |
bei jungen Bäumen hell-braun bis braun und glatt, später rötlich |
| Wuchshöhe: |
15 bis 25 Meter |
| Lebewesen am Baum: |
Käfer, Baumwanzen, Schmetterlinge, Langbeinfliegen, Spinnen und Schmetterlinge |
| Alter (allgemein): |
Höchstalter 200 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
Kennzeichnend für die Rosskastanie sind der kurze, oft drehwüchsige Stamm und die weit ausladende, im Sommer Schatten spendende Krone. |
| Verwendung: |
Zier- und Alleebaum. Die Früchte der Gewöhnlichen Rosskastanie sollen Blutgefäße, insbesondere Venen, stärken und sollen gegen Thrombose, Phlebitis (Venenentzündung), Krampfadern und Hämorrhoiden eingesetzt werden. |

Rot-Eiche
Die Rot-Eiche beeindruckt durch ihre rasche Wüchsigkeit und ihre eindrucksvolle Herbstfärbung.
| Deutscher Name: |
Rot-Eiche |
| Botanischer Name: |
Quercus rubra |
| Familie: |
Buchengewächse (Fagaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
Östliche Teil Nordamerikas, von Kanada bis in die südöstlichen USA, wie Texas, Missouri und Oklahoma |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
Starkwüchsiger Baum, bildet eine runde Krone mit ausladenden Ästen |
| Blätter: |
Oval, tief gelappt und haben spitz zulaufende Lappen |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
Unscheinbare, gelbgrüne Kätzchen im Mai, zeitgleich mit dem Blattaustrieb, getrenntgeschlechtliche Blüten auf demselben Baum. |
| Früchte und Fruchtreife: |
Rundliche Eicheln mit flachem Fruchtbecher; reifen erst im zweiten Jahr (September bis Oktober). |
| Standortbedingungen: |
Lockere, kalkarme und gut durchlässige Böden in mildem Klima. Meidet Staunässe, sowie stark kalkhaltige Standorte. |
| Wurzelform: |
Die Rot-Eiche entwickelt jung ein starkes Pfahlwurzelsystem, das tief in den Boden reicht, sich aber mit dem Alter zu einem Herzwurzlersystem umwandelt, das auch flachere Wurzeln ausbildet und viel Platz braucht. |
| Rinde / Borke: |
Bei jungen Bäumen glatt und grau-braun, ähnlich einer Buche. Mit dem Alter wird sie dünnschuppig und grau und reißt schließlich ein, verliert ihre glatte Oberfläche und entwickelt eine dünnschuppige Borke. |
| Wuchshöhe: |
20 bis 25 Metern, kann aber unter optimalen Bedingungen auch bis zu 35 Meter hoch werden. |
| Lebewesen am Baum: |
Die Rot-Eiche bietet Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Lebewesen, darunter Vögel, Insekten, Eichhörnchen und Fledermäuse. |
| Alter (allgemein): |
bis zu 400 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
schnellwüchsig, mit einer hohen Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge. |
| Verwendung: |
Die Rot-Eiche wird als Stadt- und Parkbaum wegen ihrer Toleranz gegenüber Abgasen und ihrer schönen Herbstfärbung geschätzt. |

Rundblättriger Baumwürger
Ein beeindruckender Kletterkünstler mit leuchtenden Früchten – attraktiv, aber ökologisch problematisch, da er als invasive Art heimische Pflanzen verdrängen kann.
| Deutscher Name: |
Rundblättriger Baumwürger |
| Botanischer Name: |
Celastrus orbiculatus |
| Familie: |
Spindelbaumgewächse (Celastraceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
Ostasien (China, Japan, Korea) |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
Der Rundblättrige Baumwürger ist ein kletternder Strauch mit auffälligen Früchten und bemerkenswerter Herbstfärbung aus der Familie der Spindelbaumgewächse. |
| Blätter: |
Rundlich bis eiförmig, glänzend grün, 5 bis 12 cm lang |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
Mai bis Juni, kleine, gelblich-grüne Blüten in lockeren Büscheln. |
| Früchte und Fruchtreife: |
Zierliche, orange-gelbe Kapseln, die sich im Herbst öffnen und leuchtend rote Samen freigeben, besonders auffällig im Winter |
| Standortbedingungen: |
Sonnige bis halbschattige Lagen; bevorzugt nährstoffreiche, frische bis mäßig trockene Böden. |
| Wurzelform: |
flaches Wurzelsystem mit langen Laufwurzeln und vielen Faserwurzeln |
| Rinde / Borke: |
Junge Triebe glatt und hellbraun, ältere Rinde graubraun und leicht rissig. |
| Wuchshöhe: |
Kletternd bis etwa 10–12 m; kann sich spiralförmig um Stämme und Sträucher winden. |
| Lebewesen am Baum: |
Insekten, insbesondere Wildbienen und Schwebfliegen, besuchen die Blüten als Nektarquelle. Das dichte Geflecht aus Ranken und Blättern bietet Kleinvögeln Schutz- und Nistmöglichkeiten. |
| Alter (allgemein): |
Bis über 50 Jahre möglich. |
| Besondere Eigenschaften: |
In Europa und Nordamerika stellenweise invasiv, da sie heimische Pflanzen überwuchert sie zum Absterben bringen – daher der Name „Baumwürger“. |
| Verwendung: |
Zierpflanze in Gärten und Parks wegen der dekorativen Früchte; beliebt für floristische Zwecke (Trockensträuße, Kränze). |

Schwarzbirke
Die Schwarzbirke hat ein flaches, weit verzweigtes Wurzelsystem, das sich gut an feuchte Standorte anpasst und bei Überschwemmungen durch Adventivwurzeln zusätzliche Stabilität bietet.
| Deutscher Name: |
Schwarzbirke |
| Botanischer Name: |
Betula nigra |
| Familie: |
Birkengewächse (Betulaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
Nordamerika |
| Aussehen/Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
mittelgroßer bis großer Baum mit einer schmalen, pyramidenförmigen Krone. |
| Blätter: |
herzförmig bis eiförmig, mit unregelmäßigen Sägezähnen, grün und glänzend |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
kleine, hängende Kätzchen, typisch für Birke, blüht von März bis April |
| Früchte und Fruchtreife: |
kleine, geflügelte Nüsschen, die in langen, hängenden Kätzchen sitzen |
| Standortbedingungen: |
feuchte, gut durchlässige Böden, wächst jedoch auch in weniger feuchten Gebieten, nährstoffreich, frisch bis feucht |
| Wurzelform: |
flaches, weit verzweigtes Wurzelsystem. In feuchten Gebieten kann sie auch Adventivwurzeln bilden, die bei Überschwemmungen oder hohem Grundwasserstand helfen, den Baum zu stabilisieren. |
| Rinde/Borke: |
auffällig dunkelbraune bis schwarze Rinde, schält sich in dünnen Schichten ab. Die Oberfläche ist meist rau und weist auffällige weissliche Längsstreifen auf. |
| Wuchshöhe: |
15 bis 20 Meter |
| Lebewesen am Baum: |
Lebensraum für verschiedene Insekten und Vögel |
| Alter (allgemein): |
30 bis 40 Jahre, in einigen Fällen auch bis zu 50 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
Die Schwarzbirke ist aufgrund ihrer auffälligen, schälenden Rinde und ihrer Anpassungsfähigkeit an verschiedene Bodenarten ein beliebter Zierbaum. Der Baum hat eine lebendige, lockere Struktur, die oft an Flussufern oder feuchten Gebieten zu finden ist. |
| Verwendung: |
Zierbaum in Parks und Gärten gepflanzt, relativ weiches Holz für kleinere Holzarbeiten, Möbel und Sperrholz verwendet. |

Sommer-Linde
Die Sommerlinde ist ein langlebiger, heimischer Laubbaum mit herzförmigen Blättern und duftenden Blüten, die eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten darstellen.
| Deutscher Name: |
Sommer-Linde (Großblättrige Linde) |
| Botanischer Name: |
Tilia platyphyllos |
| Familie: |
Lindengewächse (Tiliaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
in West-, Mittel-, Süd-, Südosteuropa, Ukraine, zum Kaukalus und Kleinasien |
| Aussehen/Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
Er ist ein Großbaum mit eiförmiger Krone, seine Blätter sind etwa 8-12 cm, gleichmäßig grün und krautig und beidseitig samtig behaart. |
| Blätter: |
herzförmige, dunkelgrüne, jedoch im Herbst gelbe Laubblätter |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
gelbe und trugdoldenförmig, blüht im Juni |
| Früchte und Fruchtreife: |
erbsengröße Nüsschen, reifen im September heran |
| Standortbedingungen: |
nährstoffreiche, tiefgründige, gleichmäßig frische und kalkhaltige Böden |
| Wurzelform: |
Herzwurzler |
| Rinde/Borke: |
längsrissig und dicht gerippt |
| Wuchshöhe: |
25 bis 40 Meter |
| Lebewesen am Baum: |
Bienen, Hummeln und Schmetterlinge nutzen die zahlreichen Blüten als wichtige Nektar- und Pollenquelle, über 70 Schmetterlingsarten (z. B. Lindenspanner) nutzen die Blätter als Raupenfutter. |
| Alter (allgemein): |
Höchstalter bis zu 1.000 Jahre alt werden. |
| Besondere Eigenschaften: |
Eine der Besonderheiten der Sommerlinde sind ihre stark duftenden und nektarreichen Blüten. |
| Verwendung: |
Das weiche Holz findet vor allem für Schnitzarbeiten, Drechslerei, Bildhauerei und Musikinstrumentbau Verwendung. Weiters als Zier- und Straßenbaum. Die Blüten werden als Lindenblütentee verarbeitet. |

Spitz-Ahorn
Der Spitz-Ahorn erwacht im Frühling mit seinen leuchtend gelben Blüten zuallererst. Im Herbst leuchten seine Blätter wie ein Feuer.
| Deutscher Name: |
Spitz-Ahorn (Lein-Ahorn, Leim-Ahorn) |
| Botanischer Name: |
Acer platanoides |
| Familie: |
Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
Mitteleuropa bis Westasien |
| Aussehen/Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
breite, kugelförmige Krone mit schräg aufwärts oder horizontal wachsenden Zweigen |
| Blätter: |
5 bis 7 lappig, spitz zulaufend, glänzend grün, Spreite meist 10 bis 18 Zentimeter breit und bis zu 15 lang, im Herbst goldgelbe bis rotgelbe Blätter |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
gelbe Doldentrauben ab April bis Mai, bereits vor den Laubblättern, einhäusig monözisch, reich an Nektar für viele bestäubende Insekten |
| Früchte und Fruchtreife: |
Nussfrüchte (Samara) ab September, mit einer propellerartigen Flugbewegung durch den Wind verbreitet |
| Standortbedingungen: |
sonnig bis halbschattig, bevorzugt nährstoffreiche, lockere und kalkhaltigen Böden |
| Wurzelform: |
Flach- bis Herzwurzler |
| Rinde/Borke: |
hellgraue bis grünlich graue Rinde mit vielen kleinen Furchen |
| Wuchshöhe: |
20 bis 30 Meter |
| Lebewesen am Baum: |
Bienen und andere bestäubende Insekten |
| Alter (allgemein): |
Höchstalter 150 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
Der gut zersetzbare Laubstreu fördert die biologische Aktivität des Bodens. Dank seiner Robustheit ist der Spitz-Ahorn ein typischer Stadtbaum, selbst Abgase und Feinstaub machen ihn wenig aus. |
| Verwendung: |
Halbschatten- bis Lichtbaumart, Park- und Alleebaum, viele Ziersorten (Blut-Ahorn mit roten Blättern) |

Stiel-Eiche
Stark und standhaft wie eine Eiche im Sturm.
| Deutscher Name: |
Stiel-Eiche (Deutsche Eiche, Sommer-Eiche) |
| Botanischer Name: |
Quercus robur |
| Familie: |
Buchengewächse (Fagaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
in ganz Europa |
| Aussehen/Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
Die Stiel-Eiche ist ein 40 Meter hoher Laubbaum und erreicht einen Stammumfang von bis zu 3 Meter. |
| Blätter: |
10-15 cm lange glattrandige Blätter mit tiefen unregelmäßgien Buchten und einem kurzen Blattstiel. |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
April bis Mai 2 bis 4 cm Kätzchen |
| Früchte und Fruchtreife: |
Eicheln (Nussfrüchte) mit flachen Fruchtbechern |
| Standortbedingungen: |
nährstoffreiche, tiefgründige, gut wasserversorgte Lehm-und Tonböden |
| Wurzelform: |
kräftige Pfahlwurzeln |
| Rinde/Borke: |
anfangs grün-grau glänzend, später wird eine dicke, tief längsrissige grau-braune Borke gebildet. |
| Wuchshöhe: |
15 bis 40 (45) Meter |
| Lebewesen am Baum: |
Die Stieleiche ist ein wichtiger Lebensraum für viele Lebewesen. Sie bietet Nahrung und Unterschlupf für eine Vielzahl von Insekten, Vögeln und Säugetieren. |
| Alter (allgemein): |
500 - 800 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
Die Eicheln reifen bereits im ersten Jahr und sind im Winter eine wichtige Nahrungsquelle für Tiere, wie Wildschweine, Eichhörnchen und Vögel. Auch als Dekoration finden die Nussfrüchte Verwendung. |
| Verwendung: |
Die Stiel-Eiche wird für Schiffe, Brückenpfähle, Wein-und Whiskyfässern verwendet. Sie dient außerdem als Schattenspender in Alleen und Parkanlagen. |

Taschentuchbaum
Der Taschentuchbaum ist berühmt für seine spektakulären, weißen Hochblätter, die wie riesige, schwebende Taschentücher die Blüten umhüllen.
| Deutscher Name: |
Taschentuchbaum |
| Botanischer Name: |
Davidia involucrata |
| Familie: |
Tupelogewächse (Nyssaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
feuchte und kühle Gebiete |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
Der Taschentuchbaum wächst als imposanter Baum mit einer breiten, pyramidenförmigen Krone und erreicht eine Höhe von bis zu 25 Metern, wobei seine hängenden, taschentuchartigen Blätter und Blüten ihn zu einem echten Blickfang machen. |
| Blätter: |
große, sommergrüne wechselständige Blätter |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
blüht von April bis Juni, 7 cm großer kugeliger Blütenstand mit etwa einen Durchmesser von 2 cm |
| Früchte und Fruchtreife: |
Nach der Blüte bildet sich eine langstielige Steinfrucht, die einer Walnuss ähnelt. Der Taschentuchbaum blüht erst ab einem Alter von etwa 10 bis 15 Jahren. Giftigkeit: der Taschentuchbaum ist nicht giftig, seine Früchte sind jedoch auch nicht genießbar. |
| Standortbedingungen: |
feucht und kalt |
| Wurzelform: |
Tiefwurzler |
| Rinde / Borke: |
anfänglich glatt, später schuppige und hellgrau-bräunliche Borke |
| Wuchshöhe: |
Wuchshöhen in China von bis über 20 Metern, in Österreich zwischen 6 und 8 Meter |
| Lebewesen am Baum: |
Lebensraum für verschiedene Vogelarten und Insekten |
| Alter (allgemein): |
10 bis 15 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
Den Namen Taschentuchbaum hat dieser Davidia involucrata seinen Blüten zu verdanken. |
| Verwendung: |
Er wird zur Einzelstellung benutzt |

Trauerweide
Die Weide neigt sich, alt und weich — Geschichte flüstert durch ihr Reich.
| Deutscher Name: |
Trauer-Weide |
| Botanischer Name: |
Salix babylonica |
| Familie: |
Weidengewächse (Salicaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
in Ostasien, hauptsächlich in China, Japan und Ost-Turkestan. Ihr Natürlicher Lebensraum liegt an feuchten Orten in der Nähe von Gewässern. |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
Ein großer, breit ausladender Baum mit stark überhängenden Ästen, die wie eine Schleppe wirken. |
| Blätter: |
Die Blätter der Trauerweide sind lanzettlich, schmal und werden etwa 8 bis 15 cm lang. Die Oberseite ist grün, während die Unterseite silbrig-grau ist und im Sonnenlicht schimmert. Im Herbst verfärben sie sich goldgelb, bevor sie abfallen. |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
April bis Mai mit gelben Blüten, die in hängenden Kätzchen erscheinen. |
| Früchte und Fruchtreife: |
Die Früchte sind kleine, unscheinbare Kapseln, die dann ihre Samen freigeben. Sie reifen im Juni bis Juli. |
| Standortbedingungen: |
Sonnige bis halbschattige Standorte mit feuchtem, nährstoffreichem und kalkhaltigem Boden. |
| Wurzelform: |
Die Trauerweide ist ein starker Flachwurzler mit einem extrem weit und tief verzweigten Wurzelwerk, das sich vor allem oberflächennah ausbreitet und oft stark ist. |
| Rinde / Borke: |
Anfangs hellgrau, seidig behaart, später kahl und braungrau bis grünlichgelb |
| Wuchshöhe: |
10 bis 20 Meter |
| Lebewesen am Baum: |
Bienen und Schmetterlinge |
| Alter (allgemein): |
50 und 100 Jahre, an günstigen Standorten sogar bis zu 200 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
markanter, überhängender Wuchs mit langen, dünnen und schleppenartigen Zweigen |
| Verwendung: |
Ziergehölz, als Standort für feuchtigkeitsliebende Pflanzen in Gärten und Parks sowie als Symbol in Mythologie und bei Bestattungen. Sie wird auch zur Böschungsbefestigung genutzt und ihr Laub ist gut kompostierbar oder kann als Mulch verwendet werden. Historisch wurde ihre Rinde zur Heilmittelherstellung genutzt. |

Trompetenbaum
Seine Blüten sehen aus wie kleine Trompeten. Die violett-gelbe Zeichnung in den Blüten wirkt wie eine Landebahn für Insekten. Sie locken viele Bienen und Hummeln heran.
| Deutscher Name: |
Trompetenbaum (Bohnenbaum) |
| Botanischer Name: |
Catalpa bignonioides |
| Familie: |
Bignoniengewächse (Trompetenbaumgewächse, Bignoniaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
in ganz Österreich, auch verwildert, Herkunft Nordamerika |
| Aussehen/Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
kugelförmige Baumkrone, im Alter biegen sich die Äste des Tropetenbaums um seinen Stamm |
| Blätter: |
20 cm lange und 20 bis 30 cm breite und herzförmige Blätter, vorne zugespitzt |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
aufrechte 20 cm große Rispen, mit trompetenförmigen Kronblätter, weiß mit viotten Punkten und zwei gelben Längsstreifen im Inneren, blüht in Juni/Juli |
| Früchte und Fruchtreife: |
20 bis 40 cm lange schotenförmige Kapseln, hängend am Baum, Fruchtreife im Frühling |
| Standortbedingungen: |
feuchte und nährstoffreiche Lehmböden |
| Wurzelform: |
Herzwurzel, keine Haftwurzeln |
| Rinde/Borke: |
grau, glatt, später mit Rissen |
| Wuchshöhe: |
10 bis 20 Meter |
| Lebewesen am Baum: |
Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Käfer und viele Vögel |
| Alter (allgemein): |
bis zu 100 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
Der Trompetenbaum kam im 18. Jahrhundert aus Nordamerika nach Europa und wurde als exotischer Zierbaum in den herrschaftlichen Parks der Habsburger gepflanzt. |
| Verwendung: |
wegen den wunderschönen Blüten als Zierbaum in Parks genutzt |

Tulpenbaum
Der Tulpenbaum, auch bekannt als Liriodendron, beeindruckt mit seinen großen, tulpenartigen Blüten und seinem schnellen Wachstum.
| Deutscher Name: |
Tulpenbaum (Amerikanischer Tulpenbam) |
| Botanischer Name: |
Liriodendron tulipifera |
| Familie: |
Magnoliengewächse (Magnoliaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
als Zierpark in ganz Europa, Herkunft Nordamerika |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
breit und eiförmig wachsend, gerader und kräftiger Stamm |
| Blätter: |
unverwechselbare hellgrüne Blätter, vier- bis sechslappig, im Herbst leuchtend gelb |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
aufrechte tulpenähnliche Blüten - hellgrüne 5 cm lange Kelchblätter und 6 Kronblätter mit gelblich-grüner Farbe und orangefarbenem Fleck an der Basis, blühen erst nach etwa 15 Jahren, wenn sie aus Samen gezogen wurden. Veredelte Sorten können jedoch bereits nach wenigen Jahren Blüten tragen, blühen zwischen Mai und Juni |
| Früchte und Fruchtreife: |
Aus den Blüten entwickeln sich im Herbst geflügelte Früchte, die jeweils einen oder zwei Samen enthalten. Kegelförmige Frucht aus vielen geflügelten Nüsschen. |
| Standortbedingungen: |
sonnig bis halbschattig, nährstoffreicher, gut durchlässiger trockener Boden, Schutt- oder Sandböden sollten allerdings gemieden werden. Kurzzeitige Staunässe verträgt er allerdings gut. |
| Wurzelform: |
tiefe Pfahlwurzel, weitreichendes Wurzelsystem |
| Rinde/Borke: |
Die Rinde des Tulpenbaums ist im Alter braun bis grau-braun, rissig und furchig. Sie hat abgerundete Rippen und lange, tiefe Rillen. |
| Wuchshöhe: |
10-30 Meter |
| Lebewesen am Baum: |
Bienen und Hummeln, Glanzkäfer, Raupen von Nachtfaltern und Raupen des Tulpenbaumspinner in Nordamerika |
| Alter (allgemein): |
100-200 Jahre, manchmal sogar 400 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
Die Blüten werden wegen ihrer grünlich-gelben Tarnfarbe oft übersehen, jedoch duften sie wunderbar und sind besonders nektarreich. Der größte mit 41 Meter bekannte Tulpenbaum steht in New York City im Stadtteil Queens und trägt den Namen „Queens Giant“. |
| Verwendung: |
Zierbaum in Parks und in privaten Gärten, Nutzholz |

Urweltmammutbaum
Der Urweltmammutbaum, ist ein faszinierendes Beispiel für ein lebendes Fossil, das uns einen einzigartigen Einblick in die Flora der Erdgeschichte bietet. Fossile Funde zeigen, dass diese Baumart bereits seit über 100 Millionen Jahren existiert – daher auch der Name „Urwelt“-Mammutbaum.
| Deutscher Name: |
Urweltmammutbaum |
| Botanischer Name: |
Metasequoia glypotostroboides |
| Familie: |
Zypressengewächs |
| Natürliches Vorkommen: |
Herkunft: Mittel-China, feuchte Gebirgswälder in 700 bis 1400 Metern Höhe, seit 1947 in Europa kultiviert |
| Aussehen/Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
Der Urweltmammutbaum ist ein aufrechter, breit kegelförmiger, raschwüchsiger Nadelbaum |
| Blätter: |
Die hellgrünen weichen Nadeln des Urweltmammutbaums sind etwa zwei Zentimeter lang und sitzen gegenständig an Kurztrieben. |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
Unscheinbare, einhäusige Blüten, männliche Blüten stehen in Ähren, weibliche Blüten einzeln, Februar bis März |
| Früchte und Fruchtreife: |
gestielte fast kugelige Zapfen, die hängend an den Zweigen sitzen und sich im Herbst öffnen, von November bis Dezember |
| Standortbedingungen: |
Der Urweltmammutbaum bevorzugt frische bis feuchte, nährstoffreiche Böden, die sowohl sauer als auch alkalisch sein können. |
| Wurzelform: |
Flachwurzler, der Umfang ist ungefähr 30 m |
| Rinde/Borke: |
Die Stamm von Bäumen besitzt grau-braune Borke, die sich in langen Streifen ablöst und dabei die darunterliegende rotbraune innere Rinde |
| Wuchshöhe: |
35 Meter |
| Lebewesen am Baum: |
Der Baum kann im Frühling von Bienen und Schmetterlingen besucht werden, wenn er seine Blüten trägt und Vögel können den Baum als Nistplatz nutzen. |
| Alter (allgemein): |
bis zu etwa 1000 Jahre sind möglich. In Kultur (Parks oder Gärten) erreicht er meist ein Alter von 200 bis 300 Jahren |
| Besondere Eigenschaften: |
laubabwerfendes Nadelgehölz, schnellwachsend, dekorative rotbraune Borkenbildung, galt als ausgestorben, bis er 1941 als lebendes Fossil wiederentdeckt wurde. |
| Verwendung: |
dient als Blickfang in Gärten, Parkanlagen und Alleen |

Weißdorn
Der Weißdorn blüht im Frühjahr mit kleinen weißen Blüten.
| Deutscher Name: |
Weißdorn |
| Botanischer Name: |
Crataegus sp. |
| Familie: |
Rosengewächse (Rosaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
Ganz Europa, Westasien und Nordafrika – bevorzugt in Hecken, Waldrändern, Lichtungen, in Eichen- und Auwäldern |
| Aussehen/Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
bilden mittelgroße, 5 bis 7 Meter hohe Sträucher oder Bäume mit breit-rundlichen, oft ausladenden Kronen und dichter, sperriger Verzweigung |
| Blätter: |
Das Blatt ist eierförmig, tief gezahnt und frischgrün |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
weiße, duftende Schirmrispen mit vielen Einzelblüten. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Blütezeit ist zwischen Mai und Juni. eiße, duftende Schirmrispen mit vielen Einzelblüten; Blütezeit: Mai bis Juni |
| Früchte und Fruchtreife: |
Die roten Früchte des Weißdorns schauen aus wie kleine Äpfel. |
| Standortbedingungen: |
Sie bevorzugen kalk- und nährstoffreiche, sonnige Standorte. |
| Wurzelform: |
Als Tiefwurzler mit weitstreichende Seitenwurzelnist der Weißdorn sehr empfindlich gegen Bodenverdichtung. |
| Rinde/Borke: |
Seine Rinde ist dunkelgrau, abblätternd und schuppenformig. |
| Wuchshöhe: |
Die Wuchshöhe des Weisßdorns beträgt 2 bis 5 Meter |
| Lebewesen am Baum: |
zahlreiche Käfer, Wanzen, Blattläuse, Wildbienen, Wespen und Falterarten |
| Alter (allgemein): |
Der Weißdorn kann bis zu 100 Jahre alt werden |
| Besondere Eigenschaften: |
Die Dornen werden bis zu 2 cm lang |
| Verwendung: |
essbare Blätter, Blüten und Früchte |

Winterlinde
Die Winter-Linde trotzt Kälte und ist ein Symbol für Stärke und Beständigkeit.
| Deutscher Name: |
Winter-Linde (Kleinblättrige Linde, Spät-Linde) |
| Botanischer Name: |
Tilia cordata |
| Familie: |
Lindengewächse (Tiliaceae) |
| Natürliches Vorkommen: |
in ganz Europa, von Nordspanien bis Russland |
| Aussehen / Habitus / Erscheinungsbild (Wuchsform): |
kugelige, anfangs pelzig behaarte, im Spätherbst oft kahle Kapselfrucht ist 5 bis 7 mm groß, dünnwandig und hat keine (oder wenn dann nur 2-3 schwach) hervorstehenden Kantenkugelige, anfangs pelzig behaarte, im Spätherbst oft kahle Kapselfrucht, 5 bis 7 mm groß, dünnwandig und hat keine (oder wenn dann nur 2 bis 3 schwach) hervorstehenden Kanten |
| Blätter: |
Die Blätter des Gehölzes sind wechselständig, klein, herzförmig und leicht asymmetrisch |
| Blüten und Blühzeitpunkt: |
Die Blütezeit der Winter-Linde reicht von Ende Juni bis in den Juli hinein |
| Früchte und Fruchtreife: |
Die Fruchtreife ist im September |
| Standortbedingungen: |
mittel- bis tiefgründige, frische bis mäßig trockene, basenreiche Lehm-, Löss- und Tonböden |
| Wurzelform: |
Herzwurzel |
| Rinde/Borke: |
Die Rinde der Winterlinde ist bei jungen Exemplaren auffallend glatt und grau |
| Wuchshöhe: |
bis zu 30 m |
| Lebewesen am Baum: |
Der Blütennektar der Linde ist bei vielen Insekten sehr begehrt, vor allem bei Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen, aber auch bei Tag- und Nachtfaltern und bei Käferarten |
| Alter (allgemein): |
Höchstalter 800 bis 1000 Jahre |
| Besondere Eigenschaften: |
Ihre Krone ist hochgewölbt und oft leicht unregelmäßig gestaltet |
| Verwendung: |
Schattenbaum, Zier- und Straßenbaum, auch bekannt als "Tanz-Linde" - in Dörfern wurde darunter getanzt und sogar geheiratet |


Schülerinnen und Schüler des Peraugymnasiums haben im Rahmen eines Schulprojekts im Jahr 2025 die Bäume des Schillerparks bestimmt, ihre Besonderheiten recherchiert und anschließend mit QR-Codes versehen. Fotos: Peraugymnasium Villach
