Die UmbaumaĂnahmen fĂŒr der bestehenden Stadthalle wurden erfolgreich beendet. Die Kabinentrakte fĂŒr Jugend und Kampfmannschaft wurden völlig neu adaptiert. Auch der Bau der zweiten Eishalle schreiten zĂŒgig voran. Die Fertigstellung ist fĂŒr Ende Oktober geplant, im JĂ€nner fand bereits die sogenannte Gleichenfeier statt. In das Projekt Stadthalle werden (Stand Baupreis-Index 2. Quartal 2023) rund 25 Millionen Euro investiert.
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22.01.2026 | Gleichenfeier bei der zweiten Eishalle
Seit April 2025 wird die zweite EisflĂ€che bei der Stadthalle errichtet. Nun fand, zum Abschluss des Rohbaus, die Gleichenfeier statt. In neun Monaten soll KĂ€rntens gröĂtes Sport-Infrastrukturprojekt fertig sein.
Der Rohbau steht, das Dach ist drauf: Mit einer Gleichenfeier wurde am 21. JĂ€nner 2026 der Zwischenstand beim Neubau der zweiten Eishalle in Villach gewĂŒrdigt. Vertreter:innen der Baufirmen und der Politik feierten den wichtigen Schritt auf dem Weg zur Fertigstellung. Die ist fĂŒr Oktober des heurigen Jahres geplant. Im November soll es die offizielle Eröffnung geben. „Wir sind im Zeitplan“, sagt Villachs
BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel. „Derzeit werden die zentralen Technik-Elemente eingebaut, die kĂŒnftig beide EisflĂ€chen kĂŒhlen – also jene in der Bestandshalle und im Neubau.“
Standort-Faktor „Sport“
Albel verwies bei der Gleichenfeier auf den Standort-Faktor Sport: „Er belebt die Stadt, stĂ€rkt den Tourismus, schafft Jobs und hĂ€lt junge Menschen in der Region.“ Wer Infrastruktur nur unter dem Blickwinkel kurzfristiger Kosten betrachte, verliere langfristig LebensqualitĂ€t und Zukunftschancen aus den Augen. „Die zweite Eishalle unterstĂŒtzt Kinder, Jugendliche, Schulen, Vereine, Breiten- und Spitzensport. Sie ermöglicht Bewegung, Gesundheit und soziale Begegnung. Dazu erhĂ€lt Villach Ăsterreichs erstes Eishockey-Damenleistungszentrum und die Möglichkeit, Veranstaltungen in der neuen Halle abzuhalten, etwa Konzerte. Das ist ein groĂes Paket, von dem die Bevölkerung enorm profitieren wird“, betonten Albel sowie die
StadtrĂ€te Erwin Baumann (FPĂ), Christian Pober (ĂVP) und Harald Sobe (SPĂ) in einer gemeinsamen Stellungnahme. Villachs Stadtregierung dankte auch den Projektpartnern Bund und Land KĂ€rnten, die sich in Summe mit mehr als 13 Millionen Euro beteiligen. Ohne dieses Geld wĂ€re das Projekt nicht realisierbar.
FĂŒr
Vizekanzler und Sportminister Andreas Babler ist „die Gleichenfeier mehr als der traditionelle Fixpunkt des Bauprojektes. Sie markiert einen wichtigen Schritt zur StĂ€rkung von MĂ€dchen und Frauen im Sport. Mit dem neuen Bundesleistungszentrum fĂŒr Dameneishockey schaffen wir moderne Infrastruktur, verbessern die Trainingsbedingungen fĂŒr Sportlerinnen und unterstĂŒtzen weibliche Eishockeytalente auf ihrem Weg in den Spitzensport.“
Landeshauptmann Peter Kaiser betonte die Strahlkraft des Projekts: „KĂ€rnten ist mit KAC und VSV das österreichische Eishockey-Mutter-Bundesland. Dass die neue Halle einhergeht mit der Einrichtung eines Damen-Bundes-Eishockey-Leistungszentrums ist nicht nur BestĂ€tigung, sondern eine vielbeachtete Aufwertung fĂŒr das Sportland KĂ€rnten. Es freut mich als Sportreferent und als Eishockeyfan sehr, dass die wichtige Erweiterung der Eishallen-Infrastruktur in Villach umgesetzt wird.“
FĂŒr
Landessportdirektor Arno Arthofer kommt mit der Fertigstellung der zweiten Halle „ein langersehntes Projekt im heimischen Sportinfrastrukturbereich zum Abschluss. Nicht nur der Spitzensport wird davon maĂgeblich profitieren, die zusĂ€tzliche Halle kommt vor allem dem Breiten- und Nachwuchssport mit zahlreichen Sparten zugute. Ein Freudentag fĂŒr die Stadt Villach und den KĂ€rntner Sport!“
Klaus Hartmann, PrĂ€sident des Ăsterreichischen Eishockeyverbandes: „Angesichts der aktuellen SchlieĂungen von Eishallen und EisflĂ€chen in Ăsterreich, ist die Errichtung der zweiten Halle in Villach ein starkes, positives Signal. Im Herbst 2026 bestreitet unser Damen-Nationalteam seine erste WM in der Top-Division. Das Bundesleistungszentrum fĂŒr Dameneishockey, das hier entsteht, ist ein wesentlicher Bestandteil in der Professionalisierung des Dameneishockeys und eine echte Investition in die Zukunft. Der ĂEHV kĂ€mpft seit Jahren dafĂŒr, dass Eishallen und EisflĂ€chen in Ăsterreich ausgebaut und erneuert werden. Wir hoffen, dass Villach anderen StĂ€dten und Gemeinden als gutes Beispiel dient."
Der Rohbau steht, das Dach ist drauf: Mit einer Gleichenfeier wurde der Zwischenstand beim Neubau der zweiten Eishalle in Villach gewĂŒrdigt. Vertreter:innen der Baufirmen und der Politik feierten den wichtigen Schritt auf dem Weg zur Fertigstellung. Foto: Stadt Villach/Knaus
16.06.2025 | Infoveranstaltung und Grundsteinlegung "Stadthalle neu"
Das Projekt „Ausbau Stadthalle“ ist in vollem Gang, die Umbauarbeiten in der Stadthalle liegen im Zeitplan. Am 16. Juni erfolgte die Grundsteinlegung fĂŒr das neue ĂEHV Damen-Bundesleistungszentrum im Rahmen einer groĂen Infoveranstaltung fĂŒr alle.
Mit Anfang April starteten die umfangreichen Arbeiten zum Ausbau und der Adaptierung der Stadthalle. Bisher erledigt wurden unter anderem das Abtragen alter Asphaltschichten, diverse Abbrucharbeiten sowie die ersten Fundamentarbeiten.
Am Montag, 16. Juni 2025, erfolgte der nĂ€chste groĂe Schritt, und zwar die förmliche Grundsteinlegung fĂŒr die zweite Halle, die das neue Eishockey-Damen-Bundesleistungszentrum des Ăsterreichischen Eishockeyverbandes beherbergen wird.
Im Rahmen einer groĂen Info-Veranstaltung konnten sich alle Interessierten selbst ein Bild vom Baufortschritt machen. Ebenso wurden viele Fragen rund um das Projekt beantwortet, zum Beispiel zur kĂŒnftigen HallenkapazitĂ€t, die Stadthalle als Veranstaltungsort, zur kĂŒnftigen Parkplatzsituation, Gastronomie, das Thema Nachhaltigkeit inklusive BegrĂŒnungskonzept und Abwassersystem, die weiteren Ausbauschritte und Vieles mehr.
Bis Jahresende 2025 soll der Rohbau der zweiten Eishalle stehen, rund um den Jahreswechsel ist auch die Gleichenfeier geplant. Voraussichtliche Fertigstellung des gesamten Projekts: Ende 2026
09.04.2025 | Baustart Eishalle: Jetzt geht's los!
In den kommenden Tagen beginnt der zweite Bauabschnitt zur Adaptierung und zum Ausbau der Stadthalle Villach und der Startschuss fĂŒr die Errichtung des „Damen-Eishockey-Bundesleistungszentrums Villach“. Die Grundsteinlegung sowie eine groĂe Informationsveranstaltung zum Bau erfolgen am 16. Juni.
Nach der europaweiten Ausschreibung der Baugewerke beginnt noch in dieser Woche der zweite Bauabschnitt des Projektes zur Adaptierung und des Ausbaus der Stadthalle Villach mit der „Errichtung des Damen-Eishockey-Bundesleistungszentrums Villach“. In den nĂ€chsten Tagen wird die ausfĂŒhrende Baufirma mit der Baustelleneinrichtung, dem Abtragen der alten Asphaltschichten am BaugelĂ€nde, mit Abbrucharbeiten an der SĂŒdseite der Stadthalle und am BaugrundstĂŒck sowie mit den ersten TiefgrĂŒndungs-/Fundamentarbeiten beginnen.
FĂŒr 16. Juni plant die Stadt eine groĂe Veranstaltung mit allen Beteiligten in der Stadthalle, bei der die BĂŒrger:innen und Eishockeyfans sich umfassend ĂŒber das Projekt informieren können. In diesem Rahmen erfolgt dann auch die Grundsteinlegung fĂŒr das Damen-Eishockey-Bundesleistungszentrum des ĂEHV.
Die „Gleichenfeier“ – also das Erreichen der Dachgleiche - ist rund um den Jahreswechsel geplant, da bis Jahresende auch die HĂŒlle der neuen Nebeneishalle stehen soll. Die Installation der Technik sowie der Innenausbau der neuen GebĂ€ude, die Anbringung einer groĂen Photovoltaikanlage sowie die abschlieĂenden Arbeiten an den AuĂenanlagen erfolgen 2026.
Achtung: EinschrÀnkungen beim Parken
WĂ€hrend der Bauzeit von April 2025 bis Herbst 2026 wird es besonders fĂŒr die Besucher:innen der Eishalle sowie die Eltern der Eishockey-Kinder und die vielen Nutzer EinschrĂ€nkungen beim Parken geben. Im Umfeld der Stadthalle sind zwar grundsĂ€tzlich ausreichend ParkplĂ€tze vorhanden, ein kurzer FuĂmarsch zur Halle ist jedoch in Kauf zu nehmen. Eine „kiss & ride“ Zone zum raschen Abliefern bzw. Abholen des Eishockeynachwuchses ist eingeplant. Erst ab Herbst 2026 wird sich die Parkplatzsituation etwas entspannen. Hier bittet die Stadt Villach um VerstĂ€ndnis. Laut Plan wird das Bauprojekt bis Ende 2026 fertiggestellt.
Zitate zum Baubeginn:
Landeshauptmann Peter Kaiser:
„Was lange wĂ€hrt, wird schlieĂlich gut. Es freut mich als Sportreferent und als Eishockeyfan ganz besonders, dass nach vielen GesprĂ€chen und langen Verhandlungen jetzt die fĂŒr Villach und fĂŒr das Sportland KĂ€rnten wichtige Erweiterung der Eishallen-Infrastruktur zur Umsetzung kommt. KĂ€rnten hat mit KAC und VSV als einziges Bundesland zwei Bundesliga-Traditionsvereine, wir sind quasi das österreichische Mutter-Bundesland des Eishockeys. Von der neuen Eishalle werden nicht nur der VSV mit seiner Kampf- und den vielen Nachwuchsmannschaften, und nicht nur Eishockeyspielerinnen aus KĂ€rnten und ganz Ăsterreich, sondern auch Eisstocksportler und EiskunstlĂ€uferinnen profitieren.“
BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel:
"Die Stadt Villach hat sich in den vergangenen Jahren stark fĂŒr die Umsetzung einer zweiten Trainingshalle eingesetzt. Das vorliegende Konzept sieht zahlreiche intelligente und sinnvolle Neuerungen und Anpassungen vor, von denen nicht nur Profisportlerinnen und Profisportler, sondern vor allem die sportbegeisterten Villacher BĂŒrgerinnen und BĂŒrger und nicht zuletzt die Eishockey-Jugend profitieren. Die Errichtung des Damen-Bundessportzentrums ist zudem ein echtes Leuchtturmprojekt zur Förderung der Frauen im Sport. AuĂerdem bieten wir mit der Stadthalle einen ganz besondere Veranstaltungsraum fĂŒr Events aller Art."
StadtrÀte Erwin Baumann, Christian Pober, Harald Sobe:
"Villach ist mit den zahlreichen Sportvereinen und ihren FunktionĂ€rinnen und FunktionĂ€ren traditionell ausgezeichnet verbunden. Die hervorragende Jugendarbeit zahlreicher Sportvereinigungen fĂŒhrt Jahr um Jahr zu unzĂ€hligen Erfolgsmeldungen im Profisport, viele international erfolgreiche „Exporte“ haben ihre Karriere in einem Villacher Verein begonnen. Das neue Hallenkonzept sowie die Errichtung des Leistungszentrums der Eishockeydamen werden dazu beitragen, Villachs Ruf als Sportstadt weiterhin auszubauen."
Klaus Hartmann, PrĂ€sident des Ăsterreichischen Eishockeyverbandes:
"Villach bietet die idealen Voraussetzungen fĂŒr einen langfristigen und nachhaltigen Aufbau eines Damenleistungszentrums. Wesentliche Vorteile dieses Standortes sind der hohe Stellenwert des Eishockeysports in KĂ€rnten, die zentrale Lage und die guten Möglichkeiten fĂŒr eine duale Ausbildung der MĂ€dchen. Das neue Bundesleistungszentrum wird nicht nur unseren MĂ€dchen ein professionelles Umfeld fĂŒr einen erfolgreichen Karriereaufbau bieten, sondern auch dem gesamten Eishockeysport positive Entwicklungsimpulse geben."
24.10.2024 | Stadthallen-Ausbau: Teambereiche fertig
Der erste Schritt der Modernisierungs- und Ausbauarbeiten der Stadthalle Villach ist abgeschlossen. Die VSV-Profis konnten ihren neuen, 250 Quadratmeter groĂen und topmodernen Bereich beziehen.
Im KellergeschoĂ wurden sechs Kabinen mit SanitĂ€rrĂ€umen, ein Trainerraum, Kraftkammer, Physio- und ZeugwartrĂ€ume fĂŒr den Nachwuchs komplett erneuert. Der VIP-Bereich wurde fĂŒr die nĂ€chsten zwei Jahre neben dem Draft-Restaurant, der Fanshop als Container-Lösung an der Kreuzung Tiroler StraĂe/WerthenaustraĂe untergebracht. Nagelneu sind die Toiletten fĂŒr AuswĂ€rts-Fans. Und im April 2025 starten die Arbeiten fĂŒr den Bau der zweiten Halle im SĂŒden.
Einblick in die neue, zeitgemĂ€Ăe Kabine der VSV-Profis im ErdgeschoĂ der Stadthalle Villach. © ECVSV/KELLY LAMOUREUX
26.04.2024 | Sportliches GroĂprojekt lĂ€uft auf Hochtouren
Die UmbaumaĂnahmen fĂŒr Stadthallen-GroĂprojekt laufen auf Hochtouren. Bis zum Saisonstart des EC VSV werden die Kabinentrakte fĂŒr Jugend und Kampfmannschaft völlig neu adaptiert. Auch die Planungen fĂŒr die zweite Eishalle, die ab 2025 gebaut wird, schreiten voran.
Es wird gebohrt und geschraubt, selbst der Bagger ist bereits im Einsatz. Nachdem zuletzt die Katakomben der Stadthalle Villach komplett ausgerĂ€umt und Teilbereiche entkernt wurden, starten nun die eigentlichen Bauarbeiten fĂŒr das sportliche GroĂprojekt. In einem ersten Schritt werden die Spieler- und Trainerkabinen sowie SanitaÌranlagen fuÌr den EC VSV erneuert. Das bedeutet, dass Kampfmannschaft, deren Trainer und Betreuer vom Keller in die RĂ€ume des bisherigen VIP-Bereichs siedeln, wo die Arbeiten fĂŒr einen deutlich vergröĂerten und modernen Kabinentrakt Fahrt aufgenommen haben. Im Keller werden die in die Jahre gekommenen Kabinen und SanitĂ€ranlagen fĂŒr den blau-weiĂen Nachwuchs auf einen zeitgemĂ€Ăen und zukunftsfitten Stand gebracht. „Noch diesen Sommer werden die Mannschaften in den neuen RaÌumlichkeiten einziehen“, sagt BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel.
„Es ist uns gelungen, dass dieses fĂŒr die Sport- und Eishockeystadt Villach so wichtige Projekt umgesetzt wird. Nicht nur fĂŒr die Kampfmannschaft, sondern auch fĂŒr die vielen VSV-Talente, die heuer sensationell drei österreichische Meistertitel nach Villach holen konnten, und fĂŒr die starken Villacher Damen-Teams“, sagen BĂŒrgermeister Albel sowie die StadtrĂ€te Erwin Baumann und Christian Pober.
VSV-Sportvorstand Gerald Rauchenwald: „Der Umbau ist ein Schritt in die richtige Richtung. Das haben sich Kampfmannschaft, Nachwuchsspieler und Zuschauer absolut verdient.“
Planungen fĂŒr zweite Halle laufen
Was die zweite Eishalle samt Kabinentrakt und MultifunktionsrĂ€umen anbelangt, wird aktuell an der Planung gefeilt. Aufgrund der Teuerungswelle musste dieses Projekt sĂŒdlich der Stadthalle bekanntlich neu evaluiert werden. Im Herbst starten die Ausschreibungen. Baustart ist im FruÌhjahr 2025, die Fertigstellung 2026. In das Projekt Stadthalle werden (Stand Baupreis-Index 2. Quartal 2023) rund 25 Millionen Euro investiert – von Stadt Villach, Land KĂ€rnten und Bund.
Im Rahmen des Millionenprojekts wird auch das wichtige ĂEHV-Eishockey-Bundesleistungs-zentrum der Damen umgesetzt, das Ăsterreichs Eishockeyverbands-PrĂ€sident Klaus Hartmann als Leuchtturmprojekt bezeichnet: „Das Bundesleistungszentrum soll als Damen-Nationalteam-StĂŒtzpunkt betrieben werden und in Form eines Akademie-Standortes mit dualem Ausbildungssystem die weitere Professionalisierung unseres Damen-Eishockeysports vorantreiben.“
Weitere bauliche MaĂnahmen im Rahmen des Stadthallen-Projekts: Im Trakt zwischen den beiden Eishallen wird es einen neuen VIP-Klub sowie einen modernen Fitness- und Kraftbereich fuÌr Profis, Nachwuchs und Damen geben. Zudem entsteht eine neue KaÌltetechnik- und Entfeuchtungsanlage.
Landessportdirektor Arno Arthofer: „Der Bau einer zweiten Eishalle in Villach ist ein weiterer Meilenstein fĂŒr den KĂ€rntner Sport. Diese kommende Sportinfrastruktur wird dem Spitzen-, Breiten- und Nachwuchssport in zahlreichen Sportarten zur VerfĂŒgung stehen, welche gerade in der Region Villach mit fehlenden Eiszeiten zu kĂ€mpfen haben. Seitens des Landes gilt unser Dank der Stadt Villach sowie dem Bundesministerium fĂŒr Sport fĂŒr die gemeinsame Realisierung dieses GroĂsportprojektes.“
„Der Eissport ist nicht nur breitenwirksam, sondern auch der einzige Vollprofi-Sport in Villach. Sanierung und Neubau sind daher essenzielle MaĂnahmen fuÌr die Zukunft, die wir als Stadt mit UÌberzeugung in Angriff nehmen“, sind sich BuÌrgermeister Albel sowie die StadtraÌte Baumann, Pober und Harald Sobe einig.
Baustart Stadthalle Villach: v.l.n.r.: Stadtrat Christian Pober, BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel, Landtagsabgeordnete Nicole Schojer, VSV-Vorstand Gerald Rauchenwald, Lady-Hawks-Spielerin Carmen Schwenner, Ăsterreichs Eishockeyverbands-PrĂ€sident Klaus Hartmann, Bauprojektleiterin Judith Bruckner-Moritsch, Die VSV-Spieler Benjamin Lanzinger und Felix Maxa, Kelsey Soccio von den KEHV Lakers, Landessportdirektor Arno Arthofer, Stadthallen-Direktor Martin Kroissenbacher, Stadtrat Erwin Baumann. Foto: Martina Schurian
01.12.2023 | Eishalle: Sanierung im FrĂŒhjahr, dann zweiten Halle
Die Stadt Villach hat das Eishallen-Projekt komplett neu aufgesetzt. So konnten die Gesamtkosten von ĂŒber 40 auf unter 30 Millionen Euro reduziert werden. 13 Millionen Euro kommen von Bund und Land KĂ€rnten.
Die Stadt Villach beginnt in wenigen Monaten, unmittelbar nach Saisonende fĂŒr die VSV-Kampfmannschaft, mit der Teilsanierung der Bestands-Eishalle. Neben allgemeinen, bautechnisch nötigen MaĂnahmen werden der Kabinentrakt fĂŒr die Spieler erneuert. Die Arbeiten sollen bis zum Beginn der Meisterschaft im Herbst 2024 fertig sein und werden zum Teil parallel zum Trainingsbetrieb durchgefĂŒhrt. Die zurzeit geschĂ€tzten Kosten werden fĂŒnf Millionen Euro betragen.
Gleichzeitig starten die Ausschreibungen fĂŒr die Errichtung der zweiten EisflĂ€che. Hierbei musste die Stadt Villach einen Projekt-Neustart veranlassen: Durch Corona und die anschlieĂende, beispiellose Inflation ist der „Baupreis Index“ auf ĂŒber 40 Prozent gestiegen. Ausgehend vom 2019 beschlossenen Neubau um 25 Millionen Euro wĂ€re man bei 40 Millionen Euro oder mehr gelandet. „Das wĂ€re unfinanzierbar gewesen“, sagt BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel.
Mehr als zehn Millionen Euro eingespart
Die Stadtsenatsparteien SPĂ, FPĂ und ĂVP haben daher auf die Stopp-Taste gedrĂŒckt und das Projekt neu aufgesetzt. „Wir haben jeden Stein umgedreht, jeden Euro hinterfragt“, sagen Albel sowie die StadtrĂ€te Erwin Baumann und Christian Pober in einer gemeinsamen Stellungnahme. „Dieser Prozess hat zu einer Verzögerung gefĂŒhrt, war aber enorm wichtig - und erfolgreich.“
Konkret soll es gelingen durch Redimensionierungen deutlich an umbauter FlĂ€che einzusparen sowie durch den Verzicht auf eine Tiefgarage und durch das Abtrennen der neuen Halle vom Bestand (Verbindung via Gang und Stiege) enorme Effizienzpotenziale zu heben. „Sanierung und Neubau bleiben, mit Stand heute, unter 30 Millionen Euro. Trotz der KĂŒrzungen wird das Projekt genug Platz fĂŒr den VSV und das Bundes-Dameneishockeyzentrum bieten“, sagt Albel. Der VSV hat das neue Projekt in einer ersten Stellungnahme begrĂŒĂt. Die Fertigstellung ist fĂŒr 2026 angestrebt.
GröĂtes Sport-Infrastrukturprojekt OberkĂ€rntens
Land KĂ€rnten und Bund ĂŒbernehmen 13 Millionen Euro, den Rest bringt die Stadt Villach auf. „Es handelt sich um das gröĂte Sport-Infrastrukturprojekt OberkĂ€rntens. Tausende Kinder und Jugendliche spielen hier Eishockey oder laufen Schlittschuh. Der Eissport ist in unserer Region die absolute Nummer 1. Er ist nicht nur breitenwirksam, sondern bietet auch den einzigen Vollprofisport in Villach. Sanierung und Neubau sind MaĂnahmen fĂŒr Jahrzehnte, die wir als Stadt Villach als sportlichen Auftrag sehen und mit Ăberzeugung in Angriff nehmen“, beschreibt BĂŒrgermeister Albel die Bedeutung des Projekts.
05.04.2023 | GroĂer Schritt fĂŒr Sport-Infrastruktur-Projekt
Der Villacher Gemeinderat kann Ende Juni 2023 den Bebauungsplan beschlieĂen. Er gilt als Startschuss fĂŒr das Bauverfahren der Erweiterung der Stadthalle um eine zweite EisflĂ€che. Gleichzeitig erfolgen in der Bestandshalle bauliche Verbesserungen.
Das gröĂte Sport-Infrastruktur-Projekt fĂŒr den OberkĂ€rntner Raum nimmt die nĂ€chste HĂŒrde auf dem Weg zur Umsetzung: Der sogenannte Bebauungsplan fĂŒr die neue Villacher Eishalle wird in den kommenden Wochen, wie gesetzlich vorgeschrieben, im Rathaus Villach ausgehĂ€ngt. Im Anschluss wird er dem Gemeinderat vorgelegt und könnte bei der Sitzung am 28. Juni beschlossen werden. „Der genehmigte Bebauungsplan ist Voraussetzung fĂŒr das Bauverfahren mit abschlieĂender Bewilligung. Bereits im Herbst könnte das Vergabeverfahren fĂŒr die Projekterrichtung starten“, informieren BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel sowie die StadtrĂ€te Erwin Baumann und Christian Pober in einer gemeinsamen Stellungnahme.
Parallel zu diesen Verwaltungs-Schritten wird das Areal, auf dem die zweite Halle errichtet werden soll, im Sommer baureif gemacht. Das bedeutet, dass derzeit noch bestehende Lagerhallen und Garagen abgerissen werden.
Doch nicht nur an der Umsetzung der neuen, zweiten EisflĂ€che wird konsequent gearbeitet. Auch in der Bestandshalle werden wichtige Verbesserungen und SanierungsmaĂnahmen umgesetzt: So wird in den kommenden Monaten die Bestuhlung fĂŒr die Fans optimiert, die Plattform fĂŒr die TV- und Streaming-Ăbertragungen modernisiert, die Betonpiste unter der EisflĂ€che saniert und das Fluchtweg-System verbessert.
28.07.2021 | Architektenwettbewerb beendet - So wird Villachs neue Eishalle aussehen
Entscheidung beim Architektenwettbewerb fĂŒr Eishockey- und Veranstaltungszentrum in Villach: Gewonnen hat ein österreichisches Projekt. Es kommt nicht nur zum Bau einer neuen Halle, sondern auch die Bestandshalle wird neu konzipiert.
Am 27. Juli fand die finale Jurysitzung zum Architektenwettbewerb fĂŒr die kĂŒnftige HeimstĂ€tte des EC VSV und des Bundes-Dameneishockey-Leistungszentrums statt. Dreizehn international renommierte Architektenteams stellen sich der Herausforderung vor einer zehnköpfigen Jury.
Bei den besten BeitrĂ€gen bat die Jury im Juni um Nachbesserungen. Die ĂŒberarbeiteten EntwĂŒrfe wurden nun bewertet. Vorsitzender war der Architekt Ulrich Aspetsberger. Im Auswahlgremium vertreten: Eishockeyverband ĂEHV, EC VSV, Institut fĂŒr SportstĂ€ttenbau, Land KĂ€rnten Sportkoordination, Stadt Villach, Kammer fĂŒr Ziviltechnik und Architektur und der Verein Stadthalle Villach.
Einstimmig gewÀhltes Siegerprojekt
Als einstimmig gewĂ€hltes Siegerprojekt ging der Beitrag des österreichischen ArchitekturbĂŒros Karl und Bremhorst hervor. Andreas Bremhorst ist KĂ€rntner, Christoph Karl stammt aus Oberösterreich. Das siegreiche Planungsteam bringt viel Erfahrung bei Sport- und VeranstaltungsstĂ€tten mit. So erhielt es erst vor wenigen Wochen den Zuschlag fĂŒr den Neubau des einstigen Dusika-Stadions in Wien um 50 Millionen Euro.
Geringer Verbrauch, hohe FunktionalitÀt
Der Villach-Entwurf beeindruckt durch schlichte Eleganz und den mit Abstand geringsten FlĂ€chenverbrauch aller eingereichten Projekte. Kluge Raumaufteilung ermöglicht neben den BedĂŒrfnissen der Eissportler auch groĂzĂŒgige Athletik- und Veranstaltungsbereiche – und sogar eine Laufbahn.
Das moderne Energie- und Ressourcenmanagement betont den hohen Grad an Nachhaltigkeit des Bauvorhabens. „FunktionalitĂ€t und Nachhaltigkeit waren zentrale Aspekte. Der Entwurf ist aber nicht nur energetisch und ökologisch vorbildlich“, lobt BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel das Villacher Projekt, „er geht weit ĂŒber einen klassischen Neubau hinaus. Denn auch die Bestandshalle wird in ihrer FunktionalitĂ€t optimiert.“
Breite Zustimmung
Stadtrat Christian Pober: „Mit diesem Aus- und Neubau erhĂ€lt unsere Stadt nicht nur eine moderne Eishalle, sondern auch ein dringend benötigtes Veranstaltungszentrum.“ Stadtrat Erwin Baumann ergĂ€nzt: „Unsere gemeinsamen Anstrengungen fĂŒr eine zukunftsfitte Eishalle tragen FrĂŒchte. Das Projekt hebt die Sportstadt Villach auf eine neue Ebene.“ Klaus Hartmann, PrĂ€sident des Ăsterreichischen Eishockeyverbandes: „Ich bin ĂŒberzeugt, dass auch fĂŒr Ăsterreichs Dameneishockey die beste Lösung gefunden wurde.“
Auch der Landeshauptmann ist begeistert
Landeshauptmann Peter Kaiser zeigt sich begeistert: „Als Sportreferent und groĂer Eishockeyfan freue ich mich, dass mit dem abgeschlossenen Architektenwettbewerb fĂŒr die neue Villacher Stadthalle der nĂ€chste Schritt zur Realisierung gesetzt wurde. KĂ€rnten ist nicht nur allgemein als Sportland ĂŒber die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus bekannt, wir sind auch die Eishockeyhochburg Nummer 1.“ Mit der neuen Stadthalle werde das einmal mehr unterstrichen, sagt Kaiser. „Damit bekommen nicht nur Villachs Adler einen neuen, modernen Horst. Es ist auch kein Zufall, dass das Bundesleistungszentrum fĂŒr Dameneishockey hier beheimatet sein wird.“ Zudem werde die neue Halle durch ihre MultifunktionalitĂ€t auch als Veranstaltungs-Location fĂŒr viele positive Schlagzeilen sorgen.
Zeitplan fĂŒr die Umsetzung
BĂŒrgermeister Albel skizziert abschlieĂend die nĂ€chsten Schritte des Projekts: „Wir werden nun den Planervertrag mit dem Wettbewerbssieger verhandeln. Danach werden die umfangreichen Planungsarbeiten und die Ausschreibung der BauauftrĂ€ge abgewickelt. 2023 und 2024 planen wir zu bauen.“ Die Kostenvorgabe fĂŒr die im Architektenwettbewerb eingereichten Projekte betrug 23 Millionen Euro. Eine exaktere Kostenprognose wird sich konjunkturbedingt aus den Ausschreibungen bis Ende 2022 ergeben. Bund und Land haben Beteiligungszusagen abgegeben.

Architektenwettbewerb beendet! So wird die neue Stadthalle aussehen.
(c) Karl und Bremhorst Architekten ZT GmbH
10.03.2021 | Architektenwettbewerb fĂŒr neue Eishalle
Architektenteams aus ganz Europa reichten Ideen fĂŒr das kĂŒnftige Eishockey- und Veranstaltungszentrum in Villach ein. Die besten VorschlĂ€ge wurden von einer Jury bewertet. Die endgĂŒltige Entscheidung fĂ€llt in wenigen Wochen.â
NĂ€chster wichtiger Schritt auf dem Weg zum Ausbau der Villacher Stadthalle: Am Donnerstag, 10. Juni 2021, fand der Architektenwettbewerb fĂŒr die kĂŒnftige HeimstĂ€tte des EC VSV und des Bundesdameneishockeyleistungszentrums statt. Dreizehn international renommierte Architektenteams stellen sich der Herausforderung vor einer zehnköpfigen Jury. Vorsitzender war der Architekt Ulrich Aspetsberger.
Im Auswahlgremium waren Vertreterinnen und Vertreter folgender Institutionen vertreten: Eishockeyverband ĂEHV, EC VSV, Institut fĂŒr SportstĂ€ttenbau, Land KĂ€rnten Sportkoordination, Stadt Villach (BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel sowie die StadtrĂ€te Erwin Baumann und Christian Pober), Kammer fĂŒr Ziviltechnik und Architektur sowie Verein Stadthalle Villach.
Ăberarbeitungsphase fĂŒr Favoriten
„Bei der Beurteilung wurde hoher Stellenwert auf FunktionalitĂ€t und Nachhaltigkeit gelegt. Die energetischen und ökologischen Vor- und Nachteile der EntwĂŒrfe wurden speziell bewertet und in der Auswahl berĂŒcksichtigt“, sagt BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel. Am Ende entschied die Jury, dass die nach dem heutigen Tag favorisierten Projekte nun in eine Ăberarbeitungsphase gehen.
In den kommenden Wochen werden die optimierten PlĂ€ne der Jury erneut vorgelegt. Mit einer endgĂŒltigen Entscheidung, wessen PlĂ€ne umgesetzt werden, ist Ende Juli, Anfang August zu rechnen. Die umfangreichen Planungsarbeiten und die Ausschreibung der Baulose sollen 2022 abgeschlossen sein. Gebaut werden soll in den Jahren 2023 und 2024.
06.11.2020 | Bund und Land KĂ€rnten werden sich an der neuen Eishalle beteiligen
Das Sportministerium hat am 6. November 2020 bestĂ€tigt, dass es sich an den Kosten fĂŒr die neue "Eishalle mit Bundesleistungszentrum fĂŒr Damen-Eishockey" beteiligen wird. In den kommenden Tagen beginnt bereits die Ausschreibung fĂŒr die Planungsarbeiten.
Der zugestellte Grundsatzbeschluss des Sportministeriums, sich an Aus- und Neubau des Projekts „Villacher Eishalle mit Bundesleistungszentrum fĂŒr Damen-Hockey“ zu beteiligen, leitet die nĂ€chsten, wichtigen Schritte ein: In den kommenden Tagen startet die Ausschreibung zum Planungswettbewerb. Bisher war dies nicht möglich, da ein Beginn vor der grundsĂ€tzlichen Förderzusage durch das Sportminis-terium bedeutet hĂ€tte, dass Stadt und Land auf das Bundes-Geld verzichten.
Wichtiges Projekt fĂŒr regionale Wirtschaft
BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel freut sich, dass das Projekt zĂŒgig voranschreitet: „Nach der Zusage fĂŒr den Neubau der Henselkaserne um 120 Millionen Euro und dem bevorstehenden Spatenstich das Silicon-Labs-Projekt im Technologiepark um 14 Millionen Euro ist dies der dritte wichtige GroĂauftrag fĂŒr die heimische Wirtschaft.“
Gerade in ökonomisch fordernden Zeiten seien solche Leuchtturm-Projekte enorm wichtig. „Dass nun der regionale Sport mit Geld von Bund, Land KĂ€rnten und Stadt eine neue StĂ€tte erhĂ€lt, ist von langfristiger Bedeutung fĂŒr Villach.“ Die Gesamtkosten werden mit 23 Millionen Euro beziffert, wobei das Land KĂ€rnten acht Millionen Euro beisteuert und der Bundesanteil nun konkretisiert werden muss. In jedem Fall aber wird Villach von Bund und Land eine zweistellige Millionensumme lukrieren.
"Richtige Weichenstellungen"
Auch FP-Stadtparteichef Erwin Baumann zeigt sich erfreut: „Die nunmehrige Finanzierungszusage durch den Bund ist ein Erfolg fĂŒr die vernĂŒnftigen politischen KrĂ€fte in der Stadt.“ Die langersehnte Realisierung des Projektes zeigt, dass Villach im Sportbereich fĂŒr die Bevölkerung und die angehenden Athletinnen und Athleten die richtigen Weichen gestellt hat. „Ich bin froh, dass wir mit den konstruktiven KrĂ€ften in der Stadtregierung diesen Meilenstein setzen konnten.“
Frauensport fördern, ökologisch bauen
Villachs GrĂŒnen-Chefin Sabina Schautzer sieht zwei wichtiges Aspekte: Die begrĂŒĂenswerte Förderung von Frauensport auf Leistungszentrums-Niveau und die Chance, die neue Eishalle nach modernsten ökologischen MaĂstĂ€ben zu errichten.
Nationale Bedeutung
Klaus Hartmann, PrĂ€sident des Ăsterreichischen Eishockeyverbandes, betont die ĂŒberregionale Bedeutung der neuen Eishalle: „Nach vielen GesprĂ€chen und Verhandlungen konnte dieses innovative und zukunftsorientierte, nationale GroĂprojekt nun endlich final auf Schiene gebracht werden. Dank gebĂŒhrt allen Beteiligten, die dies ermöglicht haben.“
Die zusĂ€tzliche Trainingshalle ist die Voraussetzung fĂŒr die Errichtung eines Damenleistungszentrums fĂŒr Eishockey. Die Stadt Villach erhielt 2019 dafĂŒr die Zusage durch den Ăsterreichischen Eishockeyverband (OEHV). Die nötigen Vorarbeiten von Stadt, Land und OEHV wurden geleistet und man hat beim Bundessportministerium um eine Förderzusage fĂŒr das Bundesleistungszentrum angesucht.
Wie sieht der Zeitplan aus?
Ende Juli 2021 hat eine Fachjury unter 13 nationalen und internationalen ArchitektenentwĂŒrfen gewĂ€hlt - und das in Wien angesiedelte ArchitektenbĂŒro Karl und Bremhorst mit der Umsetzung der "Eishalle neu" beauftragt. Die beispiellose Inflation infolge des Krieges machte eine komplette Ăberarbeitung des Projekts nötig. So konnten bis Ende 2023 die baukostenindexgetriebenen Kosten von ĂŒber 40 auf unter 30 Millionen Euro gedrĂŒckt werden. Der Villacher Gemeinderat gab am 1. Dezember 2023 die neuen PlĂ€ne frei. Sie sehen eine Sanierung der Bestandshalle (fĂŒnf Millionen Euro) sowie einen Hallenneubau (20 Millionen Euro, Stand Dezember 2023) vor. Die Einsparungen konnten durch Redimensionierung der RĂ€umlichkeiten sowie durch den Verzicht auf eine Tiefgarage erreicht werden.
Baubeginn der 2. Halle im April 2025
Der Baubeginn der neuen Eishalle, am Areal an SĂŒdseite der Villacher Stadthalle, erfolgte im April 2025, die Fertigstellung sollte Ende 2026 erfolgen. Zwischen den beiden Hallen wird es einen Verbindungstrakt geben, in dem VIP-RĂ€umlichkeiten, MultifunktionsrĂ€ume und das geplante Damen-Leistungszentrum samt dem Akademiestandort fĂŒr den Nachwuchs auf insgesamt vier Ebenen untergebracht sein werden. Aus KostengrĂŒnden wird auf den Bau einer Tiefgarage verzichtet. Auch das Dach der alten Eishalle bleibt unverĂ€ndert. Gestrichen wurden auch Funktions- und NebenrĂ€ume.
Wie soll das Projekt finanziert werden?
Es wird eine Finanzierung durch Stadt Villach, Land KĂ€rnten und Bund geben. Das Land hat bereits einen Beitrag in der Höhe von rund acht Millionen Euro zugesagt, fĂŒnf weitere Millionen dĂŒrften vom Bund beigesteuert werden. Die Gesamtkosten betragen laut Projektunterlagen rund 25 Millionen Euro (Stand: 2. Quartal 2023). Eine exaktere Kostenprognose wird sich konjunkturbedingt aus den Ende 2024 begonnenen Ausschreibungen ergeben.
Stichwort Damen-Bundesleistungszentrum: Was erwartet die Sportlerinnen?
Erwartet wird ein hoher Zuwachs an Nachwuchsspielerinnen, das Ziel ist das Erreichen eines hohen Leistungsniveaus in fĂŒnf bis zehn Jahren. Damit einhergehend rechnet man mit einer deutlichen Erhöhung der Anzahl der Damenteams in den kommenden zehn Jahren. Wichtiger Punkt: Duale Ausbildung (Schule und Sport) garantiert Standbeine fĂŒr die Athletinnen neben dem Sport. Das Leistungszentrum ist insgesamt WM-tauglich.
Weitere Informationen
RĂŒckfragen können jederzeit an Stadthallendirektor Martin Kroissenbacher unter T 04242 / 205-3610 oder E martin.kroissenbacher@villach.at gerichtet werden.