Stadt Villach, Land Kärnten, Landeswohnbau und die CU Carinthia University of Applied Sciences | Hochschule Kärnten ermöglichen in der Bahnhofstraße ein weiteres Haus für studentisches Wohnen. Damit entstehen in der Villacher Innenstadt rund 100 neue Betten für Student:innen. Gleichzeitig werden weitere geförderte Wohnungen errichtet.
Wohnbau ist das zentrale Thema der Villacher Stadtpolitik. Vor allem geförderte Einheiten sind gefragt. Durch günstige Kredite des Landes Kärnten und Grundstücke, die von der Stadt Villach zur Verfügung gestellt werden, können gemeinnützige Bauherren weit günstigere Mieten verlangen als private. Aktuell werden in Villach 300 Wohnungen errichtet, unter anderem in der Neuen Heimat, Vassach, St. Martin, Völkendorf und Maria Gail.
Nun ist ein weiterer großer Wurf gelungen: Die steigenden Zahlen an Studierenden an der CU Carinthia University of Applied Sciences | Hochschule Kärnten in Villach-St. Magdalen machen zusätzliche Unterkünfte notwendig. Vor kurzem erst hat die Stadt Villach ein Projekt mit 40 Betten präsentiert: Das alte Jugendzentrum in der Gerbergasse wird von „meine Heimat“ durch einen Neubau ersetzt, Baubeginn ist 2027.
Insgesamt bis zu 100 zusätzliche Betten für studentisches Wohnen
Jetzt folgt bereits das nächste Projekt: Das ehemalige „Hotel Europa“ in der Bahnhofstraße wird von der Landeswohnbau Kärnten (LWBK) kernsaniert und ausgebaut. Dabei entstehen weitere 34 Student:innen-Unterkünfte und 34 geförderte Mietwohnungen. „Gemeinsam mit dem Land Kärnten und der CU Hochschule Kärnten ist es uns gelungen, in kürzester Zeit zwei Projekte für studentisches Wohnen mit insgesamt bis zu 100 Betten auf die Beine zu stellen. Die gleichzeitig entstehenden geförderten Mietwohnungen ergänzen unsere Wohnungs-Offensive, bei der derzeit 300 geförderte Einheiten entstehen“, sagt
Bürgermeister Günther Albel.
„Mit diesem Projekt schaffen wir Unterkünfte für Studierende und gleichzeitig geförderte Mietwohnungen mitten in Villach. Besonders wichtig ist mir, dass wir dafür bestehenden Raum nutzen, ein Gebäude im Herzen der Stadt weiterentwickeln und damit auch die Innenstadt stärken. Das ist nachhaltige Wohnbaupolitik, die mehrere Ziele miteinander verbindet“, betont Wohnbaureferentin
LHStv.in Gaby Schaunig.
„Uns war es wichtig, dass sämtliche neuen Studierenden-Unterkünfte in der Innenstadt errichtet werden. Dort gehören junge Menschen hin, dort sorgen sie für frischen Wind. Gleichzeitig entlasten die Studentenheime den heimischen Mietmarkt“, sagen Albel sowie die
Stadträte Erwin Baumann und
Christian Pober in einer gemeinsamen Stellungnahme. Um das Projekt angesichts steigender Baukosten abzusichern, beteiligt sich die Stadt Villach mit 500.000 Euro. Als Gegenleistung erhält sie Wohnungs-Zuweisungsrechte.
Wachsende Hochschule
„Wenn die Zahl der Studierenden wächst und unsere Studienangebote durch die europäische Vernetzung zunehmend internationaler werden, müssen auch die Rahmenbedingungen mitwachsen. Das Projekt in der Bahnhofstraße schafft insbesondere für österreichische und andere EWR-Studierende ein attraktives zusätzliches Wohnangebot. Es trägt zugleich dazu bei, den studentischen Wohnungsmarkt insgesamt zu entlasten. Damit setzen wir gemeinsam einen weiteren Schritt für gute Studienbedingungen in Villach“, betont
Martin Waiguny, Geschäftsführer der CU Carinthia University of Applied Sciences | Hochschule Kärnten.
LWGK-Geschäftsführer Harald Repar: „Eines der wichtigsten strategischen Ziele der LWBK ist es, dauerhaft leistbaren Wohnraum für alle Generationen zu schaffen. Dieses Projekt wird dem Anspruch gerecht.“ Die LWBK komme auch dem Auftrag des Landes Kärnten nach, Ortskerne weiterzuentwickeln und nachzuverdichten. Großer Dank gebühre allen Verantwortlichen – allen voran LHstv. Schaunig, Bürgermeister Albel und den Verantwortlichen der CU Hochschule Kärnten.
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