Wie im März angekündigt, wird die sicherheitspolizeiliche Videoüberwachung in Villach ausgebaut. Nun hat die Montage der fünf Geräte begonnen, welche künftig die Arbeit der Exekutive in der Innenstadt unterstützen werden.
Die fünf Kameras werden derzeit im Bereich vom Hauptbahnhof über Draulände und Hauptplatz bis zum Rathausplatz montiert. Primärer Zweck der Erweiterung der bereits bestehenden Videoüberwachung ist es, Straftaten zu verhindern. Neben dem präventiven Aspekt soll durch das Vorhandensein von Kameras das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung nachhaltig gestärkt werden. Deshalb wird die Videoüberwachung auch nicht verdeckt, sondern offen und für alle deutlich erkennbar installiert. Kommt es im Bereich der Videoüberwachung zu einer Straftat, kann das Videomaterial bei Ermittlungen als Beweis herangezogen werden und zur Aufklärung beitragen.
Der vorwiegend präventive Charakter der Videoüberwachung darf nicht als isolierte polizeiliche Maßnahme verstanden werden, sondern ist ein Teilaspekt einer ganzheitlich angelegten Kriminalitäts-Bekämpfungsstrategie. Diese beinhaltet auch andere Maßnahmen, wie etwa flankierenden Streifen- und Überwachungsdienst.
Langjährige Forderung des Gemeinderates
Die rechtliche Grundlage für die Erweiterung der Videoüberwachung wurde erst im Vorjahr durch eine Initiative von Innenminister Gerhard Karner geschaffen. Der Inbetriebnahme gingen intensive und konstruktive Dialoge zwischen der Stadt Villach, dem Stadtpolizeikommando Villach und der Landespolizeidirektion Kärnten voraus. Gemeinsam wurde evaluiert, welche Standorte für den Ausbau in Frage kommen. Besonders erfreut von der Umsetzung dieser Videoüberwachung zeigt sich Villachs Gemeinderat, der sich seit Jahren für diese Maßnahme eingesetzt hat.
Innenminister Gerhard Karner
„Die Erweiterung der Videoüberwachung in Villach, die nun in Betrieb geht, ist eine wichtige Lösung für die Sicherheit der Villacher Bevölkerung. Ich danke allen Beteiligten der Stadt Villach und auch der Landespolizeidirektion und dem Stadtpolizeikommandanten für die enge und vor allem lösungsorientierte Vernetzung“, so Innenminister Gerhard Karner.
Bürgermeister Günther Albel
„Es wäre unsinnig, im Jahre 2026 auf zeitgemäße und bewährte technische Hilfsmittel zu verzichten. Die Kameras werden unserer Exekutive und damit der Bevölkerung helfen. Dass sie wertvolle Ergänzung, aber keinesfalls Ersatz für die persönliche Präsenz von Polizistinnen und Polizisten im Villacher Straßenbild sein können, versteht sich von selbst“, sagt Bürgermeister Günther Albel.
Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß
„Der Ausbau der Videoüberwachung im Stadtgebiet ist ein weiterer Baustein unserer polizeilichen Sicherheitsarchitektur in Villach. Damit stärken wir das subjektive Sicherheitsgefühl und optimieren unsere Möglichkeiten bei der Verhinderung und Aufklärung von Straftaten“, unterstreicht Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß.
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