Immer wieder werden Enten und Schwäne gefüttert – jüngst im panoramabeach. Natur- und Umweltschutzreferent Stadtrat Sascha Jabali Adeh macht auf das bestehende Fütterungsverbot aufmerksam, das Tiere und Menschen schützt.
Das Badewetter kehrt in dieser Woche sicher wieder zurück – und aktuelle Vorfälle am Panoramabeach geben Anlass, Besucher:innen und Badegäste des Faaker Sees auf geltende Bestimmungen zum Schutz der Wasservögel hinzuweisen. „In der jüngeren Vergangenheit wurden immer wieder Menschen beobachtet, die Schwäne gefüttert haben. Was sicherlich gut gemeint ist, schadet jedoch sowohl den Wildtieren, als auch der Wasserqualität“, sagt
Umwelt- und Naturschutzreferent Stadtrat Sascha Jabali Adeh. „Menschliche Nahrung ist für die Mägen der Wildtiere nicht geeignet, das Füttern kann sogar bis zum Tod der Vögel führen. Außerdem verändert das Füttern ihr natürliches Verhalten, sie verlernen es, selbst nach gesunder Nahrung zu suchen.“ Daher ist das Füttern von Wasservögeln gemäß einer Verordnung auch verboten und kann sogar mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden.
Übermäßiges Füttern kann auch die Nährstoffbelastung des Gewässers erhöhen, zudem führt eine durch Futter angelockte größere Ansammlung von Wasservögeln zu mehr Kot im Bereich der Liegewiesen und Uferzonen. „Diese Tatsache kann auch hygienische Probleme verursachen“, betont Stadtrat Jabali und wiederholt: „Die Tiere benötigen Ruhe und sollen keinesfalls bedrängt werden. Es sind Wildvögel, die nicht gefüttert, gejagt, verfolgt oder auch angelockt und schon gar nicht angefasst werden sollten!“
Auch Eltern werden gebeten, ihre Kinder entsprechend zu sensibilisieren, auch wenn die Tiere interessant sind. Jabali Adeh: „Bitte halten Sie Abstand zu den Wasservögeln und beobachten Sie aus der Ferne, damit schützen Sie die Tiere und tragen auch zu einem sauberen und angenehmen Badebereich für alle bei!“
Fotos zum Download:
Fotos zum Download: