Erstmals kann das Eggerloch virtuell erkundet werden. Zwei HTL-Schüler:innen entwickelten hierfür eine eigene Software für Virtual-Reality-Brillen.
Der Naturpark Dobratsch bietet zahlreiche gefragte Ausflugsziele, um den Sommer mit der Familie in vollen Zügen zu genießen. Die Tropfsteinhöhle Eggerloch, die sich am südlichen Hang des Dobratsch befindet, war jedoch derart beliebt, dass sie zum Schutz historischer Inschriften, von Tropfsteinen und der Tierwelt 2013 gesperrt wurde. „Das Interesse für das Eggerloch ist nach wie vor enorm. Zuletzt waren zwei Filmvor-vorführungen ausgebucht. Am kommenden Dienstag gibt es nun dank einer spektakulären Diplomarbeit von zwei HTL-Schüler-innen erstmals die Möglichkeit, das Eggerloch digital zu durchwandern“, sagt
Naturparkreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig.
Die beiden
HTL-Maturantinnen Sophia Masuth und Luna Suntinger haben die Anwendungssoftware für die Virtual-Reality-Brillen – mit ihnen kann man in eine 3D-Welt eintauchen – entwickelt. „Man betritt die Höhle virtuell und kann sich darin bewegen. Zudem gibt es 360-Grad-Panorama-Infopoints zum Ein- und Ausblenden“, sagt Projektleiterin Sophia Masuth. „Wir haben zusammen rund 600 Stunden aufgewendet. Wir freuen uns, das Eggerloch auf diese Weise der Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, sagt Luna Suntinger. Stolz ist die betreuende
Professorin Nana Kender: „Die beiden Schülerinnen haben selbstständig gearbeitet und nehmen wertvolle Erkenntnisse für das Berufsleben mit.“
Großzügig unterstützt wird das Digitalisierungsprojekt von
L’Occitane-Österreich-Chefin Elisabeth Hajek. „Uns vereint der respektvolle Umgang mit Mensch und Natur sowie die Überzeugung, dass Fortschritt und Verantwortung Hand in Hand gehen müssen“, sagt Hajek.
Foto zum Download
Foto zum Download