Waldfriedhof Mittewald-Faaker See
Faakersee Straße 85
9580 Mittewald
Der Waldfriedhof Mittewald-Faaker See ist ein naturnaher Friedhof in Villach, der als Teil des sogenannten Friedensforst Villach am Faaker See dient. Er bietet Bestattungen im Einklang mit der Natur mit Urnenbestattungen direkt unter Bäumen. Der Waldfriedhof Mittewald ist kein städtischer Friedhof, wird aber hinsichtlich der Gräberverwaltung durch die Stadt Villach betreut. Betrieben wird dieser Friedhof vom Verein „Friedhofsgemeinschaft WALDFRIEDHOF Mittewald-Faakersee“. Teil der Anlage ist auch ein Friedensforst, welcher als Gemeinschaftsprojekt errichtet wurde.
"Lebenszyklus" - ein Wandfresko, das verbindet
Herzstück ist die Friedhofskapelle mit ihrem prächtigen Fresko. Diese Friedhofskapelle erzählt die Schöpfungsgeschichte in einem einzigartigen Bilderzyklus - von Beginn und Ende der Menschheit. Als poetische Elegie mit Hoffnung überschreitet das Werk konfessionelle Grenzen und versteht sich als völkerverbindende Aussage aus der künstlerisch freien Sicht des bekannten Drautaler Künstlers Dietrich Wiedergut. Über viele Jahre hinweg vorbereitet, durchdacht und immer wieder weiterentwickelt, stellt dieses Fresko das Lebenswerk des Künstlers dar. Die ovale Bauform der Friedenskapelle mit rund 7,5 Meter Innenhöhe und einem umlaufenden Tageslichtband im Dach verleiht dem Kunstwerk eine außergewöhnliche, nahezu meditative Wirkung. Das Wandfresko soll Generationen zum Nachdenken und persönlichem Innehalten einladen.
Friedhofsverwaltung
Verein Friedhofsgemeinschaft
Waldfriedhof Mittewald-Faakersee
Grabvergabe
Friedhöfe der Stadt Villach
Trattengasse 70, 9500 Villach
E alexandra.felderer@villach.at | T +43 4242 205-6550
Friedenskapelle
Die Friedenskapelle am Waldfriedhof Mittewald-Faaker See beeindruckt durch ein monumentales Wandfresko von 300 m² - eines der größten zusammenhängenden Fresko überhaupt - unter dem Titel „Lebenszyklus“. Geschaffen vom Drautaler Künstler Dietrich Wiedergut, zeigt der Bilderzyklus die Schöpfungsgeschichte sowie den Beginn und das Ende der Menschheit – eine künstlerische Elegie voller Hoffnung, die konfessionsübergreifend wirkt und als völkerverbindendes Werk verstanden wird. Bis das Fresko fertig war, dauerte es mehr als zehn Jahre.
Alte, traditionelle Fresko-Technik
Wiedergut zeichnete seine Gedanken und seine Einstellung zum Dasein zehn Jahre lang immer wieder auf Papier. Erst dann brachte er sein Lebenswerk auf den nassen Putz in der Friedenshalle von Mittewald auf. Es entstehen ein bis zwei Quadratmeter pro Tag, Stück für Stück wird das Fresko in den frischen Putz gezeichnet: „Das ist die alte, traditionelle Fresko-Technik“, sagte Wiedergut.
Gedanken zum Tod
Das Fresko stellt die verschiedenen Religionen dar. Auch die Geschichte der Römer, Ägypter und Griechen ist auf eine spezielle Weise verewigt. Ebenso wie die Einstellung des Künstlers zum Leben, zum Tod und zum Leben nach dem Tod.
Weitere Infos

Fotos: K. Kopeinig / kath-kirche-kaernten.at
