17.03.2023 | Abgestimmt: Im FrĂŒhling 2024 geht die Baustelle weiter
Mit intensiver Einbindung der Wirtschaftstreibenden des Hauptplatzes wurde heute per Abstimmung der fĂŒr alle Beteiligten optimale Baustellen-Zeitplan gefunden. FernwĂ€rme und Baumsetzungen gehen nach Fasching 2024 weiter.
Mit dieser Lösung ist die deutlich ĂŒberwiegende Mehrheit der Hauptplatz-Anrainerinnen und -Anrainer zufrieden: Die Baumpflanzungen und die FernwĂ€rmeinstallation gehen nach dem Fasching 2024 weiter, nach dem Fasching 2025 erfolgt die endgĂŒltige Fertigstellung. Darauf haben sich heute die anwesenden Beteiligten am Baustellen-Stammtisch der Stadt in einer Abstimmung mit ĂŒberwiegender Mehrheit verstĂ€ndigt. Zuvor hatte es eine fachliche Erörterung und eingehende Diskussion gegeben. Fazit: Baustellen im Herbst wĂ€ren absolut kontraproduktiv fĂŒr die Unternehmen, wurde argumentiert.
„Wir haben den ersten fixen Hauptplatz-Baum am Donnerstag nach dem Schwammstadtprinzip gepflanzt“, sagt
Nachhaltigkeitsreferentin VizebĂŒrgermeisterin Sarah Katholnig. „Weitere neun BĂ€ume, die uns Sponsoren finanzieren, folgen.“ Ebenfalls im Untergrund des Oberen Hauptplatzes befindet sich bereits ein Teil der FernwĂ€rme-Verrohrung der
Kelag-WĂ€rme Gmbh. Zwei weitere Bauetappen werden nötig sein, um die Hauptplatz-GebĂ€ude mit der umweltfreundlichen WĂ€rme versorgen zu können. Diese werden nun in zwei Etappen jeweils in den kommenden FrĂŒhjahrsmonaten nach Ende des Faschings umgesetzt.
Baureferent Stadtrat Harald Sobe: „Die Baustelle in einem Aufwaschen zu erledigen, wĂ€re fĂŒr Unternehmen und Tourismus aus wirtschaftlicher Sicht undenkbar gewesen.“
Eine Baustelle im Herzen der Innenstadt ist eine Herausforderung, auch wenn es um zwei wichtige Investitionen geht: Villach pflanzt BĂ€ume als Schattenspender auf dem Hauptplatz fĂŒr die GrĂŒne Achse, um die Innenstadt klimafit zu machen. Parallel dazu verlegt die Kelag die FernwĂ€rmeverrohrungen in den Untergrund, ebenfalls eine wichtige umweltfreundliche MaĂnahme. Die beiden Installierungen, FernwĂ€rme und BĂ€ume, zeitlich zu koppeln, macht absolut Sinn: Es muss weniger oft aufgegraben werden, Kosten und BelĂ€stigungen halten sich dadurch im Rahmen.
Mit ĂŒberwiegender Mehrheit treten die Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Anrainerinnen und Anrainer fĂŒr die Fortsetzung der Hauptplatz-Baustelle im FrĂŒhling 2024 ein. Foto: Karin Wernig