Seit April 2025 wird die zweite EisflĂ€che bei der Stadthalle errichtet. Nun fand, zum Abschluss des Rohbaus, die Gleichenfeier statt. In neun Monaten soll KĂ€rntens gröĂtes Sport-Infrastrukturprojekt fertig sein.
Der Rohbau steht, das Dach ist drauf: Mit einer Gleichenfeier wurde am 21. JĂ€nner 2026 der Zwischenstand beim Neubau der zweiten Eishalle in Villach gewĂŒrdigt. Vertreter:innen der Baufirmen und der Politik feierten den wichtigen Schritt auf dem Weg zur Fertigstellung. Die ist fĂŒr Oktober des heurigen Jahres geplant. Im November soll es die offizielle Eröffnung geben. „Wir sind im Zeitplan“, sagt Villachs
BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel. „Derzeit werden die zentralen Technik-Elemente eingebaut, die kĂŒnftig beide EisflĂ€chen kĂŒhlen – also jene in der Bestandshalle und im Neubau.“
Standort-Faktor „Sport“
Albel verwies bei der Gleichenfeier auf den Standort-Faktor Sport: „Er belebt die Stadt, stĂ€rkt den Tourismus, schafft Jobs und hĂ€lt junge Menschen in der Region.“ Wer Infrastruktur nur unter dem Blickwinkel kurzfristiger Kosten betrachte, verliere langfristig LebensqualitĂ€t und Zukunftschancen aus den Augen. „Die zweite Eishalle unterstĂŒtzt Kinder, Jugendliche, Schulen, Vereine, Breiten- und Spitzensport. Sie ermöglicht Bewegung, Gesundheit und soziale Begegnung. Dazu erhĂ€lt Villach Ăsterreichs erstes Eishockey-Damenleistungszentrum und die Möglichkeit, Veranstaltungen in der neuen Halle abzuhalten, etwa Konzerte. Das ist ein groĂes Paket, von dem die Bevölkerung enorm profitieren wird“, betonten Albel sowie die
StadtrĂ€te Erwin Baumann (FPĂ), Christian Pober (ĂVP) und Harald Sobe (SPĂ) in einer gemeinsamen Stellungnahme. Villachs Stadtregierung dankte auch den Projektpartnern Bund und Land KĂ€rnten, die sich in Summe mit mehr als 13 Millionen Euro beteiligen. Ohne dieses Geld wĂ€re das Projekt nicht realisierbar.
FĂŒr
Vizekanzler und Sportminister Andreas Babler ist „die Gleichenfeier mehr als der traditionelle Fixpunkt des Bauprojektes. Sie markiert einen wichtigen Schritt zur StĂ€rkung von MĂ€dchen und Frauen im Sport. Mit dem neuen Bundesleistungszentrum fĂŒr Dameneishockey schaffen wir moderne Infrastruktur, verbessern die Trainingsbedingungen fĂŒr Sportlerinnen und unterstĂŒtzen weibliche Eishockeytalente auf ihrem Weg in den Spitzensport.“
Landeshauptmann Peter Kaiser betonte die Strahlkraft des Projekts: „KĂ€rnten ist mit KAC und VSV das österreichische Eishockey-Mutter-Bundesland. Dass die neue Halle einhergeht mit der Einrichtung eines Damen-Bundes-Eishockey-Leistungszentrums ist nicht nur BestĂ€tigung, sondern eine vielbeachtete Aufwertung fĂŒr das Sportland KĂ€rnten. Es freut mich als Sportreferent und als Eishockeyfan sehr, dass die wichtige Erweiterung der Eishallen-Infrastruktur in Villach umgesetzt wird.“
FĂŒr
Landessportdirektor Arno Arthofer kommt mit der Fertigstellung der zweiten Halle „ein langersehntes Projekt im heimischen Sportinfrastrukturbereich zum Abschluss. Nicht nur der Spitzensport wird davon maĂgeblich profitieren, die zusĂ€tzliche Halle kommt vor allem dem Breiten- und Nachwuchssport mit zahlreichen Sparten zugute. Ein Freudentag fĂŒr die Stadt Villach und den KĂ€rntner Sport!“
Klaus Hartmann, PrĂ€sident des Ăsterreichischen Eishockeyverbandes: „Angesichts der aktuellen SchlieĂungen von Eishallen und EisflĂ€chen in Ăsterreich, ist die Errichtung der zweiten Halle in Villach ein starkes, positives Signal. Im Herbst 2026 bestreitet unser Damen-Nationalteam seine erste WM in der Top-Division. Das Bundesleistungszentrum fĂŒr Dameneishockey, das hier entsteht, ist ein wesentlicher Bestandteil in der Professionalisierung des Dameneishockeys und eine echte Investition in die Zukunft. Der ĂEHV kĂ€mpft seit Jahren dafĂŒr, dass Eishallen und EisflĂ€chen in Ăsterreich ausgebaut und erneuert werden. Wir hoffen, dass Villach anderen StĂ€dten und Gemeinden als gutes Beispiel dient."
Der Rohbau steht, das Dach ist drauf: Mit einer Gleichenfeier wurde der Zwischenstand beim Neubau der zweiten Eishalle in Villach gewĂŒrdigt. Vertreter:innen der Baufirmen und der Politik feierten den wichtigen Schritt auf dem Weg zur Fertigstellung. Foto: Stadt Villach/Knaus