Ăbersicht ĂŒber kĂŒrzlich fertiggestellte Bauprojekte im Stadtgebiet von Villach im Bereich Hoch- und Tiefbau:
Richard-Wagner-Schule: Neuer Bildungscampus - Februar 2026
Nach dreijĂ€hriger Bauzeit begann am 16. Februar 2026 fĂŒr rund 300 SchĂŒler:innen und Lehrer:innen der Unterricht im Bildungscampus am Stadtpark. 16 Millionen Euro wurden investiert. Das GroĂprojekt ist ein Meilenstein fĂŒr Villachs Bildungsoffensive.
Das GebĂ€ude der ehemaligen Richard-Wagner-Schule wurde umfassend saniert und zum modernen Bildungscampus umgebaut. Seit Mitte Februar 2026 ist der Campus die neue Heimat der Volksschule 1 (vormals KhevenhĂŒllerschule) und bietet Platz fĂŒr 13 Klassen. Im Laufe des Jahres kommen noch zwei Kindergartengruppen und zwei KindertagesstĂ€tten hinzu. „Die Stadt Villach investierte gemeinsam mit Bund und Land 16 Millionen Euro. Wir tun alles, um den Kindern eine hochwertige Ausbildung zu ermöglichen“, sagt BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel.
Die Generalsanierung des denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€udes am Stadtpark erfolgte nach Vorgaben des Bundesdenkmalamtes. "Planung und Umsetzung standen im Zeichen von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz“, sagt
Baureferent Stadtrat Harald Sobe. Heiz-, Elektro- und SanitĂ€ranlagen sowie Brandschutz wurden auf den neuesten Stand gebracht. Neue KlassenrĂ€ume, Gruppenbereiche und FunktionsrĂ€ume sind entstanden, der Turnsaal wurde generalsaniert. Eine KĂŒche sorgt fĂŒr frische Verpflegung. Zufahrtswege, AuĂenanlagen sowie Spiel- und FreiflĂ€chen wurden neu gestaltet. Insgesamt wurden 16 Millionen Euro investiert.
So sieht der neue Bildungscampus am Stadtpark von auĂen aus. Foto: Stadt Villach/Klose
Sanierung stÀdtische Wohnanlagen - JÀnner 2026
StÀdtische Wohnungen sind mehr als nur Wohnraum, sie sind ein wichtiger Teil der LebensqualitÀt in Villach. Deshalb investiert die Stadt laufend in die Sanierung und Modernisierung ihrer Wohnanlagen.
„Umsichtiges Handeln und vorausschauende Planung sind fĂŒr uns zentrale Leitlinien. Villach steht fĂŒr Nachhaltigkeit und zeigt dies auch im Bereich des kommunalen Wohnbaus“, betont Stadtrat Erwin Baumann.
Zwei Projekte – PiccostraĂe und Ludwig-Walter-StraĂe – wurden kĂŒrzlich abgeschlossen und setzen klare Zeichen fĂŒr eine moderne, umweltfreundliche Stadtentwicklung. In der PiccostraĂe wurden 25 Wohnungen von Einzelofensystemen auf eine zeitgemĂ€Ăe Zentralheizung mit FernwĂ€rmeanschluss umgestellt.
„Das bringt deutlich mehr Komfort fĂŒr Mieter:innen und reduziert gleichzeitig Emissionen. Die neue Lösung ist wartungsarm, effizient und entspricht heutigen ökologischen Standards“, sagt Stadtrat Baumann. Die moderne Verbrauchserfassung sorgt fĂŒr Transparenz und einfache Handhabung.
Umweltbewusst und zukunftsfit
Auch in der Ludwig-Walter-StraĂe profitieren nun 24 Haushalte von einer eigenstĂ€ndigen Heiz- und Warmwasserzentrale mit FernwĂ€rme. Durch den Wegfall langer Transportleitungen werden Energieverluste vermieden und die Versorgung deutlich effizienter gestaltet. Ein weiterer Schritt hin zu einer nachhaltigen und zukunftsfitten Wohninfrastruktur. „Leistbarer Wohnraum, Umweltbewusstsein und LebensqualitĂ€t gehören in Villach zusammen. Sie liegen mir am Herzen“, betont Stadtrat Baumann. Ăbrigens wird auch heuer konsequent weitergearbeitet: Weitere Wohnanlagen werden modernisiert und an die FernwĂ€rme angeschlossen.
Umgestaltung westlicher Bahnhofplatz - November 2025
Nach der Pflanzung von zwei SchwammstadtbĂ€umen auf dem Standesamtsplatz, zehn SchwammstadtbĂ€umen auf dem Hauptplatz sowie vier WĂ€chterbĂ€umen auf Höhe StadtbrĂŒcke schlagen auf dem westlichen Bahnhofplatz weitere BĂ€ume Wurzeln.
„Die BegrĂŒnung des Bahnhofsplatzes ist ein wichtiger Schritt zur Realisierung der GrĂŒnen Achse, die vom Bahnhof bis zum Stadtpark reichen wird“, sagt BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel.
Die Planung setzt die renommierte Landschaftsplanerin Lena Uedl-Kerschbaumer um. „Die BegrĂŒnung ist ein weiterer Beitrag zur Anpassung des öffentlichen Raums an den Klimawandel“, sagt Uedl-Kerschbaumer. ZusĂ€tzlich zu den BĂ€umen sind zwei bunte GrĂŒnflĂ€chen geplant. Gesetzt wurden Pflanzen mit unterschiedlichen BlĂŒtezeitpunkten und BlĂŒtefarben sowie verschiedensten Blatt- und Wuchsformen.
Umgesetzt wurde das Projekt zwischen Sparda-Bank und Harry‘s Home. „Es wurden rund 240 Quadratmeter FlĂ€che entsiegelt. Der gesamte Bereich wurde bis auf die Tiefgaragendecke freigelegt und mit einer Wurzelschutzfolie abgedeckt. So können die BĂ€ume ungestört wachsen“, sagt Baureferent Stadtrat Harald Sobe. Energiesparende LED-Leuchten wurden ebenso installiert.
Die Visualisierung des begrĂŒnten Bahnhofvorplatzes zeigt das Projekt. Visualisierung: © LENAPLANT.AT
Radweg in Seebach erneuert - November 2025
In Seebach wurde der Radweg R1 von der AutobahnbrĂŒcke bis zur Firma Papyrus generalsaniert, auch der Abschnitt in Richtung Villacher Innenstadt bis zum Radwegknoten Seebach wurde komplett erneuert.
Das sanierte TeilstĂŒck ist rund 400 Meter lang. Die bestehende Absturzsicherung wurde ebenfalls erneuert, das sanierte StĂŒck ist bereits wieder befahrbar.
In Seebach wurde der Radweg R1 von der AutobahnbrĂŒcke bis zur Firma Papyrus generalsaniert. Foto: Augstein
Revitalisierungen Wasserleitungen - Oktober 2025
Auch 2025 hatte das Wasserwerk alle Leitungen im Blick und investierte gut zwei Millionen in Revitalisierungen.
Damit die Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser fĂŒr alle BĂŒrger:innen auch gesichert bleibt, hat Villach 2025 mehr als zwei Millionen Euro in die Erneuerung und Sanierung der Trinkwasserleitungen investiert. 170 Laufmeter hat das Team des Wasserwerks verlegt, 1.930 Laufmeter revitalisiert.
„Die vorausschauende Planung sorgt dafĂŒr, dass wir die qualitĂ€tsvolle Versorgung auch fĂŒr kĂŒnftige Generationen sicher erhalten“, betont Wasserreferent Stadtrat Erwin Baumann. Auch bei
der ASFINAG-GroĂbaustelle Unterflurtrasse St. AndrĂ€ wurden rund 600 Laufmeter Leitungen umgelegt.
Schonende MaĂnahmen
Villach setzt bei sĂ€mtlichen Projekten verstĂ€rkt auf moderne Bautechniken: Relining sowie SpĂŒlbohrunge nkamen heuer unter anderem am Bachlerteichweg, in der Italiener StraĂe, der Pogöriacher StraĂe, der St. Georgener StraĂe und im Bereich der ZehenthofstraĂe zum Einsatz. Diese Methoden verkĂŒrzen die Bauzeit und reduzieren Eingriffe in die bestehende Infrastruktur.
24 Millionen Liter im Speicher
Das Team des Wasserwerks versorgt tĂ€glich mehr als 60.000 Villacher:innen sicher mit Trinkwasser und bewĂ€ltigt zusĂ€tzlich rund eine Million GĂ€stenĂ€chtigungen pro Jahr.Das Villacher Leitungsnetz umfasst eine LĂ€nge von gut 500 Kilometern, vierzehn HochbehĂ€lter mit einem Gesamtvolumen von 24 Millionen Litern garantieren die nötige SpeicherkapazitĂ€t. Versorgt werden 9.500 HausanschlĂŒsse
sowie 800 Hydranten.
Mit schonenden Techniken wie Relining oder SpĂŒlbohrungen werden Leitungen revitalisiert. Im Jahr 2025 wurden dafĂŒr rund zwei Millionen Euro ausgegeben. Foto: Wasserwerk Villach
Generalsanierung Skisprunganlage Villacher Alpen Arena - September 2025
Rund drei Millionen Euro flossen in die Generalsanierung der Skisprunganlage der Villacher Alpen Arena.
500 Kubikmeter Beton, rund 6.500 Quadratmeter Matten, rund 300 Laufmeter Keramikspuren und 500 Laufmeter Wasserleitungen: Das sind einige der Kennzahlen rund um die Generalrenovierung der Skisprunganlage in der Villacher Alpen Arena. „Mit der umfangreichen Erneuerung der Anlage haben wir die beste Grundlage fĂŒr den Ganzjahresbetrieb gesichert, fĂŒr internationale Topevents und auch fĂŒr ganzjĂ€hriges Training“, sagte Villacher Alpen Arena-Obmann Andreas Sucher im Rahmen der Neuereröffnung.
Die Sprunganlage hat eine lange Tradition, die erste Sprungschanze wurde bereits im Jahr 1908 errichtet. In der Zwischenzeit gibt es unterschiedliche SchanzenlĂ€ngen auch fĂŒr Kinder, sĂ€mtliche Bakken sind fĂŒr den Ganzjahresbetrieb geeignet.
Umfangreiches Angebot
Sportstadtrat Harald Sobe bedankte sich beim Team um GeschĂ€ftsfĂŒhrer Franz Smoliner: „Dank des groĂen Einsatzes des Alpen-Arena-Teams bieten wir das ganze Jahr ĂŒber beste Bedingungen fĂŒr Profis, aber auch fĂŒr den Breitensport in 18 verschiedenen Sportdisziplinen.“ AuĂerdem ist die Alpen Arena HeimstĂ€tte fĂŒr 14 Vereine.
Dieter Mörtl, PrĂ€sident des Landesskiverbandes KĂ€rnten, Landeshauptmann Peter Kaiser und Stadtrat Harald Sobe mit jugendlichen Skispringer:innen bei der Eröffnung Anfang September 2025. Foto: © LPD KĂRNTEN/STEINACHER
Verlegung Wasserleitung Unterflurtrasse St. AndrÀ - August 2025
Das Team des Wasserwerks Villach hat die Vorarbeiten fĂŒr die ASFINAG GroĂbaustelle in St. AndrĂ€ rasch erledigt.
Noch bevor im September 2025 die groĂen Arbeiten an der Unterflurtrasse St. AndrĂ€ starten, war das Wasserwerk bereits voll im Einsatz. Voraussetzung fĂŒr die BaumaĂnahme der ASFINAG war die Verlegung einer Wasserleitung fĂŒr die Versorgung des Stadtteils Landskron ĂŒber eine LĂ€nge von ĂŒber einem halben Kilometer. Das Team des Wasserwerks erledigte diese BaumaĂnahme im gewohnten Tempo und mit Know-how – und das ohne EinschrĂ€nkungen der Wasserversorgung und ohne nennenswerte Auswirkungen auf den Verkehr.
Sportlicher Zeitplan
Die Herausforderung war, das bestehende Transportleitungsnetz und die Glasfaser-Infrastruktur aus dem Baufeld zu entfernen, um sie dann wieder neu zu verlegen. Und das auf einer LĂ€nge von rund 600 Metern. Es mussten weitere MaĂnahmen erledigt werden, wie etwa die Neuerrichtung von SchĂ€chten, BrĂŒckenleitungen ĂŒber den Abflussbereich des Ossiacher Sees, sowie hydraulisch erforderliche Anbindungen an das bestehende Versorgungsnetz. Auch der Zeitplan war sportlich: Bis Mitte August 2025 mussten alle MaĂnahmen abgeschlossen werden - insgesamt beliefen sich die Baukosten fĂŒr die Leitungsverlegung auf rund eine halbe Million Euro.
Das Team des Wasserwerks hat die Vorarbeiten fĂŒr die ASFINAG GroĂbaustelle Unterflurtrasse St. AndrĂ€ in kĂŒrzester Zeit erledigt. Foto: Augstein
Sanierung MillesistraĂe (1. Abschnitt) - August 2025
Ein Teil der MillesistraĂe ist sanierungsbedĂŒrftig. Bauabschnitt eins von zwei wurde zwei Wochen frĂŒher als geplant im August 2025 fertiggestellt. Abschnitt zwei erfolgt 2026.
Ein Teil der MillesistraĂe in Völkendorf, zwischen Karl-Ghon-StraĂe und der Othmar-Cruisz-StraĂe, wird rundum erneuert, der Fahrbahnbelag ist in die Jahre gekommen. Der erste Bauabschnitt von zwei wurde im Juli 2025 in Angriff genommen und bereits nach vier Wochen, geplant waren sechs, fertiggestellt.
Zu den MaĂnahmen im Zuge der Sanierung zĂ€hlt das Ersetzen der Poller, die ostseitig angebracht waren, durch einen Gehsteig. Dieser ist nun baulich von der Fahrbahn getrennt. Erhalten bleiben werden indes die bestehenden StellplĂ€tze fĂŒr PKWs und die Anhebung des Schutzweges im Bereich des Kindergartens. Abschnitt eins betraf einen Bereich von rund 120 Metern zwischen Karl Ghon-StraĂe bis zur sĂŒdlichen Zufahrt des Supermarktes. Bauabschnitt zwei reicht von der Zufahrt bis zur Othmar-Crusiz StraĂe. Die Bauzeit fĂŒr Abschnitt zwei ist bewusst in den Sommerferien geplant und wird voraussichtlich maximal zehn Wochen betragen. Im Rahmen einer BĂŒrgerinformation wurden die betroffenen Anrainer:innen ĂŒber die Arbeiten und die Auswirkungen auf die Verkehrssituation in Kenntnis gesetzt.
„Es ist sehr erfreulich, dass die BeeintrĂ€chtigung insbesondere des Anrainer:innen-Verkehrs durch die rasche Bauzeit deutlich reduziert werden konnte“, sagen Baureferent Stadtrat Harald Sobe und Verkehrsplanungsreferent Stadtrat Sascha Jabali Adeh. „Durch die Bau- und Sanierungsarbeiten wird die MillesistraĂe vor allem fĂŒr Schulkinder noch sicherer“, sind sich beide einig.
Bauabschnitt eins der MillesistraĂe wurde zwei Wochen frĂŒher als geplant fertiggestellt. Foto: Thomas KĂŒnster
FreiflÀchen-PV-Anlage Zauchen - MÀrz 2025
Ein Vorzeigeprojekt ging im FrĂŒhjahr 2025 ans Stromnetz: Die vier Hektar groĂe „Agri-PV-Anlage“ in Zauchen ist die gröĂte kommunale Anlage KĂ€rntens.
Der sogenannte „Sonnenpark Zauchen“, wie die Anlage heiĂt, liefert kĂŒnftig Strom im Gegenwert fĂŒr 1000 Haushalte. Mit allen DachflĂ€chen und Zauchen zusammen schafft die Stadt rund 50 Prozent ihres Sonnenstrom-Ziels.
Folgende PV-Anlagen wurden alleine im Jahr 2024 fertiggestellt:
ASZ, Friedensschule, stĂ€dtische WerkstĂ€tten, KlĂ€ranlage, Feuerwehr St. Niklas, KindergĂ€rten Lind und St. Leonhard, die Sportanlagen in Maria Gail, Landskron und St. Magdalen, Pumpwerk Urlaken, HochbehĂ€lter GroĂvassach und das VerwaltungsgebĂ€ude am Zentralfriedhof.
FĂŒr 2025 sind weitere PVFlĂ€chen geplant:
Teile des Rathauses, das Hauptdach des Congress Centers, Teile des Wirtschaftshofes, das Pumpwerk St. Johann sowie das HauptgebÀude der Richard-Wagner-Schule.
Agri-PV
Unter Agri-PV oder Agrivoltaik versteht man die Kombination landwirtschaftlicher FlĂ€chen mit der Gewinnung von Solarenergie. Das heiĂt, die Stadt gewinnt ĂŒber Solarmodule Strom, wĂ€hrend der Boden unter den Modulen landwirtschaftlich genutzt und damit keine FlĂ€che versiegelt wird. In Zauchen weiden ab sofort Braune Bergschafe, unterstĂŒtzt von der „Arche Austria“, die sich fĂŒr gefĂ€hrdete, autochthone Nutztierrassen einsetzt. Mit Hilfe dieser Tiere wird wiederum SchafwolldĂŒnger produziert. Gleichzeitig entstehen eine Streuobstwiese mit seltenen Baumarten, sowie ein Trockenbiotop fĂŒr thermophile Amphibien und Insekten. Eine besondere Wiesen- und Weidemischung bieten unter anderem der Carnica Biene sowie unzĂ€hligen Wildbienen und Insekten Nahrung. ZusĂ€tzlich steigert eine Strauchhecke langfristig die Artenvielfalt
Der sogenannte "Sonnenpark Zauchen" liefert kĂŒnftig Strom im Gegenwert fĂŒr 1000 Haushalte. Schaf "Sunny" grast ab sofort in Zauchen. Fotos: Karin Wernig
Sanierung Kanalsystem und Ausbau KlÀranlage Villach - 2024
Die Stadt Villach investierte 2024 wieder krÀftig in das 300 Kilometer lange Kanalnetz und den Ausbau der KlÀranlage.
14 Millionen Kubikmeter AbwĂ€sser (Haushalte, Industrie, Regen) strömen pro Jahr zur KlĂ€ranlage in St. Agathen. Diese Zahl unterstreicht die Wichtigkeit eines funktionierenden Abwassersystems. Das gröĂte Sanierungsprojekt im Jahr 2024 betraf die Auer-von-Welsbach-StraĂe, HeidenfeldstraĂe und Wolfram-von-Eschenbach-StraĂe. Kosten: eine Million Euro. Erneuert wurden HauptsammelkanĂ€le und HausanschlĂŒsse. Die Mischwasser-Entflechtung wurde vorangetrieben, um Schmutz- und Regenwasser zu trennen. DafĂŒr wurden SickerschĂ€chte angelegt, ĂŒber die das vorgereinigte Regenwasser kontrolliert ablaufen kann. Das bedeutet weniger Belastung fĂŒr die KlĂ€ranlage und eine Kostenreduktion fĂŒr die Reinigung der AbwĂ€sser.
Ausbau der KlÀranlage
Weitere wichtige Projekte 2024 waren die Inspektion der RegenwasserkanĂ€le im Bereich des Abwasserverbands Faaker See und der erste Bauabschnitt fĂŒr die KanalaufschlieĂung in Langauen. In der KlĂ€ranlage selbst wurden unter anderem die PV-Anlage und das BetriebsgebĂ€ude erweitert sowie ein Grobrechen erneuert.
Die Stadt Villach ist stets um Verbesserungen der Kanalisationsanlagen bemĂŒht – im Sinne von aktivem Umweltschutz und fĂŒr die Erhöhung der LebensqualitĂ€t fĂŒr die Villacherinnen und Villacher. 2024 wurden von der Stadt Villach fast 4,7 Millionen Euro in das rund 300 Kilometer lange Kanalsystems und die KlĂ€ranlage investiert.
Sanierung Meister-Erhard-Allee - November 2024
Die Stadt Villach legt groĂen Wert auf Nachhaltigkeit. Ein Beispiel ist die Meister-Erhard-Allee beim Stadion Lind. Hier wurden nicht nur 700 Quadratmeter Fahrbahn erneuert, sondern auch eine FlĂ€che von 500 Quadratmetern in Zusammenarbeit der Abteilungen Tiefbau und StadtgrĂŒn entsiegelt. Wo bisher asphaltierte ParkplĂ€tze waren, wurde der Asphalt von einem Baggerspezialisten entfernt, um die BĂ€ume zu schĂŒtzen. Der Asphalt wurde durch eine Humus-Schotter-Mischung ersetzt und mit einer Parkplatz-Rasenmischung eingesĂ€t.
Der entsiegelte Bereich wird wieder begehbar sein. Zudem wird auf der Fahrbahn – wie bisher auch – ein Gehweg markiert.
Sanierung St. Agathen StraĂe - November 2024
Im Villacher Stadtteil St. Agathen wurde die gleichnamige StraĂe generalsaniert und ausgebaut. Die Arbeiten sind mittlerweile abgeschlossen. 340.000 Euro wurden von der Stadt Villach in dieses Projekt investiert.
Die Generalsanierung bzw. der Ausbau der StraĂe „St. Agathen“ im gleichnamigen Villacher Stadtteil konnte Ende November 2024 beendet werden. Die BaumaĂnahmen betrafen den gesamten StraĂenbereich ab dem St. Agathen Weg.
„Im Zuge der Arbeiten wurde nicht nur die bestehende StraĂe auf einer LĂ€nge von 330 Metern generalsaniert, sondern diese auch auf eine Breite von rund fĂŒnf Metern ausgebaut“, sagt Baureferent Stadtrat Harald Sobe. Zudem wurde die StraĂenbeleuchtung adaptiert und teilweise erneuert. Auch die Errichtung einer neuen OberflĂ€chenentwĂ€sserung gehörte zum Projekt. Die Stadt Villach investierte 340.000.
Bereits vor zwei Jahren wurde in diesem Bereich der Gisela-Tschofenig-Weg hergestellt, um die dort entstandene Wohnsiedlung an die StraĂe „St. Agathen“ aufzuschlieĂen.
Die generalsanierte und ausgebaute StraĂe in St. Agathen. Foto: Stadt Villach
Sanierung der DraulÀnde - November 2024
An der DraulÀnde wurde der Gehsteig in einem Teilbereich saniert und verbreitert. Auch die Fahrbahn wurde in diesem Abschnitt erneuert.
Im Jahr 2019 wurde die DraulĂ€nde im Bereich von der StadtbrĂŒcke ĂŒber den WĂŒrstelstand bis zur Lederergasse und zum Hauptplatz neugestaltet. Nun konnte nach Westen hin der nĂ€chste Abschnitt abgeschlossen werden.
Hier wurde der Gehsteig in einem Teilbereich saniert und verbreitert. Zudem wurden Beleuchtung und OberflĂ€chenentwĂ€sserung adaptiert, auĂerdem die Fahrbahn in diesem Abschnitt erneuert. Das ist zwar ein kleinerer, aber genauso wichtiger Schritt fĂŒr die Neugestaltung der DraulĂ€nde. Die Sperre fĂŒr den Verkehr konnte wieder aufgehoben werden.
65.000 Euro wurden dieses Projekt investiert. Weitere SanierungsmaĂnahmen an der DraulĂ€nde sind in Planung. Der genaue Zeitpunkt kann noch nicht abgeschĂ€tzt werden.
Neuer Aus- und Weiterbildungscampus tpv - Herbst 2024
Im tpv Technologiepark Villach erfolgte 2024 die Fertigstellung eines weiteren Aus- und Weiterbildungscampus. Die Stadt Villach stellte fĂŒr das Projekt, das vom GemeinnĂŒtzigen Personalservice GPS umgesetzt wird, das GrundstĂŒck zur VerfĂŒgung.
Ein wichtiges Bildungsprojekt startete im September 2023, mit dem Spatenstich fĂŒr einen weiteren Aus- und Weiterbildungscampus im tpv Technologiepark Villach. Diese Investition wurde grundlegend von der Stadt Villach ermöglicht, die das GrundstĂŒck im tpv Technologiepark Villach zur VerfĂŒgung gestellt hat.
Auf einer NutzflĂ€che von rund 2850 Quadratmetern realisierte die GemeinnĂŒtzige Personalservice KĂ€rnten GmbH (GPS) modernste WerkstĂ€tten, LaborflĂ€chen, LagerrĂ€ume, LehrsĂ€le, SozialrĂ€ume und BĂŒrorĂ€umlichkeiten.
Neben bfi und Wifi hat Infineon Austria seit Herbst 2024 als Hauptmieter seine Lehrlingsausbildung von St. AndrĂ€ im Lavanttal nach Villach verlegen. BewĂ€hrter Ausbildungspartner bei diesem Projekt bleibt wie bisher die Technische Akademie St. AndrĂ€ (TAK). Damit entsteht eine zukunftsweisende Kooperation der beiden gröĂten ĂŒberbetrieblichen Lehrlingsausbildner in KĂ€rnten, GPS und TAK, mit Infineon Austria, dem gröĂten privaten Arbeitgeber in KĂ€rnten.
Umgesetzt wurde das Projekt vom GPS im Auftrag der EigentĂŒmer AMS KĂ€rnten und der Interessensvertretungen der Arbeitgeber und Arbeitnehmerorganisationen. Dieses GebĂ€ude wird die bereits bestehenden Ausbildungsbereiche der GPS im tpv Technologiepark erweitern. Infineon besiedelt als Hauptmieter rund 1500 Quadratmeter, bfi und Wifi zusammen rund 1100 Quadratmeter.
Projektkosten: rund 9 Millionen Euro.
Neue Geh- und Radwege - Oktober 2024
In Villach wurden im Herbst 2024 drei neue Geh- und Radwege errichtet. In der DrauparkstraĂe beim Interspar, in der Genotteallee in Lind und in Landskron wurde die Verbindung AdlerstraĂe/Dr.-Karl-Renner-StraĂe hergestellt.
Gleich in drei neue Geh- und Radwege wurde in Villach investiert. Ein Vorhaben betrifft die DrauparkstraĂe zwischen Ringmauergasse und SteinwenderstraĂe. Auf der Seite des Interspar wurde der bisherige Gehweg nun zu einem Geh- und Radweg ausgebaut. DafĂŒr war es notwendig, den Abschnitt von der Abfahrt zur Tiefgarage bis zur SteinwenderstraĂe zu verbreitern. Ein neues GelĂ€nder gewĂ€hrleistet zudem die Sicherheit fĂŒr den Geh- und Radwegverkehr.
Das zweite Projekt im Stadtzentrum betrifft den Kreuzungsbereich Genotteallee/F.-X-Wirth-StraĂe nahe der Lind-Apotheke. Hier wurde der Geh- und Radweg weg auf der östlichen StraĂenseite verlĂ€ngert. Radfahrer:innen und FuĂgĂ€nger:innen mĂŒssen nun nur noch einmal die StraĂe queren und nicht wie bisher zweimal.
Einen neuen Radweg gibt es auch in Landskron. Hier wurde eine rund 300 Meter lange Verbindung zwischen der AdlerstraĂe und der Dr.-Karl-Renner-StraĂe hergestellt. „Diese Vorhaben optimieren das Radwegenetz weiter und werten den umwelt-freundlichen Verkehr in Villach auf“, sagt Baureferent Stadtrat Harald Sobe.
Rund 230.000 Euro wurden in die drei genannten Radwege investiert.
Ebenfalls heuer fertiggestellt wurde ein rund 100 Meter langer Geh- und Radweg in der Werner-Kofler-StraĂe. Dieser reicht bis zur Kreuzung HafnerstraĂe/BleibergerstraĂe. Zudem wurde beim Geh- und Radweg in der Italiener StraĂe zwischen dem Kreisverkehr und der PestalozzistraĂe der Belag saniert.
Foto: Astrid Kompan
Neuer Kindergarten im tpv & neues Mini Educational Lab - September 2024
In Kooperation mit dem KĂ€rntner Wirtschaftsförderungsfonds entstand im Technologiepark Villach (tpv) ein moderner Kindergarten und Ăsterreichs erstes „Mini Educational Lab“ - eine Forschungseinrichtung fĂŒr Drei- bis SechsjĂ€hrige.
Auf dem GelĂ€nde des tpv Technologiepark Villach hat die Stadt Villach 2022 mit dem Bau eines neuen Kindergartens mit drei Gruppen begonnen. Passend zur Lage und Ausrichtung gibt es nun eine eigene, österreichweit einzigartige Forschungseinrichtung fĂŒr Kinder.
2020 hat die Stadt Villach aufgrund des stĂ€ndig steigenden Bedarfs an BetreuungsplĂ€tzen eine Kindergartenoffensive ausgerufen und in jĂŒngster Zeit 200 neue BetreuungsplĂ€tze geschaffen. Darunter befindet sich auch der neue Kindergarten im tpv Technologiepark Villach.
Forschungseinrichtung fĂŒr Drei- bis SechsjĂ€hrige
Ein österreichweites Alleinstellungsmerkmal dieses neuen Kindergartens ist der Zubau eines „Mini educational lab“, welches in Kooperation mit dem KĂ€rntner Wirtschaftsförderungsfonds umgesetzt wurde. Dabei handelt es sich um eine Forschungseinrichtung, die speziell auf die BedĂŒrfnisse von Drei- bis SechsjĂ€hrigen abgestimmt ist. Der KWF unterstĂŒtzte seit Anbeginn die Idee dieses Labor fĂŒr Kinder aus ganz KĂ€rnten zugĂ€nglich zu machen und war ein wichtiger Partner in der Umsetzung.
Umsetzung mittels BIM-Verfahren
Ebenfalls neu ist die Methode, mit der die Errichtung des Kindergartens und des Kinder-Forschungslabors umgesetzt wurde: Das gesamte Verfahren wurde erstmals mittels BIM (Building Information Modelling) Verfahren umgesetzt. Der groĂe Vorteil dieser Methode ist, dass alle Aspekte des Bauprojektes in einem Modell digital verknĂŒpft werden und so sĂ€mtliche Arbeitsschritte transparent und ĂŒbersichtlich fĂŒr alle Beteiligten abrufbar sind. Die Fachhochschule KĂ€rnten hat die Umsetzung des Baus mittels BIM-Ansatz wissenschaftlich begleitet.
tpv-Kindergarten
Parallel zum Mini Educational Lab, das allen KindergĂ€rten offen steht, wurden im tpv-Kindergarten im Herbst 2024 drei Kindergartengruppen fĂŒr insgesamt 72 MĂ€dchen und Buben eröffnet. ZusĂ€tzlich sind eine KindertagesstĂ€tte mit 15 PlĂ€tzen sowie eine BetriebskĂŒche untergebracht. Das wichtige Projekt finanzierte die Stadt Villach mit krĂ€ftiger UnterstĂŒtzung des Landes KĂ€rnten uns des KĂ€rntner Wirtschaftsförderungsfonds.
Modernisierung Volksschule St. Magdalen - September 2024
Die zweite Bauphase fĂŒr die ModernisierungsmaĂnahmen in der Volksschule St. Magdalen wurde im Herbst 2024 abgeschlossen.
SchĂŒler:innen und Lehrpersonal der Volksschule Magdalen dĂŒrfen sich freuen. Die zweite Bauphase fĂŒr die Modernisierung des GebĂ€udes wurde abgeschlossen. In den vergangenen Monaten wurden die Fenster in den Bereichen des Turnsaales und der Nachmittagsbetreuung sowie Heizkörper erneuert. Ebenso der Verbindungsgang zwischen SchulgebĂ€ude und Turnsaal bzw. Nachmittagsbetreuung. Zur Schaffung eines Gruppen-(Teilungs-)Raumes wurde der Werk- und Nachmittagsbetreuungsraum verlegt. Bereits 2023 wurden u.a. die SanitĂ€rbereiche modernisiert.
Kosten: rund eine Million Euro.
Sanierung MillesistraĂe - September 2024
Anfang August begannen die Sanierungsarbeiten der MillesistraĂe. Im Bereich zwischen Völkendorfer StraĂe und Karl-Ghon-StraĂe wurden Fahrbahn und Gehsteige erneuert.
Der erste Teil der Generalsanierung der MillesistraĂe konnte im September beendet werden. Auf einer LĂ€nge von 130 Metern wurde der Aufbau von Fahrbahn und Gehsteigen erneuert und der westliche Gehsteig auf zwei Meter verbreitert. Die GrĂŒninsel und der östliche Gehsteig blieben in bisheriger Breite erhalten. Angepasst wurden Beleuchtungskonzept und OberflĂ€chenentwĂ€sserung. Mitverlegt wurden Glasfaserkabel, ein taktiles Leitsystem fĂŒr Blinde und Sehbehinderte wurde installiert.
Gesamtkosten: 260.000 Euro.
Foto: Astrid Kompan
Radoffensive - September 2024
Das Fahrrad als Verkehrsmittel wird immer beliebter. Die Stadt Villach investierte deshalb auch 2024 in die Rad-Offensive. Mit weiteren Radwegen und neuem Radkonzept wurden Wegenetz und umweltfreundlicher Verkehr aufgewertet.
Weil Radverkehr ein immer wichtigerer Teil der aktiven MobilitÀt ist, investierte die Stadt Villach auch 2024 wieder krÀftig in die Erweiterung des Radwegenetzes.
Die Investitionen im Detail:
Gleich in drei neue Geh- und Radwege wurde im Sommer 2024 investiert:
- Ein Vorhaben betrifft die DrauparkstraĂe zwischen Ringmauergasse und SteinwenderstraĂe. Auf der Seite des Interspar wurde der bestehende Gehweg zu einem Geh- und Radweg ausgebaut. DafĂŒr war es notwendig, den Abschnitt von der Abfahrt zur Tiefgarage bis zur SteinwenderstraĂe zu verbreitern. Ein neues GelĂ€nder gewĂ€hrleistet dort die Sicherheit fĂŒr den Geh- und Radwegverkehr.
- Das zweite Projekt im Stadtzentrum betrifft den Kreuzungsbereich Genotteallee/F.-X-Wirth-StraĂe nahe der Lind-Apotheke. Hier wurde der Rad- und Gehweg auf der östlichen StraĂenseite verlĂ€ngert. Radfahrer:innen und FuĂgĂ€nger:innen mĂŒssen kĂŒnftig nur noch einmal die StraĂe queren und nicht wie bisher zweimal.
- Einen neuen Radweg gibt es in Landskron. Hier wurde eine rund 300 Meter lange Verbindung zwischen der AdlerstraĂe und der Dr.-Karl-Renner-StraĂe hergestellt.
Die Fertigstellung der drei Geh- und Radwege erfolgte zu Schulbeginn. Rund 230.000 Euro werden investiert.
Bereits davor fertiggestellt und befahrbar ist der neue, rund 100 Meter lange Geh- und Radweg in der Werner-Kofler-StraĂe. Dieser reicht bis zur Kreuzung HafnerstraĂe/BleibergerstraĂe. Zudem wurde beim Geh- und Radweg in der Italiener StraĂe zwischen dem Kreisverkehr und der PestalozzistraĂe der Belag saniert.
Sanierung und Modernisierung SchulgebÀuden und KindergÀrten - September 2024
Ferienzeit ist gerade im Bildungsbereich Baustellenzeit. Die Sommermonate wurden von der Stadt Villach auch im Jahr 2024 fĂŒr die Sanierung und Modernisierung von etlichen SchulgebĂ€uden und KindergĂ€rten genutzt.
WĂ€hrend die SchĂŒler:innen ihre Ferien genieĂen konnten, herrschte in etlichen Villacher Schulen im Sommer Hochbetrieb. Etwa in der Volksschule St. Magdalen: Dort wurde die zweite Bauphase der Modernisierung, fĂŒr die in Summe eine Million Euro investiert wurden, umgesetzt. Die Fenster im Bereich Turnsaal und Nachmittagsbetreuung (inklusive Sonnenschutz) sowie Heizkörper wurden erneuert. Zur Schaffung eines Gruppen-(Teilungs-) Raumes wurde der Werk- und Nachmittagsbetreuungsraum verlegt. Zudem wurden die GebĂ€udezugĂ€nge barrierefrei und der Verbindungsgang zum Turnsaal saniert.
KrÀftig gebaut wurde auch in der Volksschule Lind. Dort wurde die Sanierung des Daches fortgesetzt, Teilbereiche des Turnsaales wurden ebenfalls erneuert. Zudem wurde in LED-Lampen und Akustikdecken investiert. Gesamtkosten: knapp 200.000 Euro.
In der Mittelschule Auen wurden Lampen und Decken erneuert. Zudem wurde das GebĂ€ude technisch adaptiert, da die MS Auen zu Villachs „LeuchttĂŒrmen“ zĂ€hlt. Im Falle einer Krisensituation („Blackout“) gibt es dort Information und Hilfe.
Lampen und Decken wurden in der MS Landskron auf den neuesten Stand gebracht. Modernisiert wurde auch die Anlagen fĂŒr Durchsagen, Uhren und das Pausensignal.
FleiĂig gewerkt wurde auch in Villacher KindergĂ€rten. In der Fellach wurden Kanalanlage und SickerschĂ€chte mit Blick auf die zunehmenden Starkregen-Ereignisse saniert. Auf dem Dach des Kindergartens Lind wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert.
Sanierung BrĂŒcke Treffner Bach - August 2024
Von Mai bis Juli 2024 wurde am Feldwiesenweg die BrĂŒcke ĂŒber den Treffner Bach saniert.
An der 1987 errichteten BrĂŒcke wurden unter anderem der Fahrbahnbelag, die Abdichtung, der Randbalken und das GelĂ€nder erneuert. Ein weiteres Augenmerk lag auf der Betoninstandsetzung der BrĂŒckenuntersicht.
Die Gesamtinvestition betrug rund 230.000 Euro. Weil die Gemeindegrenze mitten durch den Bach geht, wurde das Projekt zu gleichen Teilen von der Stadt Villach und der Marktgemeinde Treffen finanziert.
Mit dieser umfangreichen Instandsetzung sollte das Tragwerk in den nĂ€chsten Jahrzehnten uneingeschrĂ€nkt ihre wichtige Funktion erfĂŒllen. Die BrĂŒckensanierung zeigt das positive Miteinander. Hier wurde eine gemeinsam erarbeitete Lösung zusammen zum Wohle der Sicherheit der BĂŒrger:innen umgesetzt.
Foto: Karin Wernig
Sanierung Camping Bad Ossiacher See - Juli 2024
Das Camping Bad am Ossiacher See wurde in mehr als 2 Jahren um 5,5 Millionen Euro umgebaut.
Moderner und besser
Eine neue Steganlage mit HĂ€ngenetzen und barrierefreiem Zugang, neue SanitĂ€rhĂ€user mit Unterhaltungs-, Yoga- und MehrzweckrĂ€umen, ein neues Heizhaus mit Solaranlage und neue Stromleitungen und Ladestationen fĂŒr E-Fahrzeuge wurden errichtet.
Weiters wurde ein zeitgemĂ€Ăer Gastronomiebereich und ein neues GeschĂ€ft am bisherigen Standort errichtet. Weitere Vorhaben umfassten neue Tiny HĂ€user und ein mobiles Gastronomieangebot direkt am See. Die qualitative Aufwertung des Bades ermöglicht Einheimischen und GĂ€sten eine völlig neue QualitĂ€t des See-Erlebens.
Betreibergesellschaft trug die Kosten
Die Modernisierung wurde ohne öffentliches Geld umgesetzt. Denn die Betreiber-Gesellschaft finanziert die MaĂnahmen aus eigener Kraft. Die benötigten Fremdmittel werden aus den Einnahmen bedient.
FAKTEN
Camping Bad Ossiacher See
- Betreibergesellschaft: Camping Bad Ossiacher See GmbH
(90 Prozent Stadt Villach, 10 Prozent Marktgemeinde Treffen)
- GesamtflÀche: 54.000 Quadratmeter
- 312 CampingstellplÀtze
- 5000 Quadratmeter Liegeweise fĂŒr BadegĂ€ste
- ein Restaurant, zwei SanitÀrgebÀude
- 200 StellflÀchen auf dem GÀsteparkplatz
Sanierung stÀdtische Wohnanlagen - 2023
Auch 2023 wurden Sanierungen bei stÀdtischen Wohnanlagen vorgenommen - inklusive Photovoltaik-Offensive.
Bestmögliche Bedingungen fĂŒr Mieterinnen und Mieter in stĂ€dtischen Wohnungen sind der Stadt Villach ein ehrliches Anliegen. Auch 2023 wurden fĂŒr Sanierungen rund 950.000 Euro investiert. Dazu kommt eine Photovoltaik-Offensive der Stadt, die dafĂŒr eigens mit den Klagenfurter Stadtwerken eine Gesellschaft gegrĂŒndet hat.
- Mit rund 400.000 Euro stellt der FernwĂ€rme-Anschluss in der BehringstraĂe 5, 5a und 5b den gröĂten Brocken des Jahres dar. Nach 40 Jahren haben wir die bestehenden Einzelöfen entfernt und auf komfortable, umweltschonende FernwĂ€rme umgestellt. 32 Mieterinnen und Mieter profitieren davon.
- Rund 340.000 Euro hat die Sanierung der Wohnhausanlagen RöntgenstraĂe 12 und 14 gekostet. VollwĂ€rmeschutz, neue Fenster, brandsichere EingangstĂŒren, neue Elektro-Installationen und Malerarbeiten - das Haus erstrahlt in neuem Glanz.
- Weitere 200.000 Euro wurden in HĂ€user in der BurgenlandstraĂe und PogöriacherstraĂe investiert.
„Mir sind optimale Wohnungsbedingungen fĂŒr die Villacherinnen und Villacher wichtig. Daher werden wir als Stadt Villach auch im kommenden Jahr nötige Sanierungsarbeiten um rund 800.000 Euro umsetzen“, sagt Baumann. SĂ€mtliche Arbeiten werden vorwiegend aus dem laufenden Betriebserfolg finanziert. Dazu kommen Entnahmen von RĂŒcklagen sowie die Aufnahme von Darlehen.
Kreisverkehr Italiener StraĂe - Dezember 2023
Im Juni wurden die BaumaĂnahmen fĂŒr einen neuen Kreisverkehr an der Kreuzung in der Italiener StraĂe auf Höhe der Eni-Tankstelle eingeleitet. Mit dem Projekt erfolgte auch ein wichtiger LĂŒckenschluss fĂŒr Radfahrer. Ende des Jahres wurden die Arbeiten abgeschlossen.
2023 wurde die gesamte Kreuzung umgestaltet, der gröĂte Teil der StraĂe generalsaniert und auf den Stand der Technik gebracht. Die OberflĂ€chenentwĂ€sserung wurde weitest von der Schmutzwasserkanalisation getrennt. Versorgungsleitungen wie FernwĂ€rme, Wasser, Strom und Lichtwellenleiter sind erneuert bzw. ergĂ€nzt. Leerverrohrungen fĂŒr kĂŒnftige AufschlieĂungsmöglichkeiten von Glasfaser wurden vorbereitet. Gleichzeitig wurde auch die Beleuchtung neu konzipiert und vollstĂ€ndig erneuert. ErgĂ€nzende GrĂŒnflĂ€chen und acht neue BĂ€ume werten die StraĂe und das Kleinklima auf. Auch der lang gewĂŒnschte RadweglĂŒckenschluss zwischen der Italiener StraĂe und dem Tschinowitscher Weg bis zur HeidenfeldstraĂe, sowie von der Italiener StraĂe bis zur Ossiacher Zeile konnte gleichzeitig umgesetzt werden.
Auch Tankstelle wurde neu errichtet
Nahezu zeitgleich zum Bau des Kreisverkehrs, startete auch der Tankstellenbetreiber Eni ein groĂes Bauprojekt. Die bestehende Tankstelle wurde abgerissen und durch eine neue, moderne Anlage ersetzt. Baustart war Mitte Juli, die Baustelle wurde Ende Dezember 2023 abgeschlossen.
Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt prognostiziert bei 1,8 Millionen Euro.
âDas bringt folgende Verbesserungen:
Die Italiener StraĂe wurde von der Tankstelle bis zur Kreuzung Bichlweg saniert. Damit gibt es nun eine durchgehend neue Fahrbahn bis zum Kreisverkehr bei der KilzerbrĂŒcke. Im Rahmen des Kreisverkehrprojekts erfolgten wichtige LĂŒckenschlĂŒsse im Radwegenetz. Die bestehenden Geh- und Radwege der Ossiacher Zeile und der bereits fertiggestellte Geh- und Radweg am Tschinowitscher Weg wurden mit der Italiener StraĂe schlĂŒssig verbunden. So wurde die lĂŒckenfreie Radroute zwischen Völkendorf und dem Faaker See RealitĂ€t.
So sieht der neue Kreisverkehr in der Italiener StraĂe ĂĄus.
Sanierung Kanalsystem - November 2023
2023 wurden die AbwasserkanĂ€le in Bereichen der Meister-Friedrich-StraĂe, PestalozzistraĂe, Ludwig-Walter-StraĂe und und die Richard-Wagner-StraĂe saniert.
In Summe wurden bis November 2023 1,4 Kilometer des Kanalsystems saniert. Erneuert wurden HauptsammelkanĂ€le und HausanschlĂŒsse. Zudem wurden auch bei diesem Vorhaben MaĂnahmen zur Mischwasser-Entflechtung vorangetrieben, um Schmutz- und Regenwasser effektiv zu trennen. DafĂŒr wurden neue SickerschĂ€chte angelegt, ĂŒber die das vorgereinigte Regenwasser kontrolliert versickern kann.
Das bedeutet weniger Belastung fĂŒr die KlĂ€ranlage, einhergehend mit einer Reduktion der Kosten fĂŒr die AbwĂ€sserreinigung. Die Gesamtprojektkosten beliefen sich auf rund zwei Millionen Euro. Durchschnittlich werden von der Stadt Villach rund drei Millionen Euro pro Jahr in die Sanierung und Modernisierung des mehr als 300 Kilometer langen Kanalsystems investiert. 240 Kilometer entfallen auf den Abwasser- und knapp 70 Kilometer betreffen das Regenwasser.
Generalsanierung StadtbrĂŒcke - November 2023
Sechs Monate dauerte die erste Generalsanierung der StadtbrĂŒcke nach ĂŒber 60 Jahren Nutzungsdauer. FahrbahnĂŒbergĂ€nge, Lager, Korrosionsschutz, EntwĂ€sserung, Asphaltdecke, GelĂ€nder und Fahnenmaste – alles wurde erneuert. Ende November 2023, wurde sie wieder fĂŒr den Verkehr in beide Fahrtrichtungen geöffnet.
Mehr als 60 Jahre nach ihrer Errichtung musste die DraubrĂŒcke in den vergangenen Monaten zum ersten Mal generalsaniert werden. Als Verbindung zwischen Hauptplatz und Hauptbahnhof gilt sie als wichtigster FlussĂŒbergang Villachs. ende November 2023 wurde sie pĂŒnktlich wieder fĂŒr den Verkehr in beide Fahrtrichtungen geöffnet. WĂ€hrend der gesamten Arbeiten galt eine Einbahn stadteinwĂ€rts.
Fit fĂŒr Jahrzehnte
Rund sechs Monate dauerte die komplexe Sanierung. Sie hat sowohl Erneuerungen im Oberbau als auch an der Unterseite der 80 Meter langen Konstruktion umfasst. Die Gesamtkosten der Arbeiten betragen drei Millionen Euro. „Die Sanierung macht die BrĂŒcke fĂŒr die kommenden Jahrzehnte fit“, sagt Baureferent Stadtrat Harald Sobe. Er listet die wichtigsten Punkte der erledigten Arbeiten auf: „Es wurden Lager und FahrbahnĂŒbergĂ€nge ausgetauscht, die Fahrbahndecke erneuert, das gesamte Stahlverbund-Tragwerk vor Korrosion geschĂŒtzt, die BrĂŒckenentwĂ€sserung auf den neuesten Stand gebracht sowie GelĂ€nder und Fahnenmaste erneuert.“
Dank an Bevölkerung
Stadtrat Sobe bedankt sich bei der Villacher Bevölkerung. „Die Reduktion auf eine Einbahn ĂŒber einen so langen Zeitraum war eine massive EinschrĂ€nkung der MobilitĂ€t. Die bauausfĂŒhrende Arbeitsgemeinschaft war aber stets bestrebt, den Verkehr bestmöglich flieĂen zu lassen.“ Auch bei den Betrieben, die an die BrĂŒcke angrenzen, bedankt sich der Baureferent: „Ich weiĂ, dass so eine groĂe und lang dauernde Baustelle eine enorme Belastung fĂŒr das Umfeld ist. Die Sanierung war aber alternativlos.“
Neubau Volkshaus und Feuerwehr Perau - November 2023
Im Stadtteil Perau wurde ein neuer Gemeinschaftsbau errichtet: Er bietet der Feuerwehr und dem Volkshaus Platz. Das Projekt gilt als ökologisch vorbildlich.
Im Villacher Stadtteil Perau wurde im November 2023 das gemeinsame neue Feuerwehr- und Volkshaus eröffnet. „Erstklassige Infrastruktur ist fĂŒr das gesellschaftliche Leben wichtig“, sagt BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel. „Im schnell wachsenden Stadtteil Perau haben wir nun mit diesem Neubau und mit dem GrĂŒnen Eck, das im September 2023 eröffnet worden ist, beste Voraussetzungen geschaffen.“
Die Anlage an der Kreuzung BurgenlandstraĂe und Meister-Friedrich-StraĂe vereint nicht nur die BedĂŒrfnisse von Feuerwehr und regionalem Veranstaltungszentrum, sie ist auch ökologisch vorbildlich. „Wir haben in Villach noch nie so nachhaltig gebaut“, sagt Bau- und Feuerwehrreferent Harald Sobe. So konnte der Bodenverbrauch durch Synergien in der GebĂ€udestruktur gering gehalten werden. Damit ist Platz geblieben fĂŒr groĂzĂŒgige GrĂŒnflĂ€chen. WĂ€rmedĂ€mmerung auf höchstem Niveau, Photovoltaik-Module, Notstromanlage, umweltfreundliche Versickerung des OberflĂ€chenwassers und Regenwasser-Nachnutzung runden das Bild eines verantwortungsvollen Projekts ab.
Viel Platz mit moderner Technik und Barrierefreiheit
Die Bevölkerung erhĂ€lt mit dem Bau Platz fĂŒr Veranstaltungen. Das Volkshaus ist barrierefrei - inklusive Induktionsschleife fĂŒr gehörbeintrĂ€chtige Menschen. Der Veranstaltungsraum ist 180 Quadratmeter groĂ, ein zusĂ€tzlicher Vereinsraum misst 50 Quadratmeter. Moderne Licht- und Tontechnik ergĂ€nzen das Angebot.
Die FF Perau verfĂŒgt nun ĂŒber ein zeitgemĂ€Ăes Zuhause. Garderoben, TrocknungsrĂ€ume, Garagen – die Feuerwehreinheiten inklusive Nachwuchs und Frauenteam können nun in modernem Umfeld agieren. Bei KĂŒche und Möblierung wurde ein Eigenmittelanteil von rund 50.000 Euro eingebracht.
Die Anlage mit doppeltem Nutzen wurde nach 15 Monaten Bauzeit fertiggestellt. Die Gesamtkosten betrugen 3,65 Millionen Euro.
Um- und Zubau Volksschule Auen - November 2023
Die Investitions-Offensive der Stadt Villach in ihre Bildungseinrichtungen geht weiter: Die VS Auen wurde seit Sommer 2022 vergröĂert, modernisiert und barrierefrei. Nun wurde der Abschluss der Sanierung gefeiert.
Die Stadt Villach saniert und verbessert konsequent ihre Bildungseinrichtungen. „Optimale Rahmenbedingungen sind entscheidend dafĂŒr, dass unsere Kinder bestmöglich unterrichtet werden können. Daher legen wir seit Jahren einen klaren Fokus auf Bildungs-Investitionen“, sagen BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel und Bildungsreferentin VizebĂŒrgermeisterin Sarah Katholnig. Im Rahmen dieses Gesamtkonzepts wurde seit dem Sommer des Vorjahres die Volksschule Auen adaptiert und erweitert. Die Eröffnung fand Anfang November 2023 statt.
Modern, gerÀumig, barrierefrei
In den vergangenen Monaten wurde der Mitteltrakt der Schule aufgestockt, es wurden zwei neue Klassenzimmer geschaffen, TeamrĂ€ume fĂŒr Lehrerinnen und Lehrer errichtet, Speise- und Werkraum im Sinne eines optimierten Raumkonzepts verlegt und zahlreiche Optimierungen vorgenommen, etwa durch FahrradabstellplĂ€tze. Eine PV-Anlage auf dem Dach sorgt fĂŒr Sonnenstrom.
„Das GebĂ€ude entspricht nun modernen AnsprĂŒchen“, sagt Baureferent Harald Sobe. „Neben einem verbesserten Raumangebot war uns Barrierefreiheit besonders wichtig. Wir haben ein taktiles Leitsystem installiert und die Behindertenrampe beim Haupteingang erneuert. Im Laufe der kommenden Wochen wird noch ein Lift eingebaut.“
Die Gesamtkosten der Sanierung beliefen sich auf rund 2,8 Millionen Euro.
Modernisierungen in den Villacher Volks- und Mittelschulen - September 2023
In der schulfreien Zeit wurden in den Villacher Bildungseinrichtungen diverse Bauprojekte umgesetzt.
- Unter anderem wurde die VS St. Magdalen modernisiert. Es wurden die SanitĂ€rbereiche erneuert, Fenster im Turnsaal getauscht und die Anforderungen fĂŒr die Nachmittagsbetreuung ausgebaut. Die Projektkosten lagen bei 700.000 Euro.
- In den VS Vassach und St. Martin wurde FernwÀrme eingeleitet.
- VS Lind und Mittelschule Auen erhielten Akustikdecken und neue Beleuchtung.
- Die MS Landskron moderne SanitÀrbereiche und einen barrierefreien Lift.
Diverse BaumaĂnahmen Villacher KindergĂ€rten - August 2023
In der schulfreien Zeit wurden 2023 in den Villacher Bildungseinrichtungen diverse Bauprojekte umgesetzt. BaumaĂnahmen liefgen auch in einigen stĂ€dtischen KindergĂ€rten:
- 300.000 Euro flossen im Kindergarten Tratten in die Installierung der FernwĂ€rme und die LĂŒftungsanlage.
- Im Kindergarten Maria Gail wurden Fenster getauscht, das Dach saniert und eine Photovoltaik-Anlage errichtet.
- Der Kindergarten Landskron erhielt ebenfalls eine PV-Anlage fĂŒr Sonnenstrom.
Erneuerung MĂŒhlenweg - Juli 2023
Auf rund 350 Metern wurde der MĂŒhlenweg saniert.
Auf der Verbindungsstrecke zwischen Fellach und St. Martin, die mittlerweile in die Jahre gekommen ist, wurden Fahrbahn und Gehweg neu errichtet. Begonnen wurde auf Höhe des St. Martiner Friedhofes. Neben den Erneuerungsarbeiten wurden dort auch StĂŒtzmaĂnahmen gesetzt, um Absenkungen des Hanges vorzubeugen.
Der MĂŒhlenweg in Villach erstrahlt nach der Generalsanierung in neuem Glanz. Die notwendigen MaĂnahmen wurden am „HĂŒgel“ ab dem Friedhof St. Martin in Richtung Untere Fellach auf einer LĂ€nge von rund 350 Metern gesetzt. Um auch die Sicherheit fĂŒr FuĂgĂ€nger zu erhöhen, wurde der SchutzwegĂŒbergang beim nördlichen Baulosende verlegt.
Projektkosten: rund 530.000 Euro.
Baureferent Stadtrat Harald Sobeâ:
„Durch die nun abgeschlossenen Arbeiten konnte nicht nur die QualitĂ€t des MĂŒhlenweges in diesem Bereich erhöht werden, sondern auch die Verkehrssicherheit.“
Neuer Gehweg in Judendorf - Juli 2023
Ein wichtiger LĂŒckenschluss fĂŒr FuĂgĂ€nger erfolgte im Villacher Stadtteil Judendorf. Unter anderem wegen der sicheren Erreichbarkeit der IDC KinderbetreuungsstĂ€tte (International Daycare Center) in der Judendorfer StraĂe 24 (vormals Wirtshaus Kucher) war es erforderlich, in diesem Bereich MaĂnahmen zu setzen.
An besonders beengten StraĂenabschnitten zwischen Feuerwehrhaus und Villacher SchĂ€chtestraĂe wurde der Gehbereich mit Pollern von der Fahrbahn getrennt und der Gehweg mit Bodenmarkierungen deutlich als solcher ausgewiesen. Im Bereich der KindertagesstĂ€tte (mit ĂŒber 90 betreuten Kindern von 1 bis 6 Jahren) wurde zudem ein FuĂgĂ€ngerĂŒbergang markiert.
Neuer Rad- und Gehweg - Tschinowitscher Weg - Mai 2023
Am Tschinowitscher Weg wurde im Bereich der HTL Villach ein neuer Geh- und Radweg errichtet. Damit erfolgte nun die Anbindung zum Radweg an der Auffahrtsrampe Richtung KĂ€rntner StraĂe. Baukosten: rund 250.000 Euro.
Gute Nachrichten fĂŒr Radfahrer. Im Zuge der Radweg-Offensive wurde am Tschinowitscher Weg im Bereich der HTL Villach der bisherige Gehweg in den vergangenen Wochen zu einem Geh- und Radweg umgebaut - mit einer Breite von 3,5 bis 4 Metern und einer GesamtlĂ€nge von 280 Metern. Mit der Fertigstellung erfolgte nun die Anbindung zum Radweg an der Auffahrtsrampe Richtung KĂ€rntner StraĂe B83. „So konnte eine weitere wichtige Verbesserung im Villacher Radwegenetz geschaffen werden“, sagt
Baureferent Stadtrat Harald Sobe. Weiters wurde so eine Aufwertung fĂŒr mehr als tausend SchĂŒlerinnen und SchĂŒler erreicht.
Zudem wurde ein Blindenleitsystem miterrichtet, das an jenes der HTL anschlieĂt. FĂŒr den neuen Geh- und Radweg sicherte sich die Stadt Villach von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) ein Nutzungsrecht fĂŒr rund 500 Quadratmeter, um den neuen Rad- und Gehweg, wie geplant, umsetzen zu können.
Im Rahmen des Baus eines Kreisverkehrs in der Italiener StraĂe (Baubeginn im Sommer geplant) erfolgt ein weiterer LĂŒckenschluss im Radwegenetz. Damit wird die lĂŒckenfreie Radroute zwischen Völkendorf und dem Faaker See RealitĂ€t.
Ausbau Lorenz-Böhler-StraĂe - Mai 2023
In zwei Bauphasen wurde die Lorenz-Böhler-StraĂe in Mittewald ausgebaut. Die Fahrbahn wurde auf 5,50 Meter verbreitet und ein neuer Gehweg errichtet. Auch die finalen Aspahltierungsarbeiten wurden nun abgeschlossen. Gesamtkosten: rund 415.000 Euro.
Eine weitere Modernisierung im StraĂennetz der Stadt Villach konnte kĂŒrzlich abgeschlossen werden. Die Lorenz-Böhler-StraĂe in Mittewald musste im Zuge von Wohnbauprojekten, die in diesem Bereich in den vergangenen Jahren umgesetzt wurden, ausgebaut werden. Aus der ursprĂŒnglichen drei Meter breiten StraĂe wurde eine AufschlieĂungsstraĂe mit einer 5,50 Meter breiten Fahrbahn samt 1,50 Meter breiten Gehweg.
Im Zuge der Errichtung der StraĂe wurde auch der Kreuzungsbereich zur B84 Faakersee StraĂe versetzt. ZusĂ€tzlich wurden die Bushaltestellen an der B84 neu mit sicheren Gehwegen aufgeschlossen. "So konnte auch die Verkehrssicherheit fĂŒr Radfahrer, FuĂgĂ€nger und Autofahrer deutlich verbessert werbessert werden", sagt Villachs Baureferent Stadtrat Harald Sobe.
Der erste Teil der StraĂe wurde bereits im Vorjahr umgesetzt, der zweite Teil samt Fertigstellung der Aspahaltdeckschicht konnte nun finalisiert werden. Im Zuge der Bauarbeiten wurden nicht nur Fahrbahn und Gehweg errichtet, auch OberflĂ€chenentwĂ€sserung und Beleuchtung wurden neu gestaltet. Die Baukosten belaufen sich auf rund 415.000 Euro.

In zwei Bauphasen wurde die Lorenz-Böhler-StraĂe in Mittewald ausgebaut. Die Fahrbahn wurde auf 5,50 Meter verbreitet und ein neuer Gehweg errichtet.
Sanierung Draurampe - Dezember 2022
Der bekannte Zugang zur Drau war in die Jahre gekommen und wurde nun umfassend erneuert. Damit ist der Zugang zu den Draubermen nun deutlich barrierefreier und lÀdt durch neue SitzbÀnke auch zum Verweilen ein.
Sie ist eine der wichtigsten Verbindungen zur Drau: Die Draupromenade von der DraubrĂŒcke hinunter zu den Bermen wurde nun generalsaniert. Sowohl Stiegen-, als auch Rampenkonstruktion wurden abgerissen, neu errichtet und deutlich verbreitert.
„Der neue Zugang zur Drau wurde deutlich aufgewertet, die Rampe verlĂ€uft nun an der AuĂenseite“, sagt Baureferent Stadtrat Harald Sobe. Sie ist jetzt mit zwei Zwischenpodesten barrierefrei, das erleichtert Rollstuhlfahrerinnen und -fahrern die Nutzung, ebenso gibt es dort jetzt ein Blindenleitsystem.
„Um den Blick auf die Drau genieĂen zu können, gibt es entlang der neuen Rampenkonstruktion auch SitzbĂ€nke, Pflanzentröge sorgen im FrĂŒhling und Sommer fĂŒr ein optisch ansprechendes Ambiente“, sagt Stadtrat Sobe.
Die Bauzeit betrug rund 15 Wochen, Kosten: Rund 690.000 Euro
Von links Elias Koller, Arnold Pichler und Thomas Moraus von der Abteilung Tiefbau mit Baureferent Stadtrat Harald Sobe.
Modernisierung KlÀranlage Villach - September 2022
Die KlÀranlage St. Agathen bei Villach wurde in den vergangenen beiden Jahren umfassend modernisiert.
Im Dezember 1972 wurde die KlÀranlage, die damals auf rund 60.000 Einwohner ausgelegt war, eröffnet. Heute reinigt die KlÀranlage die AbwÀsser Villachs und von neun Umland-Gemeinden, ihre KapazitÀt ist mittlerweile auf 250.000 Personen ausgerichtet.
Neuester Stand der Technik
FĂŒr zusĂ€tzliche Mengen an BetriebsabwĂ€ssern wird ein spezielles Reinigungsverfahren eingesetzt. Eine Pumpdruckleitung entlastet bestehende SammelkanĂ€le. Auch die Energieversorgung ist nun auf dem neuesten Stand. Denn ein Blockheizkraftwerksmodul, in dem Faulgas in Strom und WĂ€rme umgewandelt wird, senkt die Energiekosten der Anlage, die auĂerdem fĂŒr einen Blackout gerĂŒstet wurde. Auf dem Dach der KlĂ€ranlage wurde auch eine Photovoltaik-Anlage installiert hat, die bereits im MĂ€rz in Betrieb gegangen ist.
Die KlÀranlage St. Agathen bei Villach wurde in den vergangenen beiden Jahren umfassend modernisiert. Foto: Augstein
Kreuzungsbereich B 84 Faakersee StraĂe und Dr.-Lorenz-Böhler-StraĂe - Juli 2022
Neue Kreuzung fĂŒr mehr Sicherheit in Mittewald
Im April begannen die Arbeiten fĂŒr den Kreuzungsbereich zwischen der B 84 Faakersee StraĂe und der Dr.-Lorenz-Böhler-StraĂe. Auf einer LĂ€nge von rund 140 Metern wurde die Dr.-Lorenz-Böhler-StraĂe ausgebaut und verbreitert sowie ein Gehweg errichtet. Dieser wurde mit dem bereits bestehenden Geh- und Radweg verbunden. Im Zuge der Arbeiten war auch die Versetzung des bestehenden Wechselblinkers nötig. Der Kreuzungsbereich mit der Faakersee StraĂe wurde um rund 25 Meter verlegt, gleichzeitig entstanden neue Gehweganbindungen zu beiden Bushaltestellen. Erfreulich: Im Kreuzungsbereich entstanden neue GrĂŒnflĂ€chen, im Herbst werden zudem neue BĂ€ume gepflanzt.
Kosten: Rund 280.000 Euro.
Neue Sportanlage am Wasenboden - Juni 2022
Auf dem Wasenboden, unter der BrĂŒcke bei der Polizeidirektion, wurden im Juni 2022 eine neue, kostenlose Sportanlage fĂŒr Streetsoccer und -basketball sowie eine Outdoor-Fitnessanlage eröffnet.
Die neue Anlage unter der DraubrĂŒcke wurde gemeinsam mit dem Villacher Jugendrat gestaltet. Sie bietet nun einerseits einen „SportkĂ€fig“, in dem man Streetsoccer und Streetbasketball spielen kann, sowie eine Outdoor-Fitnessanlage, Ă€hnlich der Calisthenicsanlage am Silbersee. Auch diese war ein Wunsch des Jugendrates. Die neue SpielflĂ€che ist rund 20x10 Meter groĂ und mit Toren und Basketballkörben ausgestattet.
Die neue Streetsoccer- und Streetbasketball-Anlage ist ab sofort nutzbar und entweder ĂŒber den Drauradweg mit Rad, Roller oder Skates, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch zu FuĂ bequem erreichbar. Die neue Anlage ergĂ€nzt die Trendsportanlage am Wasenboden, die sich 200 Meter entfernt befindet und seit vielen Jahren mit Basketball, Tischtennis, einer FuĂballflĂ€che und einem umfangreichen Kinderspielplatz ein beliebtes Angebot darstellt. Dort befinden sich auch öffentliche Toilettenanlagen und ein Kiosk.
Die Kosten fĂŒr die Errichtung belaufen sich auf rund 100.000 Euro. Davon wird rund ein Viertel vom Land KĂ€rnten finanziert.
TeufelsgrabenbrĂŒcke - Mai 2022
Im Mai hat die Stadt Villach die FuĂgĂ€ngerbrĂŒcke im „Teufelsgraben“ neu errichtet.
Die BrĂŒcke verlĂ€uft ĂŒber den Fellachbach im Bereich der Wegverbindung Kugelweg und Otterleitenweg und wird von vielen Wanderern auf ihren AusflĂŒgen genutzt. „Wir haben festgestellt, dass die alte BrĂŒcke schon deutlich in die Jahre gekommen war, daher haben wir sie nun komplett neu gebaut“, sagt Baureferent Stadtrat Harald Sobe. Zwar habe man auch eine Sanierung geprĂŒft, diese wĂ€re aber aufgrund des schlechten Bauzustandes nicht wirtschaftlich gewesen.
„Zu den Aufgaben der Stadt zĂ€hlt es natĂŒrlich auch, den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern Naherholungsgebiete und unser Wanderwegenetz zugĂ€nglich zu machen und kostenlose Freizeitangebote zu ermöglichen. Mit der neuen BrĂŒcke ist die durchgĂ€ngige Wanderroute auf der Fellach wieder fĂŒr viele Jahre gesichert“, sagt Stadtrat Sobe. Der Neubau, der rund 60.000 Euro kostet, wurde in knapp einem Monat fertiggestellt.
Generalsanierung Volksschule Landskron - Dezember 2021
Eines der gröĂten Bauprojekte 2021 war die Generalsanierung der VS Landskron. Insgesamt investierte die Stadt rund 9,1 Millionen Euro in die Generalsanierung der Schule.
Baubeginn war im Juni 2020. Der Unterricht fand wÀhrend der gesamten Bauzeit, die im Dezember 2021 abgeschlossen wurde, in einer Containerlösung und teilweise in der NMS Landskron statt.
Im Rahmen der Neugestaltung erfolgte die Errichtung eines zentralen Lernplatzes, um den herum die Klassen- und SonderrĂ€ume angeordnet sind. Dieser Bereich ist aber nicht nur zum Lernen, sondern auch fĂŒr Erholung, Spiel und Kommunikation geeignet. SelbstverstĂ€ndlich wurden alle Bereiche auch barrierefrei gestaltet und die AuĂenrĂ€ume so adaptiert, dass sie auf vielfĂ€ltigste Weise genutzt werden können. Morgendliche Anlaufstelle ist die praktische Zentralgarderobe.
ZusĂ€tzlich bietet die lichtdurchflutete Schule jetzt auch die Rahmenbedingungen fĂŒr moderne Nachmittagsbetreuung mit Essensversorgung, FlĂ€chen zum Spielen und Toben sowie Nischen fĂŒr den persönlichen RĂŒckzug.
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms "Mustersanierung" durchgefĂŒhrt.
www.mustersanierung.at
KilzerbrĂŒcke und Radweg Italiener StraĂe - Oktober 2021
Die ĂBB haben die in die Jahre gekommene KilzerbrĂŒcke, sie besteht seit dem frĂŒhen 20. Jahrhundert und war schon damals eine wichtige ĂberbrĂŒckung der Zugstrecke nach Tarvis, komplett neu errichtet. Die Stadt Villach hat sich den Bauarbeiten angeschlossen und errichtete von der KilzerbrĂŒcke aus einen Radweg in Richtung Innenstadt. BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel: „Mit dem neuen Radweg und dem Radstreifen auf der KilzerbrĂŒcke schaffen wir eine neue, durchgehende Verbindung von Völkendorf in die Innenstadt. Damit kommen wir unserem Ziel, KĂ€rntens radfreundlichste Stadt zu werden, einen weiteren Schritt nĂ€her.“
„Die Bauarbeiten wĂ€hrend des laufenden Betriebs durchzufĂŒhren, war eine groĂe Herausforderung und forderte prĂ€zise Planungs- und Abstimmungsarbeit. Es freut uns, dass die Arbeiten pĂŒnktlich abgeschlossen werden konnten“, sagt Franz Jank, Regionalleiter der ĂBB.
Ein neuer Radweg vom Bichlweg aus Richtung Innenstadt und von der dortigen Tankstelle aus entlang der Ossiacher Zeile ist mittlerweile ebenfalls fertig gestellt. „Nun heiĂt es: Freie Fahrt sowohl fĂŒr Autofahrerinnen und Autofahrer als auch Radlerinnen und Radler“, sagt Baureferent Stadtrat Harald Sobe, der sich fĂŒr das groĂe VerstĂ€ndnis der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer bedankt.
Verkehrsreferent Stadtrat Gerald Dobernig: „Diese LĂŒckenschlĂŒsse sind wichtige Schritte auf dem Weg zu sicheren Schulwegen fĂŒr unsere Kinder. SchlĂŒssel zum Erfolg des Projektes wird dabei der Kreuzungsumbau an der Tankstelle im nĂ€chsten Jahr sein.“
Die Zahlen zur Baustelle unterstreichen die Bedeutung und den Umfang des Projektes:
- Arbeitsstunden der sieben bauausfĂŒhrenden Firmen: 12.800 mit bis zu 24 Arbeitern gleichzeitig.
- Baumaterial: 550 Meter MikropfÀhle, 750 Tonnen Asphaltmischgut, 1200 Kubikmeter Beton, konstruktiver Stahlbau: 280 Tonnen.
- Von sieben ausfĂŒhrenden Firmen waren drei aus KĂ€rnten, vier aus dem restlichen Ăsterreich.
Baukosten: Rund 875.000 Euro.
Die Bauarbeiten starteten Anfang Juni und dauerten bis Mitte Oktober 2021.
Neubau CCV-Stiege - Oktober 2021
Der Baustart erfolgte Mitte Juli, die neue Stiege wurde Anfang Oktober 2021 fertiggestellt.
Der CCV-Steg ĂŒber die Drau bestand seit 1970. Im Zuge einer ĂberprĂŒfung war festgestellt worden, dass die sĂŒdseitige Stiege MĂ€ngel aufweist. Daher hat die Stadt diese Stiege gĂ€nzlich neu errichtet. Die Bauarbeiten wurden Anfang Oktober beendet.
Die neue Stiege ist breiter und vor allem flacher und damit leichter nutzbar. Bedingt durch die groĂzĂŒgigere Bauweise ist die Stiege Richtung SĂŒden auch ein wenig lĂ€nger.
In Absprache mit den Mitgliedern des Gleichstellungsbeirates wurden einige MaĂnahmen berĂŒcksichtigt: So wurden unter anderem zwei Zwischenpodeste errichtet, ein zweiter Handlauf installiert, sowie taktile Leitsysteme mit entsprechenden Markierungen umgesetzt. Zudem gib es eine Schieberampe fĂŒr Radfahrer.
Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur - September 2021
In den vergangenen Monaten hat die Stadt Villach zum Beispiel in der Italiener StraĂe, der Ludwig-Walter-StraĂe und der HohenheimstraĂe mehrere Radwege errichtet und damit die Infrastruktur und die Radwegverbindungen deutlich ausgebaut.
In den vergangenen Jahren hat die Stadt Villach eine umfangreiche Radoffensive gestartet. Von der Ăffnung des Hauptplatzes fĂŒr Radfahrerinnen und Radfahrer ĂŒber hunderte Abstellmöglichkeiten fĂŒr RĂ€der sowie Förderungen fĂŒr E-Bikes, MaĂnahmen zur besseren Sichtbarmachung von Radwegen („Sharrows“, Vorrang bei Ampeln, farbliche Hervorhebung von Radwegen) bis zu mehreren groĂen Radwegprojekten. Das Ziel ist klar: „Wir wollen KĂ€rntens radfreundlichste Stadt werden“, sagt BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel. „Schon in den vergangenen Jahren haben wir sehr viel dafĂŒr getan, das Radfahren in unserer Stadt attraktiver zu machen. Diese Radoffensive werden wir auch in Zukunft weiterfĂŒhren.“
Ende September 2021 konnte ein neuer
Geh- und Radweg in der Genotteallee fĂŒr den Verkehr freigegeben werden. Dieser fĂŒhrt den Geh- und Radweg, der in der SteinwenderstraĂe verlĂ€uft, fort. Durch das Projekt wird der bestehende Weg stellenweise deutlich auf bis zu 3,5 Meter verbreitert und auf einer LĂ€nge von rund 280 Metern mit einem Radweg ergĂ€nzt. „Wichtig ist uns, dass wir hier besonders auf den bestehenden Baumbestand RĂŒcksicht genommen haben und dafĂŒr sogar Verzögerungen bei der Fertigstellung in Kauf genommen haben. Kein einziger Baum musste gefĂ€llt werden“, sagt Nachhaltigkeitsreferentin VizebĂŒrgermeisterin Irene Hochstetter-Lackner.
Kosten: Rund 260.000 Euro
Ebenfalls fertiggestellt ist die
Radwegverbindung in der Wilhelm-Hohenheim-StraĂe. Mit dieser Verbindung ist es nun möglich, beinahe durchgehend auf Radwegen vom Hauptbahnhof nach Tschinowitsch zu gelangen. Der neue Radweg verlĂ€uft vom Stadtpark bis zur Ossiacher Zeile auf rund 165 Metern. Kosten:
Rund 100.000 Euro.
Ein wichtiger LĂŒckenschluss ist in der
Ludwig-Walter-StraĂe entstanden. Auf 60 Metern wurde hier eine Verbindung zwischen der Ossiacher Zeile und der Jakob-Ghon-Allee. Die bestehenden Licht- und Fahnenmasten sowie Ampelanlagen wurden in diesem Bereich versetzt, der entstehende Geh- und Radweg hat eine Breite von 3,50 Metern.
Kosten: Rund 40.000 Euro
Ebenfalls kĂŒrzlich abgeschlossen wurde die
Errichtung eines Radweges in der Ossiacher Zeile und der Italiener StraĂe. Das neue TeilstĂŒck fĂŒhrt ĂŒber rund 100 Meter von der Kreuzung mit der Bertha-von-Suttner-StraĂe entlang der Bundesheerkaserne vorbei zur Italiener StraĂe. Der vorhandene Gehweg, der an die Lutschounig-Kaserne angrenzt, wurde durch einen Geh- und Radweg ersetzt und auf die volle mögliche Breite ausgebaut. Der zweite Abschnitt ĂŒber rund 300 Meter fĂŒhrt von der Italiener StraĂe bis zum Bichlweg. „Damit besteht dann eine Radwegverbindung von Völkendorf und der KilzerbrĂŒcke bis in die Ossiacher Zeile und ĂŒber die Italiener StraĂe bis in die Innenstadt“, sagt Baureferent Stadtrat Harald Sobe.
Kosten: Rund 215.000 Euro.
Bei den Projekten
Ludwig-Walter-StraĂe, HohenheimstraĂe und Genotteallee wurde zusĂ€tzlich bei den neu errichteten Geh- und Radwegen ein Blindenleitsystem errichtet.
Folgende Neuerungen wurden ebenfalls eingefĂŒhrt:
- So genannte Sharrows (von Englisch „share“ und „arrows“), spezielle Bodenmarkierungen, zeigen deutlich an, dass mit Radfahrerinnen und Radfahrern zu rechnen ist.
- Auch farblich markierte Radwege, wie in der Postgasse, rĂŒcken die einspurigen Verkehrsteilnehmer in den Mittelpunkt.
- An Kreuzungen werden „vorgezogene AufstellflĂ€chen“ markiert. Dabei handelt es sich um FlĂ€chen an ampelgeregelten Kreuzungen, in denen die Radlerinnen und Radler auf die nĂ€chste GrĂŒnphase warten können.
- Bereits umgesetzt wurde die optimierte Schaltung der so genannten „Bettelampeln“ vor allem entlang der Ossiacher Zeile. Durch diese Ampeln endete das lange Warten fĂŒr Radfahrerinnen und Radfahrer.
Neuer HochbehÀlter am Oswaldiberg - Juni 2021
Das Trinkwasser in Villach wird stets in höchster QualitĂ€t in die Haushalte geliefert. Damit dies gewĂ€hrleistet bleibt, muss das Team des Wasserwerks stets am Trinkwassernetz Wartungs- und Revitalisierungsarbeiten durchfĂŒhren. Allein heuer werden rund drei Millionen Euro in diese MaĂnahmen investiert.
Eine der aufwĂ€ndigsten Baustellen 2021 war der Oswaldiberg – dort wurde nach Ostern der HochbehĂ€lter neu errichtet. Insgesamt waren es 450 Laufmeter im steilen GelĂ€nde – eine Herausforderung fĂŒr die Errichter als auch die Anrainer.
Die Grabungsarbeiten erfolgten abschnittsweise. Die Bauarbeiten wurden im Juni abgeschlossen.
Generalsanierung Alpe-Adria-BrĂŒcke - Dezember 2020
Die Generalsanierung der Alpe-Adria-BrĂŒcke, die sich von der SteinwenderstraĂe ĂŒber die Drau spannt, stellte eines der gröĂten StraĂenbauprojekte im Jahr 2020 dar. Die 1985 errichtete SpannbetonbrĂŒcke mit einer Breite von 13 Meter und einer LĂ€nge von 157 Meter wurde von Juli bis Dezember 2020 einer Generalsanierung unterzogen.
Im Zuge der umfangreichen Arbeiten war die in die Jahre gekommene Alpen-Adria-BrĂŒcke bis zum nackten Betontragwerk abgetragen worden. StraĂenbelag, GelĂ€nder, Beleuchtung und Abdichtung wurden komplett neu errichtet. Aufwendig war auch die Errichtung der FahrbahnĂŒbergangskonstruktion, also der Verbindung zwischen BrĂŒcke und bestehender Fahrbahn.
Auf dem neuesten Stand der Technik ist nun das Ableitungssystem fĂŒr die OberflĂ€chenwĂ€sser. Anfallendes Regenwasser wird nun vor der Einleitung in die Drau gereinigt.
Kosten fĂŒr die Generalsanierung der Alpen-Adria-BrĂŒcke: Rund 1,4 Millionen Euro
Im Juli 2021 mussten an der BrĂŒcke GewĂ€hrleistungsarbeiten durchgefĂŒhrt werden. Die oberste Asphaltschicht wurde durch die ausfĂŒhrende Firma nicht ordnungsgemÀà aufgetragen. Die Kosten der Arbeiten wurden von der Baufirma getragen.

Kindergarten Landskron und Fellach - September 2020
Die Stadt Villach hat eine Kindergarten-Offensive gestartet und weitet ihr Angebot fĂŒr elementarpĂ€dagogische Bildung und Betreuung erstmals seit 1996 deutlich aus. Im Kindergarten Fellach wurde im September 2020 eine neue KindertagesstĂ€ttengruppe in Betrieb genommen. Der nĂ€chste Schritt ist die Eröffnung eines neuen Standortes in Landskron.
Das dafĂŒr benötigte GebĂ€ude wurde revitalisiert, im JĂ€nner 2021 wurde es als Zweigstelle des Kindergartens Landskron eröffnet. Bis zu drei Gruppen können am neuen Standort betreut werden, mit einer Gruppe hat man bereits gestartet. Kosten: Rund 340.000 Euro.
Kindergarten Magdalen - September 2020
Die Neugestaltung des Kindergartens St. Magdalen bietet den Kindern weitaus mehr FlĂ€che und eine groĂzĂŒgige, zeitgemĂ€Ăe Ausstattung.
Konkret wurden die GruppenrĂ€ume vergröĂert, ein Bewegungsraum gĂ€nzlich neu geschaffen, auch KĂŒche und Speisesaal wurden neu gebaut. ZusĂ€tzlich gibt es neue Toiletten, auch BĂŒrorĂ€umlichkeiten und LagerrĂ€ume wurden adaptiert. Dazu kommt die Erneuerung von Installationen und sĂ€mtlichen Aufbauten. Der Keller wurde ebenfalls saniert, die Kellertreppe komplett neu gebaut. AuĂerdem erhielt der Kindergarten in neues Dach. Der Parkplatz fĂŒr das Kindergartenpersonal wurde ebenfalls neu errichtet und die AuĂenanlagen erweitert. Kosten: insgesamt rund 1,25 Millionen Euro.
Die Bauarbeiten wurden Ende September 2020 abgeschlossen, in der Zwischenzeit war ein GroĂteil der Kinder im Kindergarten Fellach untergebracht.
Errichtung neue SeebachbrĂŒcke - September 2020
Die MillstĂ€tter StraĂe hat die Stadt im vergangenen Jahr umfangreich neugestaltet und dort gemeinsam mit den ĂBB eine neue Haltestelle fĂŒr die Stadtbahn errichtet. Nun folgte von Mai bis September 2020 die Neuerrichtung einer SeebachbrĂŒcke in diesem Bereich.
Diese dient unter anderem der ErschlieĂung einer angrenzenden neuen Wohnanlage in Landskron am ehemaligen Sportplatz.
Ein spannendes und informatives Video zur Errichtung der BrĂŒcke finden Sie hier.
StÀdtisches Wohnhaus Hubertusweg 7 - September 2020
Bis Mitte September 2020 dauerten die Renovierung des stÀdtischen Wohnhauses am Hubertusweg 7.
Insgesamt wurden hier 360.000 Euro in die deutliche Verbesserung der WohnqualitĂ€t fĂŒr die sieben Mieterfamilien investiert. Von der neuen Dacheindeckung ĂŒber den Tausch der alten Holzfenster gegen moderne Schallschutzverglasung samt Sonnenbarriere, neuen, brandsicheren EingangstĂŒren und einem VollwĂ€rmeschutz fĂŒr die Fassade bis hin zu Malerarbeiten im Stiegenhaus reichte die Palette der Sanierungsarbeiten. Erneuert wurden auch die elektrischen Leitungen, der Blitzschutz und die Beleuchtung.
VS Vassach / VS KhevenhĂŒller / VS Lind / VS St. Martin - Juli/August 2020
Die Stadt Villach hat die Sommerferien 2020 intensiv genĂŒtzt, um Investitionen in die Infrastruktur zu tĂ€tigen.
Ein Ăberblick ĂŒber die MaĂnahmen:
• VS Vassach: Teilsanierung Dach, 75.000 Euro
• VS KhevenhĂŒller: Teilsanierung Fassade, rund 185.000 Euro
• VS Lind: Erneuerung Beleuchtung und Akustikdecken: 100.000 Euro
• VS St. Martin: Erneuerung Beleuchtung und Akustikdecken: 85.000 Euro
Strandbad Drobollach - Juni 2020
Umfassend modernisiert wird seit zwei Jahren das beliebte Strandbad in Drobollach, das gratis nutzbar ist. Vor kurzem wurde die zweite von insgesamt drei Baustufen fertiggestellt. Offiziell wurde das Bad am 19. Juni 2020 eröffnet.
Die Neuerungen im Bad:
Durch den Erwerb des ehemaligen Bernold-Bades konnte die LiegeflĂ€che nahezu verdoppelt werden. Ein barrierefreier Weg und eine sehenswerte Panoramatreppe verbinden die Liegewiesen miteinander. Ein Highlight ist weiterhin die groĂe Rutsche. Bei der Umgestaltung wurde besonders auf die WĂŒnsche der jĂŒngeren BadegĂ€ste geachtet, ab Juli wird auch die neue „Pumptrack-Arena“ fĂŒr Mountainbikes geöffnet sein.
Jetzt gibt es doppelt so viele ParkplĂ€tze, Umweltbewusste reisen mit dem Fahrrad oder E-Bike an, dafĂŒr gibt es auch Ladestationen bei den groĂzĂŒgigen FahrradabstellplĂ€tzen. Ein Behindertenlift erleichtert den Wasserzugang.
Im neuen Bad kann man sich vorerst bei einem Gastrocontainer am Spazier- und Radweg, der durch das Bad fĂŒhrt, laben. Weiters können GĂ€ste des Bades das Strandbad als „Business Beach“ mit gratis WLAN nutzen. Das Projekt „Panorama Beach Villach“ wurde mit dem Tourismusreferat des Landes KĂ€rnten, Tourismusverband Villach und der Region Villach Tourismus GmbH koordiniert und finanziert.
In der dritten Baustufe, die im Herbst startet und bis ins FrĂŒhjahr 2021 dauert, werden das HauptgebĂ€ude und das Buffet erneuert. Der Faaker See ist damit ĂŒbrigens nicht nur in den Sommermonaten, sondern ganzjĂ€hrig frei zugĂ€nglich.
InfineonstraĂe - Mai 2020
Standort-Investitionen der Infineon Technologies Austria AG bedingen InfrastrukturmaĂnahmen der Stadt Villach. Eine der zahlreichen MaĂnahmen betraf die Errichtung der "InfineonstraĂe", die ab 1. Mai 2020 fĂŒr den Verkehr freigegeben wurde.
Die neue StraĂe liegt zwischen der Bruno-Kreisky-StraĂe und dem Sitz von Infineon. Bei der Errichtung achtete die Stadt getreu nach dem Motto „Villach lebt GrĂŒn“ sehr auf die Umwelt: „Wir haben in der neuen StraĂe acht AmphibiendurchgĂ€nge und entsprechende Leiteinrichtungen fĂŒr Kleinlebewesen zur gefahrlosen Querung der StraĂe errichtet“, sagt Baureferent Stadtrat Harald Sobe. Die im Vorfeld gerodeten FlĂ€chen werden durch Aufforstungen an anderen Stellen ausgeglichen. Insgesamt wurden entlang der neuen InfineonstraĂe vier Kreisverkehre gebaut. Die Gesamtkosten fĂŒr die Stadt belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro.
Die InfineonstraĂe gewĂ€hrleistet eine stabile Versorgung sowie eine sichere An- und Abreise fĂŒr die Infineon Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bringt eine direktere Anbindung an die Autobahn.
DraulÀnde - Dezember 2019
Mit der Umgestaltung der DraulĂ€nde startete die Stadt Villach eine Aufwertung fĂŒr die gesamte Altstadt. Bis zum endgĂŒltigen Abschluss des Projektes sind unterschiedlichste Umgestaltungsarbeiten und Infrastrukturverbesserungen notwendig. Dem Prozess vorausgegangen ist eine breit angelegte BĂŒrgerbeteiligung und ein Architekturwettbewerb.
Infrastruktur erneuert
Im Jahr 2018 betrafen die umgesetzten MaĂnahmen notwendige Arbeiten zur Herstellung der benötigten Infrastruktur, wie eine Optimierung der Kanalrohre, die eine Umsetzung der neuen DraulĂ€nde erst möglich machen.
Im Jahr 2019 wurden von April bis Mai (deutlich frĂŒher als geplant) die HausanschlĂŒsse erneuert und ein Regenwasserkanal errichtet. Im September startete dann der erste eigentliche Bauabschnitt fĂŒr die deutliche Attraktivierung der DraulĂ€nde. Dieser Bereich betrifft das Gebiet von der StadtbrĂŒcke ĂŒber die Lederergasse bis zur neu errichteten Trafostation.
Rundum verschönert
Konkrete MaĂnahmen, die umgesetzt wurden: Erneuerung der OberflĂ€chen, Verlegung von rund 2200 Quadratmetern Pflastersteinen, Ă€hnlich wie am Hans-Gasser-Platz und der BahnhofstraĂe. Dies wertet den Bereich optisch enorm auf und markiert auch die Begegnungszone, die dort entstanden ist. Weiters wurde an der DraulĂ€nde ein Blindenleitsystem hergestellt und ein Trinkbrunnen errichtet.
Mehrere BĂ€ume entsprechen dem „Villach lebt GrĂŒn“-Gedanken, hĂŒbschen den Bereich einerseits weiter auf, und spenden andererseits Schatten und natĂŒrlich Sauerstoff. Gleichzeitig wurde die Ufermauer im Bereich des WĂŒrstelstandes geöffnet und die gesamte Infrastruktur erneuert, also Strom, Rohrleitungen, Infrastrukturleitungen und die OberflĂ€chenentwĂ€sserung. Neu sind auch die Möblierungen, SitzbĂ€nke, Sitzpoller, AbfallbehĂ€lter, und Verkehrszeichen. Im FrĂŒhjahr kommen noch neue Pflanzentröge und FahrradstĂ€nder hinzu.
Bahn-Haltestelle Landskron - Dezember 2019
Nach viermonatiger Bauzeit konnte im Dezember 2019 die neue Haltestelle Landskron offiziell eröffnet werden. Sie ist bereits im neuen Fahrplan fĂŒr 2020 eingetaktet und seit 15. Dezember in Betrieb.
FahrgĂ€ste können damit barrierefrei in die ZĂŒge der S-Bahn-Linie 2 zwischen Villach und Feldkirchen einsteigen.
Der neue Bahnsteig in Landskron ist 160 Meter lang und verfĂŒgt ĂŒber eine barrierefreie Rampe. Die Bahnsteighöhe von 55 Zentimetern soll ein leichtes Ein- und Aussteigen ermöglichen. Ein verglaster Wartebereich schĂŒtzt vor Wind und Wetter. Zudem finden Radlerinnen und Radler 14 ĂŒberdachte StellplĂ€tze vor. Die Kosten fĂŒr die Haltestelle belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro, 50 Prozent ĂŒbernahmen die ĂBB, 30 Prozent die Stadt Villach und 20 Prozent das Land KĂ€rnten.
MillstĂ€tter StraĂe - Dezember 2019
Im Dezember 2019 konnte die umfangreiche Sanierung der MillstĂ€tter StraĂe abgeschlossen werden. Im Zuge der Arbeiten wurde die Fahrbahn auf einer LĂ€nge von 725 Metern verbreitert und mit einem Gehweg die Sicherheit fĂŒr FuĂgĂ€ngerinnen und FuĂgĂ€nger erhöht. Durch die erhöhte Fahrbahnbreite war es notwendig, entlang des Moosbaches eine Ufersicherung zu errichten.
FĂŒr die ErschlieĂung der neuen Wohnbebauung am ehemaligen Sportplatz Landskron wird im kommenden Jahr eine BrĂŒcke ĂŒber den Seebach und eine Verrohrung des Moosbaches errichtet. Zur weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit trĂ€gt ein Linksabbiegestreifen auf der MillstĂ€tter StraĂe bei. Gesamtkosten: Rund 1,5 Millionen Euro.
StĂ€dtische Wohnungen KĂ€rntner StraĂe - November 2019
Nur ein gutes halbes Jahr wurde an der stĂ€dtischen Wohnanlage in der KĂ€rntner StraĂe 30 und 32 gebaut und verbessert, ausgetauscht und optimiert: Sowohl innen als auch auĂen haben wir etliche energieeffiziente MaĂnahmen gesetzt und den Brandschutz auf den modernsten Stand gebracht.
Viele wichtige MaĂnahmen
Die Fassade der beiden Wohnobjekte erhielt einen optimalen VollwÀrmeschutz, die unterste und oberste Geschossdecke wurden wÀrmetechnisch saniert. Auch die gesamte Dacheindeckung mitsamt dem Kaltdach haben wir im Zuge der Renovierungsarbeiten erneuert. Die alten Holzfenster tausch
te die Stadt gegen moderne Kunststofffenster, die auch eine Schallschutzverglasung gegen LĂ€rm bieten. SĂ€mtliche WohnungseingangstĂŒren in allen 17 unterschiedlich groĂen Mieteinheiten wurden gegen Brandschutz-TĂŒren getauscht.
Alle Leitungen erneuert
Ăltere Elektroleitungen wurden im Zuge der aufwĂ€ndigen und umfangreichen Renovierungsarbeiten durch moderne Zuleitungen ersetzt. Die gesamte Hausverteilungsanlage prĂ€sentiert sich nun moderner und vor allem leistungsstĂ€rker.
Gesamtinvestitionssumme: 680.000 Euro
Völkendorfer StraĂe - November 2019
Bei einem gemeinsamen Fest hatten die Anrainerinnen und Anrainer der neu gestalteten StraĂe Ende November Gelegenheit, sich mit den Stadtverantwortlichen auszutauschen. Den Neugestaltungen, die die Stadt in zwei Abschnitten erledigte, waren mehrere BĂŒrgerbeteiligungsgesprĂ€che vorangegangen.
Dem oft geĂ€uĂerten Wunsch nach einer Verkehrsberuhigung trug die Stadt Rechnung, indem sie die neuen ParkplĂ€tze verschwenkt anbrachte, so dass Autofahrende automatisch die Geschwindigkeit reduzieren mĂŒssen.
Weitere Ănderungen betreffen die Fahrbahnbreite, die jetzt 5,50 Meter betrĂ€gt, oder die Errichtung eines Fahrbahnteilers als Querungshilfe fĂŒr FuĂgĂ€nger im Kreuzungsbereich MillesistraĂe. Ein Blindenleitsystem erhöht nun die Barrierefreiheit, LED-Lampen leuchten nachhaltig und stromsparend aus.
Kindergarten Landskron (Generalsanierung Westtrakt) - September 2019
Errichtungskosten: € 1.4 Mio.
Baubeginn: Juli 2018
Fertigstellung: September 2019
Rund 1,4 Millionen hat die Stadt investiert, um den Westtrakt des GebĂ€udes aus den 1970ern komplett zu sanieren. Neu hergestellt wurde zum Beispiel die DachdĂ€mmung, mit dem Ergebnis, dass der HeizwĂ€rmebedarf um bis zu 50 Prozent gesenkt werden konnte. AuĂerdem erfolgte ein Austausch aller Fenster- und TĂŒren, die gesamte Haustechnik und die Böden wurden erneuert. Ein neues Vordach sorgt auĂerdem fĂŒr Wetterschutz.
Generalsanierung Neue Mittelschule Lind - September 2019
Nach mehr als einjĂ€hriger Bauzeit erfolgte im September die Neu-Eröffnung der NMS Lind. Sie ist ein Vorzeigebeispiel fĂŒr ein rundum nachhaltig gestaltetes SchulgebĂ€ude.
FĂŒr rund neun Millionen Euro erfolgte eine umfangreiche Erneuerung des in die Jahre gekommenen GebĂ€udes nach den strengen Kriterien des Förderprogrammes „Mustersanierung“.
Eines der groĂen Ziele der Neugestaltung der Schule war die Einsparung von Emissionen und die deutliche Reduzierung des Energieverbrauches. Die Zahlen sprechen fĂŒr sich: Der jĂ€hrliche HeizwĂ€rmebedarf betrug bisher rund 590.000 (kWh) pro Jahr. Dieser Wert reduziert sich durch die getroffenen MaĂnahmen auf rund 145.000 kWh pro Jahr, also rund ein Viertel. Damit einhergehend spart das SchulgebĂ€ude nun pro Jahr 140 Tonnen CO2 ein. „Die Reduktion des CO2-AusstoĂes ist auf der ganzen Welt Thema.
Neben den herausragenden baulichen MaĂnahmen erfĂŒllt die NMS Lind auch alle pĂ€dagogischen Voraussetzungen fĂŒr modernes Lernen. So findet der Unterricht kaum noch in KlassenstĂ€rke, sondern oft in Lerngruppen und Lernlandschaften statt. Die KapazitĂ€t wurde im Zuge des Umbaus auf 12 Klassen erhöht, dazu kommen zwei Time-Out-Gruppen. Ganz mit der Zeit geht man mit der Forcierung der Digitalisierung. Die gesamte Schule ist „kreidefrei“, als Unterrichtshilfe dienen interaktive Whiteboards, alle Klassen und GruppenrĂ€ume verfĂŒgen ĂŒber mehrere Computer.
Errichtungskosten: € 9.1 Mio.
Fertigstellung: September 2019
TriglavstraĂe - August 2019
Im August 2019 erfolgte die Generalsanierung der TriglavstraĂe, der dortige Asphaltbelag wurde erneuert und verstĂ€rkt.
Kosten: 450.000 Euro.
Radweg HeidenfeldstraĂe - Juli 2019
Die Stadt Villach hat eine von vielen Radfahrerinnen und Radfahrerin als besonders lĂ€stig empfundene LĂŒcke im Radwegenetz geschlossen: Beim Heidenfeldweg wurden die letzten, fehlenden 70 Meter errichtet, damit sind Karawankenweg und Ossiacherzeile miteinander verbunden.
1,2 Millionen Euro fĂŒr das Radnetz
Das Projekt hat rund 70.000 Euro gekostet, die derzeit noch fehlende Bodenmarkierung wird in den kommenden Tagen angebracht. In den Jahren 2018 und 2019 wurden in Villachs Radnetz rund 1,2 Millionen Euro investiert. Das Ziel ist von BĂŒrgermeister GĂŒnther Albel klar definiert: Villach will Ăsterreichs fahrradfreundlichste Gemeinde werden.