Sie war bunt, kreativ und kärntenweit die größte Veranstaltung dieser Art: Der „Villack Jam“, ein Zusammentreffen von Graffiti-Künstler:innen aus ganz Österreich in Villach begeisterte alle.
Zig Quadratmeter einst mausgraue Betonwände haben sich am vergangenen Wochenende in bunte, einmalige Kunstwerke verwandelt. Grund dafür war der „Villack Jam“, ein Zusammentreffen von Graffiti- und Street Art Künstler:innen aus ganz Österreich, die zwei Tage lang auf legalen Flächen malen durften.
„Die Stadt Villach lebt und unterstützt diese Art der urbanen Kunst schon seit vielen Jahren. Umso mehr hat es mich gefreut, dass zum Villack Jam so viele junge Talente gekommen sind und so schöne Kunstwerke hinterlassen haben“, betont
Jugend- und Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser. Organisiert wurde das wohl kärntenweit größte Treffen dieser Art von Bruno-Gironcoli-Förderpreisträger Nino Weld, Isabell Winter und Maximilian Mathis, die sich mit den Ergebnissen mehr als zufrieden zeigen. „Es war einfach wunderbar, diese vielen positiven Reaktionen von Künstler:innen und auch Passant:innen zu bekommen. Es freut mich auch, dass Villach so wieder ein Stück bunter geworden ist“, sagt Nino Weld.
Besonders war auch eine neue, legale Fläche, die die Künstler:innen mit Spraydosen behübschen durften – jene beim LKH-Nordeingang, die nun Fußgänger:innen und Fahrradfahrer:innen bewundern können. Für Pflegedirektorin Christine Schaller-Maitz und die Medizinische Direktorin Elke Schindler war diese Wand ein Auftrag: „Eine leere Betonwand kann eine Grenze sein – oder eine Einladung. Wir haben uns für die Einladung entschieden. Stadtentwicklung mitzugestalten bedeutet für uns auch, Grenzen durchlässiger zu machen. Die neue Graffitifläche verbindet das Klinikum Villach mit seinem Umfeld und gibt jungen Künstler:innen einen Ort, an dem sie sichtbar werden können. Genau diese Offenheit soll auch das neue Nikolaiquartier prägen!“
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