In einer Woche startet das neue Kindergartenjahr. Dank der Betreuungs- und Bildungsoffensive bietet die Stadt berufstätigen Eltern eine Betreuungsgarantie für Drei- bis Sechsjährige. Zudem gibt es einen massiven Ausbau an Kita-Plätzen.
Über 1650 drei- bis sechsjährige Kinder werden ab nächster Woche in städtischen und privaten Kindergärten betreut. Rund 550 Ein- bis Dreijährige werden in städtischen und privaten Kindertagesstätten (Kitas) bestens aufgehoben sein. „Wir investieren zusammen mit privaten Partner:innen laufend in den Ausbau der Kinderbildung und -betreuung“, sagt
Bürgermeister Günther Albel. „Mit unserer Bildungs- und Betreuungsoffensive gelingt es uns, allen Kindern berufstätiger Eltern einen Kindergartenplatz zu bieten. Zuletzt konnten wir auch bei den Ein- bis Dreijährigen alle Anfragen berufstätiger Eltern positiv beantworten – mit Plätzen in Kitas oder bei Tageseltern“, sagt Bildungsreferentin
Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig.
Insgesamt entstanden im Kindergarten- und Kindertagesstättenbereich seit 2021 bereits rund 500 zusätzliche Plätze. „Ursprünglich lag das Ziel bei hundert neuen Plätzen. Dank großer Bemühungen schaffen wir es in Kooperation mit privaten Träger:innen, dieses Ziel um das Fünffache zu übertreffen. Die Stadt finanziert private elementare Kinderbildungs- und betreuungseinrichtungen mit rund fünf Millionen Euro pro Jahr“, sagt Vizebürgermeisterin Katholnig.
Im kommenden Kindergartenjahr entstehen in Villach sechs neue Kita- und zwei neue Kindergartengruppen:
- Am 7. September eröffnete in Vassach in Kooperation mit dem Kärntner Siedlungswerk und dem Hilfswerk eine Kita mit zwei Gruppen.
- Ab 14. September ist der Bildungscampus – Am Stadtpark voll besetzt. Der ehemalige Kindergarten Pestalozzi siedelt mit zwei Kindergartengruppen und es entstehen zwei neue Kita-Gruppen.
- Ab 14- September eröffnet zudem in Kooperation mit der Diakonie de La Tour Villachs erster Montessori-Kindergarten mit zwei Gruppen im ehemaligen Pestalozzi-Kindergarten
- Im kommenden Frühjahr eröffnet in Kooperation mit dem Hilfswerk eine Kindertagesstätte mit zwei Gruppen in St. Leonhard.
Auch die
Nachmittagsbetreuung ist weiterhin sehr gefragt. Hier stieg die Gruppenanzahl innerhalb der vergangenen zehn Jahre von 29 auf 69 bzw. von 847 auf 1641 Kinder an. „Um eine Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf zu ermöglichen, ist es uns sehr wichtig, die schulische Nachmittagsbetreuung an die Bedürfnisse anzupassen“, sagt Vizebürgermeisterin Katholnig. Je nach Bedarf werden Kinder bis 16.20, 17.20 oder 18.20 Uhr betreut. Die Kosten für die Nachmittagsbetreuung betragen im kommenden Schuljahr 4,8 Millionen Euro.
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