ANDREAS FEIL
o. T., 2025
Stahl, gefaltet und lackiert | 390 × 75 × 75 cm
Mit der Skulptur aus einem Stück akzentuiert der 1967 in München geborene Maler den öffentlichen Raum der Stadt: optimistisches Signalweiß im Vordergrund von Natur und Architektur.
Seit den 1980er-Jahren arbeitet Andreas Feil als freischaffender Künstler mit Schwerpunkt Landschaftsmalerei. Er betreibt ein Studio in München und seit 2022 sein Atelierhaus in Nötsch im Gailtal.
Die Skulptur des Künstlers Andreas Feil entstand aus einer langen Auseinandersetzung mit der Formensprache des Segelns und der Natur. Erste Impulse erhielt Feil in Gesprächen mit dem Kunstkenner Johannes Mannhardt am Tegernsee, wo die Beobachtung von Segelbooten zu großformatigen Arbeiten in der RNP Galerie führte. Später, am Wörthersee, reduzierte er die Motive zunehmend auf das Wesentliche: ein helles Segel, das sich klar gegen die Landschaft abzeichnet. Aus dieser Reduktion entwickelte sich schließlich die Idee einer dreidimensionalen Umsetzung. Die Skulptur besteht aus einem einzigen Stück gefaltetem, lackiertem Stahl. Trotz des schweren Materials wirkt sie bewusst leicht, elegant und mühelos – Eigenschaften, die Feil am Segeln besonders faszinieren.
2025 wurde das Werk gemeinsam mit einem erfahrenen Metallgestalter als signalweißes Kunstelement realisiert. Es steht in einem spannungsvollen Kontrast zur Natur und verweist zugleich auf die Dynamik und Ruhe eines Segels, das sich in den Wind legt.