Die Ausstellung von Niclas Anatol eröffnet das heurige Kunst-Jahr in der Galerie Freihausgasse. Gezeigt wird vom 16. Jänner bis zum 28. Februar das Unsichtbare und das nicht vollständig Greifbare.
Der in Wien geborene und in Kärnten aufgewachsene Künstler Niclas Anatol eröffnet mit seiner Ausstellung „Formen des Unfassbaren“ das Kunstjahr in der Galerie Freihausgasse. „Wenn wir über Kunst sprechen, sprechen wir oft über das Sichtbare – über Linien, Flächen, Formen, Material. Doch mein Interesse richtet sich auf etwas anderes: auf das, was sich nicht greifen lässt“, sagt er.
So wird in der Schau das, was nicht unmittelbar sichtbar ist, gezeigt. Niclas Anatols Skulpturen aus Marmor tragen in sich das Gewicht von Jahrtausenden, aber die Schwere des Materials ist durchlöchert, ausgehöhlt und wirkt leicht. Das, was weggenommen wurde, ist ebenso wesentlich wie das, was übrigbleibt. Leere wird zur Form, Abwesenheit greifbar.
In der Malerei hält Niclas Anatol Flüchtiges und Veränderung fest. Sie erinnert an Unterwasseraufnahmen, an Strömungen, an Blasen, die sich im Spiel zwischen Zufall und Berechnung formieren. „Formen des Unfassbaren“ ist ein Versuch, das Unsichtbare, das nicht vollständig Greifbare, in eine ästhetische Erfahrung zu übersetzen.
Termin
Vernissage: DO, 15. Jänner, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 16. Jänner bis 28. Februar
Öffnungszeiten Galerie Freihausgasse:
MI bis FR, 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr und SA 9 bis 15 Uhr
An Feiertagen und am 14. Februar (Faschingssamstag) geschlossen!
Eintritt frei!
Alle Infos: villach.at/galerie