Aufmerksamkeit erwünscht! Die Wahrnehmung der gelben Punkte in Tschinowitsch ist das positive Ergebnis eines breit angelegten Verkehrsberuhigungsprojektes mit Bürger:innen-Beteiligung von Verkehrsreferent Stadtrat Sascha Jabali.
Die Wahrnehmung der gelben Markierungen in Tschinowitsch ist gelungen. Die farbigen Punkte entlang der Abstimmungsstraße sind nämlich Teil eines umfassenden Projekts, das von Verkehrsreferent Stadtrat Sascha Jabali Adeh gemeinsam mit Bürger:innen in einem umfassenden Beteiligungsprozess mit zwei großen Dialog-Veranstaltungen entwickelt wurde. Erarbeitet wurden die Maßnahmen vom Verkehrsplanungsbüro Rosinak & Partner in Abstimmung mit der Verkehrsplanung und der Straßenrechtsbehörde der Stadt. „Die Markierungen machen den sensiblen Straßenraum sichtbar, ohne Verkehrszeichen zu ersetzen oder Verbote auszusprechen. Gemeinsam mit punktuellen Verengungen durch Poller, die noch angebracht werden, erhöhen sie die Sicherheit und machen die Durchfahrt für Ortsfremde weniger attraktiv“, sagt Verkehrsreferent Jabali Adeh.
Bereits im Frühjahr wurden geplante Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung entlang der Abstimmungsstraße präsentiert: „Die Wirksamkeit farbiger Bodenmarkierungen ist gut erprobt und wissenschaftlich belegt. Studien (u.a. vom Kuratorium für Verkehrssicherheit) zeigen, dass sie besonders in Kombination mit Pollern die Geschwindigkeit nachhaltig senken und die Zahl der Unfälle mit Fußgehenden und Radfahrenden reduzieren.“
Die kurze Irritation ist also gewollt: Sie erhöht Aufmerksamkeit, unterbricht gewohnte Fahrmuster und lässt die Straße schmaler wirken. „Die Maßnahme wird beobachtet und bei Bedarf nach einer Evaluierungsphase angepasst. Oberste Priorität einer modernen Verkehrspolitik bleibt für mich der Schutz der Anrainer:innen, besonders jener von Kindern, Fußgänger:innen und Radfahrer:innen“, betont der Stadtrat.
Kritik wird ernst genommen. „Ich habe aber viele positive Rückmeldungen erhalten und auch den Dank, dass nach vielen belastenden Jahren endlich wirklich versucht wird, die Situation zu verbessern. Es gibt auch bereits mehrere Anfragen aus anderen Stadtteilen, die sich eine solche Verkehrsberuhigung wünschen“, sagt Verkehrsreferent Stadtrat Jabali Adeh.