Das Fahrrad als Verkehrsmittel wird immer beliebter. Nach Erarbeitung des neuen Radkonzepts und der Umsetzung von mehreren Projekten im Vorjahr, wird auch 2026 der Ausbau des Radwegenetzes fortgesetzt, um den umweltfreundlichen Verkehr weiter aufzuwerten.
Fast zwei Drittel der Autofahrten in Österreich sind laut Studien kürzer als zehn Kilometer. Dabei wäre es naheliegend und sinnvoll – gerade bei diesen Distanzen – auf das Fahrrad umzusteigen, um im Stadtgebiet schneller, umweltfreundlicher und gesünder von A nach B zu gelangen. Für die Stadt Villach ist das Grund genug, sich als ideale Radstadt weiterzuentwickeln. Schon jetzt sind die zentralen Punkte der Stadt dank des rund 170 Kilometer langen Radwegenetzes mit dem Fahrrad bestens zu erreichen.
Selbst die Innenstadt ist fürs Radeln freigegben und lädt zum Flanieren, Einkaufen und zum Genießen ein. Auch Seen und Strandbäder sind mühelos radelnd anzusteuern. Natürlich auch jene Bäder mit freiem Eintritt: etwa der panoramabeach in Drobollach, der naturebeach Vassacher See, der actionbeach Silbersee oder der bikebeach am Ossiacher See. Für Freizeitradler:innen gibt es legalisierte Mountainbike-Strecken und international ausgezeichnete Radwege (u.a. Drau- und Gailradweg).
Weitere Investitionen
„Weil Radverkehr ein immer wichtigerer Teil der aktiven Mobilität ist, investieren wir auch heuer wieder kräftig in die Erweiterung des Radwegenetzes“, sagt Bürgermeister Günther Albel, selbst begeisterter Radfahrer. „Diese Vorhaben optimieren das Radwegenetz und werten den umweltfreundlichen Verkehr auf“, sagt Baureferent Stadtrat Harald Sobe. "Ziel ist, das Radfahren in Villach noch attraktiver zu machen“, sagt Mobilitätsreferent Stadtrat Sascha Jabali Adeh. So wird ab August 2026 der erste Abschnitt des Geh- und Radweges in der Vassacher Straße von der August-Jaksch-Straße bis zur Rennsteiner Straße umgesetzt. Der dortige Mehrzweckstreifen wird dann Geschichte sein, eine moderne Ampelschaltung verhindert Wartezeiten.
Eckpfeiler des neuen Radkonzepts
In Zentrum des neuen Radkonzepts steht ein abgestimmtes Radverkehrsnetz mit mehreren Hauptradrouten, neuen Verbindungs- und Erschließungsstrecken. So sollen die Ortsteile in den kommenden Jahren wirklich flächendeckend in das Radwegenetz eingebunden werden. Zudem sieht das Konzept ein modernes Leitsystem und mehr Abstellplätze (auch für E-Bikes, Lastenräder) vor. Auch eine ausgebaute E-Lade-Infrastruktur und die verbesserte Anbindung von Schulen im Radwegenetz sind wichtig, um gute Voraussetzungen für die Mobilitätswende zu schaffen.