Die Stadt setzt auf vielfältige Urban-Gardening-Projekte. Von Kräuterbeeten und -trögen zum Selberernten bis hin zu gemeinschaftlichen Gemüsegärten. Am vergangenen Wochenende fand der Saisonstart bei den Ackerheld:innen statt.
Das Garteln mitten in der Stadt wird immer beliebter. „Es ist uns ein großes Anliegen, auch jenen Menschen das Gärtnern zu ermöglichen, die keinen eigenen Grund zur Verfügung haben“, sagt
Nachhaltigkeitsreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig.
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Im Villacher Gemüsegarten an der St. Magdalener Straße – der gemeinsam mit der Initiative „Ackerhelden“ betrieben wird – startete am vergangenen Wochenende die Saison. „Die Hobbygärtner:innen begannen mit dem Pflanzen von Kohlrabi, Frühlingszwiebeln, Mangold und vielem mehr“, sagt Nachhaltigkeitsreferentin Katholnig. Die Gartenanlage steht allen Villacher:innen gegen Voranmeldung offen. Das Interesse ist groß, es gibt eine Warteliste. Verwendet werden Bio-Jungpflanzen von einem regionalen Biobauern. Die Hobbygärtner:innen werden von Mitgliedern der „Ackerhelden“ unterstützt, es werden etwa Tipps für ein erfolgreiches Garteln gegeben. Je nach Größe der Parzellen zahlen die Benützer:innen pro Jahr eine einmalige Gebühr.
Auch im Grünen Eck Perau/Aurelia-Petschnik-Park gibt es eine Kooperation mit den „Ackerhelden“. „Dort stellt die Stadt Hochbeete zur Verfügung, die Bürger:innen zum eigenen Gemüseanbau verwenden. Zwei Beete werden zudem von der Caritas für ein Demenzprojekt bewirtschaftet“, sagt Vizebürgermeisterin Katholnig. Die beliebten Tröge zum Selberernten von Gemüse und Früchten wird es auch heuer geben - sie werden im Sommer aufgestellt. Im Herbst laden die Streuobstwiesen der Stadt wieder dazu ein, Obst von den Bäumen zu pflücken.
Urban Gardening im Überblick
Alle Informationen zum Urban Gardening in Villach gibt es hier: villach.at/garteln
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