Der zähe Kampf für das von Einsparungen bedrohte Projekt „Bilingualer Unterricht auf Deutsch und Englisch“ in der Khevenhüllerschule hat ein gutes Ende gefunden: Das Land sichert finanzielle Mittel für nächste Klasse im Herbst.
Das Thema ließ die Wogen im Vorjahr hochgehen: Die Bundesregierung hatte die Finanzierung für den bilingualen Unterricht in der Khevenhüllerschule eingestellt. Das Land konnte nur mehr die Kosten für das laufende Schuljahr übernehmen. Bildungsreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig setzte sich nach allen Regeln der Kunst für das wichtige Projekt ein, eine Petition brachte hunderte Unterschriften. Nun kann sie grünes Licht geben: „Landesrat Peter Reichmann hat uns sehr unterstützt und jetzt erreicht, dass die finanziellen Mittel gesichert sind, um auch im kommenden Schuljahr 2026/27 mit einer weiteren bilingualen Deutsch-Englisch-Klasse zu starten.“
Das bilinguale Bildungsangebot sei für den internationalen Wirtschaftsstandort Villach von wesentlicher Bedeutung, sagt die Bildungsreferentin: „Wir haben bei Infineon und anderen weltweit tätigen Unternehmen sehr viele Familien aus etlichen Nationen beschäftigt, die sich auch für Villach entschieden haben, weil ihre Kinder bei uns ausgezeichnete Bildungsmöglichkeiten haben. Der bilinguale Unterricht gehört unbedingt dazu.“
Die Khevenhüllerschule, künftig im Bildungscampus am Stadtpark, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bilingualen Vorzeigemodell entwickelt. Vizebürgermeisterin Katholnig: „Wir sind Landesrat Reichmann sehr dankbar, dass er sich hier voll für Villach eingesetzt hat.“