Ohne Titel, 2025
Skulptur, gefalteter Stahl, lackiert, 390 x 75 x 75 cm
Auflage: 4 + 2 EA, unter der Plinthe signiert und nummeriert, EA I
Die optimistisch-signalweiße gefaltete Stahlskulptur „Ohne Titel“ (2025) aus einem Stück von Andreas Feil erinnert an ein Segel und verbreitet im Khevenhüllerpark ein Gefühl von Leichtigkeit und Eleganz im Vordergrund von Natur und Architektur.
Im Juli 2026 wurde das Kunstwerk an Bürgermeister Günther Albel übergeben und erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. „Sie ist ein passender, moderner Kontrapunkt zum Gebäude der Khevenhüller-Schule und ich freue mich sehr darüber“, sagt Albel. Kunst gehöre immer schon zu Villach. „Und Kunst gehört auch dahin, wo Menschen leben und wo sich Menschen aufhalten. Daher ist dieser Platz wunderbar geeignet“.
Seit den 1990er-Jahren ist die Auseinandersetzung mit dem Digitalen Lifestyle wiederkehrendes Thema in Andreas Feils Arbeit. Mit der Digital-Fotografie-Serie „Codes der Wirklichkeit“ (2005) setzte sich der freischaffende Künstler etwa mit der Wirklichkeit der Medienbilder auseinander. Immer wieder lotet er das Spektrum zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion aus, indirekt auch die Unschärfe zwischen Stadt und Land. Die Werke des Künstlers konzentrieren sich aufs Wichtigste und laden dazu ein, zur Ruhe zu kommen. Andreas Feil hat Architektur studiert und baut Gestaltung in die Landschaft, so scheint es. Die Hütte lenkt im Gemälde den Blick. Und die Skulptur bildet Sichtachsen und schafft den Bezugspunkt im öffentlichen Raum.
„Im faszinierenden Licht des Künstlerortes Nötsch passiert alles ein bisschen langsamer – das mag ich. Und als Städter schätze ich die Strahlkraft Villachs über ihr verbautes Gebiet hinaus“, sagt er. Feils Skulptur ist ein Gastgeschenk an Villach. „Eine Stadt, die Kunst für alle erlebbar macht“, wie Feil betont.