Am 16. MĂ€rz 2026 lud die Stadt Villach zur Infoveranstaltung „Stadt im Wandel" ein. Sie widmete sich den Herausforderungen der Stadtplanung und deren BewĂ€ltigung. Zu Gast war dabei Arthur Kanonier von der Technischen UniversitĂ€t Wien.
Derzeit erstellt die Stadt Villach ein neues „Ărtliches Entwicklungskonzept“. Dabei handelt es sich, stark vereinfacht gesagt, um den Fahrplan der Stadtentwicklung fĂŒr viele Jahre. Auch mehrere „Quartiersplanungen“ zur Entwicklung innerstĂ€dtischer FlĂ€chen zĂ€hlen derzeit zu den relevanten Aufgaben der Stadtplanung.
Raum- und Stadtplanung muss auf gesellschaftliche und umweltbedingte VerĂ€nderungen reagieren. Die sparsame Verwendung von GrundflĂ€chen (Stichwort FlĂ€cheninanspruchnahme und Versiegelung), intensivere BegrĂŒnung oder breitere BerĂŒcksichtigung klimatischer VerĂ€nderungen sind Beispiele fĂŒr aktuelle Aufgaben, die eine Neuausrichtung oder Anpassung stĂ€dtebaulicher Planungsprinzipien erfordern.
Bau - und Stadtplanungsreferent Stadtrat Harald Sobe umriss zentrale Punkte der Stadtentwicklung: „Die Innenstadt soll wieder Lebensmittelpunkt werden." So will die Stadt mit so genannten Quartieren an mehreren Standorten neue urbane Kerne entstehen lassen. In Planung sind solche Wohnquartiere unter anderem nahe des Westbahnhofes und im Umfeld der Nikolaigasse.
Als Vortragender fungierte der renommierte UniversitĂ€ts-Professor Arthur Kanonier von der Technischen UniversitĂ€t Wien. Er referierte unter anderem zu den Themen „GrĂŒnlandschutz“ und effiziente Innenentwicklung. Aus seiner Sicht seien Entsiegelung und Regenwassermanagement essenzielle Themen, eine Stadt mĂŒsse zudem zusammenhĂ€ngende GrĂŒnflĂ€chen langfristig schĂŒtzen. Bodenversiegelung bleibe ein zentrales Thema. Einen Einblick in die stĂ€dtische GrĂŒnraumplanung gab der Leiter der Abteilung StadtgrĂŒn, Wolfgang Faller.
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