Informations-Veranstaltung im lebensRAUM widmete sich kürzlich den Herausforderungen der Stadtplanung und deren Bewältigung. Zu Gast war dabei Arthur Kanonier von der Technischen Universität Wien.
Derzeit erstellt die Stadt Villach ein neues „Örtliches Entwicklungskonzept“. Dabei handelt es sich, stark vereinfacht gesagt, um den Fahrplan der Stadtentwicklung für viele Jahre. Auch mehrere „Quartiersplanungen“ zur Entwicklung innerstädtischer Flächen zählen derzeit zu den relevanten Aufgaben der Stadtplanung.
Raum- und Stadtplanung muss auf gesellschaftliche und umweltbedingte Veränderungen reagieren. Die sparsame Verwendung von Grundflächen (Stichwort Flächeninanspruchnahme und Versiegelung), intensivere Begrünung oder breitere Berücksichtigung klimatischer Veränderungen sind Beispiele für aktuelle Aufgaben, die eine Neuausrichtung oder Anpassung städtebaulicher Planungsprinzipien erfordern.
Bau - und Stadtplanungsreferent Stadtrat Harald Sobe umriss zentrale Punkte der Stadtentwicklung: „Die Innenstadt soll wieder Lebensmittelpunkt werden." So will die Stadt mit so genannten Quartieren an mehreren Standorten neue urbane Kerne entstehen lassen. In Planung sind solche Wohnquartiere unter anderem nahe des Westbahnhofes und im Umfeld der Nikolaigasse.
Als Vortragender fungierte der renommierte Universitäts-Professor Arthur Kanonier von der Technischen Universität Wien. Er referierte unter anderem zu den Themen „Grünlandschutz“ und effiziente Innenentwicklung. Aus seiner Sicht seien Entsiegelung und Regenwassermanagement essenzielle Themen, eine Stadt müsse zudem zusammenhängende Grünflächen langfristig schützen. Bodenversiegelung bleibe ein zentrales Thema. Einen Einblick in die städtische Grünraumplanung gab der Leiter der Abteilung Stadtgrün, Wolfgang Faller.
Fotos zum Download:
Fotos zum Download: